• 09.11.2015
      05:45 Uhr
      Typisch evangelisch ... oder? Auf der Suche nach Luthers Erben | hr-fernsehen
       

      Mit Martin Luther hatte alles begonnen. Seit bald 500 Jahren teilt sich die Welt in Katholiken und Protestanten. Um des wahren Glaubens willen wurden Kriege geführt; Konfessionen spalten Länder, Städte, Dörfer, selbst Familien. Heutzutage scheint die ökumenische Front eher entspannt. Die meisten Menschen hierzulande kennen kaum noch die theologischen und historischen Unterschiede - und doch gibt es sie. Umso wichtiger zu fragen: Was ist heutzutage eigentlich noch typisch evangelisch?

      Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

      Nacht von Sonntag auf Montag, 09.11.15
      05:45 - 06:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 05:55
      Stereo HD-TV

      Mit Martin Luther hatte alles begonnen. Seit bald 500 Jahren teilt sich die Welt in Katholiken und Protestanten. Um des wahren Glaubens willen wurden Kriege geführt; Konfessionen spalten Länder, Städte, Dörfer, selbst Familien. Heutzutage scheint die ökumenische Front eher entspannt. Die meisten Menschen hierzulande kennen kaum noch die theologischen und historischen Unterschiede - und doch gibt es sie. Umso wichtiger zu fragen: Was ist heutzutage eigentlich noch typisch evangelisch?

      Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard

       

      Ende Oktober haben die Protestanten den Reformationstag gefeiert, ab dem 7. November beginnt die Synode der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD) zu tagen, quasi das große Kirchenparlament. Grund genug, sich auf die Suche zu machen nach Luthers Erben: typisch evangelisch oder?

      Welche Stichworte, auch Stereotypen gehen uns durch den Kopf bei der Frage nach typisch evangelisch ? Es gehört wohl zum Schicksal der Protestanten, dass man sie immer auch mit den Katholiken vergleicht: Einen Papst haben sie nicht, dafür aber viele kontroverse Meinungen auch ganz hoch offiziell. Weihrauch und Heiligenfiguren gibt s keine, dafür schlichte, mancherorts auch karge Kirchen - und dann ist da noch die so oft zitierte protestantische Arbeitsmoral, die den Kabarettisten Jürgen Becker zu dem Gassenhauer motivierte: Ich bin so froh, dass ich nicht evangelisch bin, die haben doch nichts anderes als Arbeiten im Sinn . Doch wie sieht es jenseits von Klischees und Satire mit der protestantischen Prägung aus? Was zeichnet den Protestantismus aus? Was macht ihn so attraktiv, dass immer noch viele Katholiken konvertieren?

      Ein ganz besonderes Stück Kulturgeschichte sind die evangelischen Pfarrhäuser - so etwas gibt es nicht bei den Katholiken. Ebenfalls typisch protestantisch ist eine ganz besondere Intensität im politischen Engagement obrigkeitshörig die einen wie etwa die Deutschen Christen in der Nazi-Zeit, linksradikal und systemverändernd die anderen.

      Was bedeutet Evangelischsein heute? Was meint das dieses typisch Protestantische ? Danach fragt Horizonte und hat zwei Studiogäste eingeladen, die es wissen könnten: Chrismon -Chefredakteur Arnd Brummer, der von der katholischen zur evangelischen Kirche konvertierte, und die taz -Journalistin Doris Akrap, Tochter einer protestantischen Mutter und eines katholischen Vaters.

      Aus der Reihe "Horizonte"

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