• 20.07.2019
      14:25 Uhr
      Giganten im Mittelmeer - Pottwalen auf der Spur Dokumentation Deutschland 2009 | hr-fernsehen
       

      Pottwale - lange galten die Meeresriesen im Mittelmeer als vergessen. Erst seit einigen Jahren erforscht der griechische Wissenschaftler Alexandros Frantzis die isolierte Population. Filmaufnahmen gibt es aber kaum. Gemeinsam mit dem deutschen Tierfilmer Thomas Behrend bricht er in die Gewässer vor Griechenland auf, um die heimlichen Giganten zu filmen. Niemand ahnt, welche Abenteuer mit den Pottwalen sie auf ihrer Expedition erwarten.

      Samstag, 20.07.19
      14:25 - 15:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Pottwale - lange galten die Meeresriesen im Mittelmeer als vergessen. Erst seit einigen Jahren erforscht der griechische Wissenschaftler Alexandros Frantzis die isolierte Population. Filmaufnahmen gibt es aber kaum. Gemeinsam mit dem deutschen Tierfilmer Thomas Behrend bricht er in die Gewässer vor Griechenland auf, um die heimlichen Giganten zu filmen. Niemand ahnt, welche Abenteuer mit den Pottwalen sie auf ihrer Expedition erwarten.

       

      Pottwale sind die größten Raubtiere der Erde. Sie jagen in den Untiefen der Ozeane und: im Mittelmeer! Obwohl schon die alten Griechen von den Pottwalen wussten, waren die Meeresriesen des Mittelmeeres über Jahrtausende vergessen. Erst seit einigen Jahren erforscht der griechische Wissenschaftler Alexandros Frantzis die isolierte Population, Filmaufnahmen gibt es aber kaum. Gemeinsam mit dem deutschen Tierfilmer Thomas Behrend bricht er in die Gewässer vor Griechenland auf, um die heimlichen Giganten zu filmen. Niemand ahnt, welche Abenteuer mit den Pottwalen sie auf ihrer Expedition noch erwarten.
      Etwa 200 Pottwale leben heute noch im westlichen Mittelmeer, sie zu finden ähnelt der Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen. Nur mit der Hilfe von Alexandros Frantzis und seiner Crew kommt Thomas Behrend den Meeressäugern auf die Spur: Der erfahrene Wissenschaftler lenkt das Forschungsboot am Hellenischen Graben entlang, wo das Mittelmeer am tiefsten ist. Nur hier können Tiefseejäger wie Pottwale ausreichend Nahrung finden. Mit Unterwassermikrofonen gelingt es dem Team, die Pottwale auszumachen. Doch längst nicht jeder Tauchgang bringt Filmaufnahmen - im Gegenteil: Thomas Behrend begreift bald, das Filmen von Pottwalen im Mittelmeer wird zur Herausforderung. Von den Tieren bekommt er meist nur die Schwanzflosse zu sehen, die an der Wasseroberfläche erscheint, bevor die Tiere für lange Zeit in die Tiefe abtauchen.
      Nicht nur die Wale, auch das Wetter stellt den Tierfilmer auf eine harte Probe: Stürmische See macht Tauchgänge vor Kreta unmöglich. Behrend muss seine Reise unterbrechen. Zurück in Deutschland trifft er Volker Miske. Er kennt sich am besten mit den Tieren aus, die Pottwale normalerweise am liebsten fressen: Riesenkalmare. Doch leben diese riesigen Tintenfische überhaupt im Mittelmeer? Der Forscher vom OZEANEUM Stralsund ist skeptisch. Oder jagen die Pottwale im Mittelmeer andere Tintenfischarten? Längst sind nicht alle Rätsel um die Meeressäugetiere gelöst.
      Zurück in Griechenland, gehen Behrend und Frantzis wieder auf Pottwal-Kurs. Dieses Mal mit mehr Glück wie es scheint: Behrend gelingt es, Zusammenkünfte von Pottwalweibchen zu filmen - einzigartige Bilder entstehen, die selbst den langjährig erfahrenen Unterwasserkameramann berühren. Doch als er sich einer scheinbar friedlichen Gruppe im Wasser nähert, geschieht das Unfassbare: Die mächtigen Wale versuchen plötzlich, ihn zu vertreiben. Behrend schwimmt mit aller Kraft zurück, ein einziger Flossenschlag der Säuger könnte ihn töten. Warum verhalten sich die Pottwale plötzlich so angriffslustig? Was nun folgt, werden Behrend und Frantzis nie in ihrem Leben vergessen: Mit atemberaubenden Aufnahmen dokumentiert dieser Film Verhaltensweisen von den seltenen Pottwalen, die noch nie zuvor gefilmt wurden.

      Wird geladen...
      Samstag, 20.07.19
      14:25 - 15:10 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.05.2021