• 06.03.2021
      05:50 Uhr
      Sehen statt hören Gewalt im Heim - Zeit, über das Leid zu sprechen | hr-fernsehen
       

      So war das noch bis in die 70er Jahre: Ordensschwestern sollten und wollten für gehörlose Kinder da sein, ihnen ein Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Zugang zu Bildung bieten. Doch in Wirklichkeit wurden viele Heime zu Orten von Gewalt. Auch im Kloster Hohenwart haben die Kinder Traumatisches erlitten. Wie konnte das geschehen? Lässt sich solch eine Geschichte aufarbeiten? Sehen statt Hören hat Kloster Hohenwart mit den Kindern von damals besucht.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 06.03.21
      05:50 - 06:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 05:55

      So war das noch bis in die 70er Jahre: Ordensschwestern sollten und wollten für gehörlose Kinder da sein, ihnen ein Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Zugang zu Bildung bieten. Doch in Wirklichkeit wurden viele Heime zu Orten von Gewalt. Auch im Kloster Hohenwart haben die Kinder Traumatisches erlitten. Wie konnte das geschehen? Lässt sich solch eine Geschichte aufarbeiten? Sehen statt Hören hat Kloster Hohenwart mit den Kindern von damals besucht.

       

      Das ehemalige Kloster Hohenwart liegt idyllisch mitten in Bayern. Vor rund 140 Jahren gründeten Franziskanerinnen ein Heim für gehörlose Kinder und Erwachsene. Das war damals etwas Besonderes. Ordensschwestern sollten und wollten für gehörlose Kinder da sein, ihnen ein Zuhause, regelmäßige Mahlzeiten und Zugang zu Bildung bieten. Doch in Wirklichkeit wurden viele Heime zu Orten von Gewalt. Auch im Kloster Hohenwart haben die Kinder Traumatisches erlitten. Wie konnte das geschehen? Lässt sich solch eine Geschichte aufarbeiten?

      Dass es bis in die 1970er Jahre dort "streng" zuging war bekannt. - Doch "streng"? Was ist damit gemeint?
      Nach vielen Jahrzehnten kehren drei Gehörlose an den Ort ihrer Kindheit zurück, um von ihren traumatischen Erlebnissen zu berichten. Aus dem pauschalen "streng" werden Geschichten von körperlicher und seelischer Gewalt.

      Sehen statt Hören hat die Betroffenen begleitet und die Ordensschwestern getroffen, die sich der Aufarbeitung stellen. Und auch mit Wissenschaftlern über Art und Ursachen von Gewalt in Heimen gesprochen.

      Willkommen bei "Sehen statt Hören" - der einzigen Sendereihe in der deutschen Fernsehlandschaft, die im Bild sichtbar macht, was man sonst nur im Ton hört! Nicht im "Off", sondern im "On" werden hier die Inhalte präsentiert - mit den visuellen Mitteln des Fernsehens, Gebärdensprache und offenen Untertiteln.

      Zielpublikum sind vor allem die etwa 300.000 gehörlosen, spätertaubten oder hochgradig schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauern in der Bundesrepublik, die ein solches Programm benötigen, das ihren Kommunikationsbedürfnissen entspricht und ihnen optimale Verständlichkeit ermöglicht, aber auch alle anderen, die sich von den Themen und der ungewöhnlichen Machart angesprochen fühlen.

      In wöchentlich 30 Minuten bringt das vom BR produzierte und in allen Dritten Programmen ausgestrahlte Magazin Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, Familie, Freizeit, Sport über Kunst, Kultur, Bildung, Geschichte bis hin zu politischen, sozialen, rechtlichen und behindertenspezifischen Themen.

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      Nacht von Freitag auf Samstag, 06.03.21
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 15.06.2021