• 27.01.2020
      09:10 Uhr
      Der Dreißigjährige Krieg (2/3) Von Bankiers, Wirten, Publizisten | hr-fernsehen
       

      Der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des "Großen Krieges" und dennoch einzigartig.

      Montag, 27.01.20
      09:10 - 09:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Dreißigjährige Krieg (1618 - 1648) hatte als Religionskrieg begonnen, kein Ende nahm er, weil den streitenden Parteien die Politikfähigkeit, die Kunst des Ausgleichs, abhanden gekommen war.Der Dreiteiler beleuchtet die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen. Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Ihre Schicksale sind typisch für das Zeitalter des "Großen Krieges" und dennoch einzigartig.

       

      Die Geschichte des Dreißigjährigen Krieges, die Ursachen, Konflikte und Auswirkungen erzählt anhand von Menschen, die einerseits typisch sind für diese Zeit, andererseits durch das, was sie erlebt haben und was davon überliefert ist, einzigartig sind. Der aufwändig inszenierte Dreiteiler bietet ein Panorama dieser einschneidenden Epoche der deutschen Geschichte aus der Perspektive der Miterlebenden.

      Drei Figuren stehen im Mittelpunkt jeder Folge. Da ist der hochadelige Feldherr, Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel, der, wo er auftaucht, alles in Angst und Schrecken versetzt, aber auch der einfache Soldat, Peter Hagendorf, dessen Geschäft das Töten ist, dessen liebevolle Vorsorge aber seiner Frau und seinen Kindern gehört, die im Tross des Heeres mit ihm ziehen. Und da ist einer, der es von ganz unten bis an die Spitze der Gesellschaft, zum hochberühmten Reitergeneral und reich begüterten Freiherrn gebracht hat, Jan von Werth.

      Da ist der Spekulant, Hans de Witte, der seine Chancen zu nutzen versteht, aus dem Unglück anderer seinen Vorteil zieht, ein genialer Organisator, der doch den eigenen Machenschaften selbst zum Opfer fällt. Aber auch der Gastwirt, Seneca Schreiber, der aufmerksam das Kriegsgeschehen verfolgt, an den bei ihm einkehrenden Soldaten gut verdient und doch dem Schicksal seiner Heimatstadt Augsburg nicht entfliehen kann. Und schließlich ist da noch ein Künstler, Matthäus Merian, der begreift, dass sich mit Nachrichten nicht nur Stimmung, sondern auch viel Geld machen lässt.

      Die Folgen von Missgunst und kollektiven Ängsten erfährt die Frau eines wohlhabenden Bamberger Ratsherrn, Dorothea Flock, am eigenen Leib; sie wird unschuldig als Hexe verdächtigt. Wie eine Frau in schweren Zeiten ihren "Mann steht", zeigt das Leben der Äbtissin von Frauenwörth, Magdalena Haidenbucher. Eine andere Geschichte der Friedensverhandlungen schreibt die Frau des bayerischen Gesandten, Katharina von Haslang, in ihr Hausbuch; auch Diplomatie geht durch den Magen.

      Der 3. Teil folgt am 3. Februar.

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