• 28.01.2015
      22:45 Uhr
      defacto Das Landesmagazin | hr-fernsehen
       

      Themen:

      • Annehmen verboten - Kein Trinkgeld für Mitarbeiter von Fast Food-Ketten
      • Franken-Schock löst Schuldenlawine aus Wie die Kurskorrektur der Schweiz Kommunen in Finanznot bringt
      • Armutsfalle Private Krankenversicherung
      • Radikalisierungsfalle Gefängnis Wie Jugendliche zu Islamisten werden
      • Jetzt reicht's: Falscher Kfz-Steuerbescheid

      Moderation: Robert Hübner

      Mittwoch, 28.01.15
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 23:44
      Neu im Programm
      Stereo

      Themen:

      • Annehmen verboten - Kein Trinkgeld für Mitarbeiter von Fast Food-Ketten
      • Franken-Schock löst Schuldenlawine aus Wie die Kurskorrektur der Schweiz Kommunen in Finanznot bringt
      • Armutsfalle Private Krankenversicherung
      • Radikalisierungsfalle Gefängnis Wie Jugendliche zu Islamisten werden
      • Jetzt reicht's: Falscher Kfz-Steuerbescheid

      Moderation: Robert Hübner

       
      • Annehmen verboten - Kein Trinkgeld für Mitarbeiter von Fast Food-Ketten

      Ein kleines Trinkgeld für die freundliche Bedienung - so kennen wir es, wenn wir in einem Restaurant nett bedient werden. Bei Fast Food Ketten ist diese Geste allerdings unerwünscht. Mitarbeiter von Schnellrestaurants dürfen kein Trinkgeld annehmen.

      • Franken-Schock löst Schuldenlawine aus - Wie die Kurskorrektur Kommunen in Finanznot bringt

      Der Rheingau-Taunus-Kreis ist einer der höchstverschuldeten Kreise Hessens und steht unter dem kommunalen Rettungsschirm. Das Schuldenproblem hielt Landrat und Kämmerer in den vergangenen Jahren nicht davon ab, in spekulative Geschäfte einzusteigen. Schulden abbauen mit fremdländischen Krediten hieß die Devise des Landkreises. Landrat und Kämmerer suchten ihr Glück zunächst in Japan mit zinsgünstigen Fremdwährungskrediten in japanischen Yen. Danach rückte die Schweiz ins Blickfeld des Kreises. Als 2008 in Deutschland Kredite noch mit 4% verzinst wurden, waren die Kredite in Schweizer Franken um die Hälfte billiger.

      Die einfache Rechnung des Landrates: 150 Millionen Euro Kredite in Schweizer Franken auszulagern, sei eine gute Idee. Dumm nur, dass der Kurs des Schweizer Franken stieg und damit auch die Schuldenlast des Rheingau-Taunus-Kreises. Nach der Entscheidung der Schweizer Nationalbank in der vergangenen Woche, die feste Koppelung des Schweizer Franken an den Euro aufzugeben, ist der Jammer im Kreis groß. 60-70 Millionen Euro mehr Miese für den Steuerzahler. Jetzt will die Landesregierung reagieren.

      • Armutsfalle Private Krankenversicherung

      Knapp neun Millionen Selbständige, Beamte und gutverdienende Arbeitnehmer in Deutschland genießen die bevorzugte Behandlung als Privatpatienten. Oft steigen sie mit überschaubaren oder Super-Spar-Tarifen bei den Privaten ein. Doch eine "billige" Versicherung kann schnell teuer werden, wenn der Kunde alt, krank oder arbeitslos wird. Der günstige Einstiegsbeitrag ist dann längst vergessen und mit den körperlichen Gebrechen drohen auch noch finanzielle Probleme. Und aus einer privaten Krankenversicherung kommt man auch nicht so schnell wieder heraus. Gerade Familien mit Kindern sollten eigentlich gar keine private Krankenversicherung abschließen, raten Experten.

      • Radikalisierungsfalle Gefängnis - Wie Jugendliche zu Islamisten werden

      Zwei der drei Pariser Attentäter sollen sich im Gefängnis im Kontakt mit islamistischen Imamen, die dort als Seelsorger arbeiten, weiter radikalisiert haben. 550 deutsche Islamisten sollen in den Irak und nach Syrien in den Dschihad, in den Heiligen Krieg, gezogen sein. Auch junge Männer aus Deutschland sind nach Gefängnisaufenthalten in den Dschihad gezogen. Und die Zahl derer, die sich hierzulande radikalisieren wächst - auch in Gefängnissen. Terrorismusexperten warnen, dass unter dem Deckmantel humanitärer Gefangenenhilfe zunehmend radikale islamistische Vereine und Organisationen an Einfluss gewinnen.

      • Jetzt reicht's: Falscher Kfz-Steuerbescheid

      Pensionär Manfred Mathes aus Rodenbach bei Hanau ist ein sehr genauer Mensch. Der ehemalige Bahnmitarbeiter baut gerne filigrane Modelleisenbahnen, bei denen es auf den Millimeter ankommt. Präzision ist dabei angesagt. Ausgerechnet er gerät nun in einen Sumpf von Behördenschlamperei. Herr Mathes kaufte sich im April 2014 ein neues Auto. Bei der Fahrzeugübergabe stellt sich heraus, dass die Fahrzeugidentifizierungsnummer nicht mit der auf der Zulassung übereinstimmt. Kurz darauf bekommt er vom Hauptzollamt Darmstadt, das die Kfz-Steuer einzieht, einen überhöhten Steuerbescheid für ein Fahrzeug, das er gar nicht besitzt. Herr Mathes versucht den Irrtum per Telefon aufzuklären, doch da mahlen die Mühlen der Behörden schon. Unfähige Callcenter und weitere Steuerbescheide sorgen für zusätzliche Verwirrung. Jetzt reicht's!

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      Mittwoch, 28.01.15
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
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