• 14.07.2019
      05:50 Uhr
      Mississippi (2/2) Die große Flut | hr-fernsehen
       

      Der Winter 2011 bringt ungewöhnlich viel Schnee in den Norden der USA, der Mississippi ist zugefroren. Als die Temperaturen steigen, führen unzählige Bäche und Flüsse dem großen Strom Schmelzwasser aus einem riesigen Einzugsgebiet zu. Stauwehre und Schleusen, Dämme und Deiche zeigen keine Wirkung mehr. Der Fluss tritt über seine Ufer: Eine Jahrhundertflut steht bevor.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 14.07.19
      05:50 - 06:35 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Winter 2011 bringt ungewöhnlich viel Schnee in den Norden der USA, der Mississippi ist zugefroren. Als die Temperaturen steigen, führen unzählige Bäche und Flüsse dem großen Strom Schmelzwasser aus einem riesigen Einzugsgebiet zu. Stauwehre und Schleusen, Dämme und Deiche zeigen keine Wirkung mehr. Der Fluss tritt über seine Ufer: Eine Jahrhundertflut steht bevor.

       

      Der Winter 2011 bringt ungewöhnlich viel Schnee in den Norden der USA, der Mississippi ist zugefroren. Als die Temperaturen steigen, führen unzählige Bäche und Flüsse dem großen Strom Schmelzwasser aus einem riesigen Einzugsgebiet zu. Stauwehre und Schleusen, Dämme und Deiche zeigen keine Wirkung mehr. Der Fluss tritt über seine Ufer: Eine Jahrhundertflut steht bevor.

      Als im Frühjahr Rekordregenfälle noch mehr Wasser bringen, ist 1.300 Kilometer von der Quelle entfernt aus dem kleinen Fluss eine endlos scheinende Wasserlandschaft geworden. Tiere, die in den Baumwipfeln leben, sind jetzt im Vorteil. Gleithörnchen gehören zu den wenigen Säugern, die sich in die Luft gewagt haben. In gut 15 Meter Höhe erblicken in einer verlassenen Spechthöhle kleine Brautenten das Licht der Welt.

      Bei Cairo im Bundesstaat Illinois mündet der Ohio in den Mississippi und steuert gewaltige Wassermassen bei. Der Pegel des Mississippi steigt auf unglaubliche 19 Meter. Die schützenden Dämme sind gebrochen. Im Schlamm vieler Bäche und Flüsse schlüpfen Eintagsfliegen in Massen und überziehen das Land mit ihren sterbenden Körpern, ein Festmahl für viele andere Tiere.

      Im Bundesstaat Tennessee zeigt sich ein weiteres Massenphänomen. Asiatische Silberkarpfen, die einst ausgesetzt wurden, haben sich ungebremst vermehrt. In manchen Flüssen der USA leben heute zehnmal mehr Silberkarpfen als einheimische Fische. Die Flutwelle des Mississippi schwappt mit zerstörerischer Kraft weiter Richtung Süden und bedroht New Orleans. Schweren Herzens werden die Stauwehre und Dämme geöffnet und das Wasser in die Sümpfe Lousianas geleitet. 25.000 Menschen auf dem Land verlieren ihre Häuser, um die Großstadt zu retten.

      Wie aber kommen die Tiere mit den Fluten zurecht? Der Film zeigt in eindrucksvollen Bildern, wie Tiere mit den unberechenbaren Wassermassen kämpfen und wie sie an Amerikas legendärem Strom überleben.

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      Nacht von Samstag auf Sonntag, 14.07.19
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 29.01.2020