• 29.01.2015
      12:55 Uhr
      Mordskerle (1/2) Zwei Jungs kämpfen sich zurück ins Leben - Aus der Reihe "Wissen und mehr" | hr-fernsehen
       

      Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall hat man Philipp wieder zusammengeflickt, nun ist er in die Heidelberger Orthopädie verlegt worden. Das linke Bein ist weg, ebenso sein linker Arm. Und im rechten hat er kaum Kraft. Philipp trainiert verbissen, tagein tagaus. Er will wieder zurück ins Leben. Der 19-jährige Stefan ist schon seit ein paar Monaten in Heidelberg. Nach dem Unfall mussten ihm beide Füße und der rechte Arm abgenommen werden. Dass er überlebt hat, war ein Wunder. Sein Armstumpf ist so kurz, dass die Orthopädietechniker Schwierigkeiten haben, eine Prothese zu entwickeln. Wie wird er zu Hause zurechtkommen?

      Donnerstag, 29.01.15
      12:55 - 13:25 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall hat man Philipp wieder zusammengeflickt, nun ist er in die Heidelberger Orthopädie verlegt worden. Das linke Bein ist weg, ebenso sein linker Arm. Und im rechten hat er kaum Kraft. Philipp trainiert verbissen, tagein tagaus. Er will wieder zurück ins Leben. Der 19-jährige Stefan ist schon seit ein paar Monaten in Heidelberg. Nach dem Unfall mussten ihm beide Füße und der rechte Arm abgenommen werden. Dass er überlebt hat, war ein Wunder. Sein Armstumpf ist so kurz, dass die Orthopädietechniker Schwierigkeiten haben, eine Prothese zu entwickeln. Wie wird er zu Hause zurechtkommen?

       

      Samstagnacht, den letzten Zug nach Hause hatten die Jungs verpasst. Aus purer Langeweile klettert Stefan (19 Jahre) auf einen abgestellten Güterwaggon. Mehrere tausend Volt rasen durch seinen Körper, er wird vom Dach geschleudert. Wie durch ein Wunder überlebt er: Beide Beine müssen teilamputiert werden und ein Arm ganz. Auch Philipp (17 Jahre) war auf dem Heimweg. Hinten auf seinem Moped sitzt seine Freundin. Ein Auto erfasst die beiden, das 15-jährige Mädchen stirbt noch an der Unfallstelle, Philipp überlebt, doch er verliert das linke Bein und den linken Arm. Die zweiteilige Dokumentation "Mordskerle - zwei Jungs kämpfen sich zurück ins Leben" begleitet den schweren Weg von Stefan und Philipp. Werden sie es schaffen, neuen Lebensmut zu fassen?

      Philipp ist von der Klinik im fränkischen Ansbach, wo man ihn nach seinem unverschuldeten Verkehrsunfall wieder zusammengeflickt hatte, in die Heidelberger Orthopädie verlegt worden. Das linke Bein ist weg, ebenso sein linker Arm. Und im rechten hat er kaum Kraft: Die Nerven sind gequetscht. Philipp trainiert verbissen, tagein tagaus. Er will wieder zurück ins Leben. Aber vorher steht noch eine OP an: Philipp hat kein Gefühl und keine Funktion mehr in seinem linken Armstumpf. So macht eine Armprothese keinen Sinn. Ein Neurologe will deshalb die Nervenenden des Stumpfs zusammennähen - werden sie dann wieder anfangen zu wachsen?

      Der 19-jährige Stefan aus Landshut ist schon seit ein paar Monaten in Heidelberg. Nach dem Unfall mussten ihm beide Füße und der rechte Arm abgenommen werden. Dass er überlebt hat, war ein Wunder. Er läuft schon richtig gut mit seinen beiden Beinprothesen. Nach anfänglicher Schockstarre angesichts seines schrecklichen Schicksals reist die Familie, wann immer es geht, nach Heidelberg. Aufmunterung kann er gebrauchen: Sein Armstumpf ist so kurz, dass die Orthopädietechniker Schwierigkeiten haben, eine funktionierende Prothese zu entwickeln. Er hat Angst: Wird er mit diesem künstlichen Arm überhaupt etwas anfangen können? Und: Wie wird er zu Hause zurechtkommen, mit zwei Beinprothesen, hoch in den dritten Stock, ohne Aufzug?

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      12:55 - 13:25 Uhr (30 Min.)
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