• 09.02.2021
      07:30 Uhr
      Die Zehn Gebote (7) (7/10) hr-fernsehen
       

      Seit sie zu einer "Illegalen" wurde, lebte Hülya versteckt bei Verwandten - vier Jahre lang, mal hier, mal dort, nie länger als ein paar Wochen am selben Ort. Sie war gerade 14 Jahre alt, als ihre kurdische Familie, nachdem sie zehn Jahre in Deutschland gelebt hatten, keine Duldung mehr bekam und in die Türkei abgeschoben werden sollte. Ihre Eltern hofften, dass es irgendwie doch noch eine Chance für sie in Deutschland geben könnte, und tauchten unter. Nun hat eine hessische Kirchengemeinde für die kurdische Familie eine Petition eingereicht.

      Dienstag, 09.02.21
      07:30 - 08:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 07:20
      Stereo

      Seit sie zu einer "Illegalen" wurde, lebte Hülya versteckt bei Verwandten - vier Jahre lang, mal hier, mal dort, nie länger als ein paar Wochen am selben Ort. Sie war gerade 14 Jahre alt, als ihre kurdische Familie, nachdem sie zehn Jahre in Deutschland gelebt hatten, keine Duldung mehr bekam und in die Türkei abgeschoben werden sollte. Ihre Eltern hofften, dass es irgendwie doch noch eine Chance für sie in Deutschland geben könnte, und tauchten unter. Nun hat eine hessische Kirchengemeinde für die kurdische Familie eine Petition eingereicht.

       

      Seit sie zu einer "Illegalen" wurde, lebte Hülya versteckt bei Verwandten - vier Jahre lang, mal hier, mal dort, nie länger als ein paar Wochen am selben Ort. Keine Freunde, keine Schule, keine Kontakte in die Außenwelt. Keine Freunde, bei denen sie sich melden und die Sorgen teilen konnte. Hülya traute sich kaum vor die Haustür, saß allein zu Hause und wartete, dass der Alptraum endlich endet. Sie war gerade 14 Jahre alt, als ihre kurdische Familie, nachdem sie zehn Jahre in Deutschland gelebt hatten, keine Duldung mehr bekam und in die Türkei abgeschoben werden sollte. Für Hülya damals wie heute unvorstellbar. Die Türkei kannte sie nur aus dem Fernsehen oder aus Urlaubserzählungen. Ihre Eltern hofften, dass es irgendwie doch noch eine Chance für sie in Deutschland geben könnte, und tauchten unter. Dahinter stand bei ihnen die Hoffnung, dass ihre Tochter in Deutschland eine Ausbildung machen und ein selbst bestimmtes Leben führen kann. Nach Jahren in der Illegalität hat nun eine hessische Kirchengemeinde für die kurdische Familie eine Petition eingereicht. Seitdem ist Hülya zumindest vorübergehend geduldet, darf wieder zur Schule gehen. Doch das Zittern geht weiter, denn es gibt wenig Hoffnung, dass die Petition einen dauerhaften Aufenthalt für Hülya und ihre Familie bewirkt.

      Ein Film von Dorothee Kaden

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 09.03.2021