• 30.03.2020
      10:50 Uhr
      Habari Serengeti (1) Rhinos in Not? | hr-fernsehen
       

      Die Serengeti, die Savanne von Tansania bis Kenia, ist berühmt für die jahreszeitliche Wanderung der Tierherden und ihr einzigartiges Ökosystem. Der Zoologe Dr. Markus Borner überwacht die Tiere. Er lebt mitten in der Serengeti, 300 Kilometer entfernt vom nächsten Supermarkt.

      Montag, 30.03.20
      10:50 - 11:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 10:30
      Stereo

      Die Serengeti, die Savanne von Tansania bis Kenia, ist berühmt für die jahreszeitliche Wanderung der Tierherden und ihr einzigartiges Ökosystem. Der Zoologe Dr. Markus Borner überwacht die Tiere. Er lebt mitten in der Serengeti, 300 Kilometer entfernt vom nächsten Supermarkt.

       

      Die Serengeti, die Savanne von Tansania bis Kenia, ist berühmt für die jahreszeitliche Wanderung der Tierherden und ihr einzigartiges Ökosystem. Der Zoologe Dr. Markus Borner überwacht die Tiere. Er lebt mitten in der Serengeti, 300 Kilometer entfernt vom nächsten Supermarkt.

      Er ist entsetzt: Schon wieder ist ein Nashorn im Ngorongoro-Krater gestorben. Bereits das fünfte innerhalb weniger Wochen. Wilderer waren es nicht, es gab keine Gewalteinwirkung. Ist es eine Krankheit, die die Tiere dahinrafft? Kann sie auch die kleine Nashorn-Gruppe in den Moru-Bergen in der Serengeti befallen? Schnelle Hilfe ist gefragt. Zusammen mit Christof Schenck, dem Leiter der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt, organisiert Borner ein Notprogramm. Medikamente müssen schnell beschafft werden, damit notfalls sofort geimpft werden kann. Aber prophylaktisch kann man das auch nicht machen, denn die Tiere reagieren sehr sensibel auf jede Narkose. So ist der Zeitpunkt für einen Eingriff immer eine schwierige Entscheidung für die Tierärzte in der Serengeti.

      Währenddessen wird einer von ihnen per Funk zu einem anderen Notfall gerufen: Ein Löwe ist in eine Wildererschlinge geraten und muss schnellstens daraus befreit und versorgt werden. Das hört sich leichter an, als es ist, denn das Tier ist schwer verletzt und reagiert auf den herannahenden Wagen des Veterinärs sehr gereizt. Also muss der erste Schuss mit dem Narkosegewehr treffen, sonst quält sich das Tier nur noch mehr. Alles geht gut, und der "König der Tiere" ist bereits nach einer Stunde fertig versorgt, die Wunden desinfiziert und gewaschen.

      Zurück bei den Nashörnern entdecken Markus Borner, Christof Schenck und die Ranger ein Tier, das offensichtlich schwanger ist. Ein Grund mehr, es nicht mehr aus den Augen zu lassen und Tag und Nacht zu beobachten.

      (Der 2. Teil folgt am 31. März.)

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