• 12.10.2014
      11:05 Uhr
      Leben wie Gott in Frankreich – Das Armagnac der Gascogne Ein Film von Hilde Bechert | hr-fernsehen
       

      Phillipe und Paul Jironie sind Schnapsbrenner der besonderen Art. Winter für Winter ziehen sie mit einer riesigen seltsamen Maschine übers Land. Sie wird Alambic genannt, und sie kann Wein in Armagnac verwandeln. Die ambulanten Schnapsbrenner werden auf die Höfe der Weinbauern gerufen wie die Hebamme zur Hausgeburt. Man begegnet ihnen im alten Bauernland der Gascogne, südlich der Pyrenäen, zwischen Atlantik und Mittelmeer im tiefen Südwesten Frankreichs, genauer gesagt in seinem Herzstück: dem Armagnac.

      Sonntag, 12.10.14
      11:05 - 11:50 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 11:00

      Phillipe und Paul Jironie sind Schnapsbrenner der besonderen Art. Winter für Winter ziehen sie mit einer riesigen seltsamen Maschine übers Land. Sie wird Alambic genannt, und sie kann Wein in Armagnac verwandeln. Die ambulanten Schnapsbrenner werden auf die Höfe der Weinbauern gerufen wie die Hebamme zur Hausgeburt. Man begegnet ihnen im alten Bauernland der Gascogne, südlich der Pyrenäen, zwischen Atlantik und Mittelmeer im tiefen Südwesten Frankreichs, genauer gesagt in seinem Herzstück: dem Armagnac.

       

      Phillipe und Paul Jironie sind Schnapsbrenner der besonderen Art. Winter für Winter ziehen sie mit einer riesigen seltsamen Maschine übers Land. Sie wird Alambic genannt, und sie kann Wein in Armagnac verwandeln. Die ambulanten Schnapsbrenner werden auf die Höfe der Weinbauern gerufen wie die Hebamme zur Hausgeburt. Man begegnet ihnen im alten Bauernland der Gascogne, südlich der Pyrenäen, zwischen Atlantik und Mittelmeer im tiefen Südwesten Frankreichs, genauer gesagt in seinem Herzstück: dem Armagnac.

      Hier im Armagnac in der Gascogne, das dem edlen Weinbrand seinen Namen gab, sind auch die genussfreudigen Nachfahren D‘Artagnans zu Hause. Der Kapitän der königlichen Musketiere wurde tatsächlich hier geboren, und sein stolzer Wagemut und seine Rauflust sind im Volkscharakter durchaus noch vorhanden. Die Gascogner lieben neben den leiblichen Genüssen vor allem das Rugby-Spiel und auch den Stierkampf. Jetzt im Winter werden die Jungtiere für die Corridas des kommenden Sommers gebrandmarkt. Im Winter werden auch die alten Bestände in den Eichenfässern durch die frischen Brände ergänzt und der neue Armagnac mit einem großen Festessen begrüßt.

      In dieser Jahreszeit befindet sich das Land diesseits der Pyrenäen gewissermaßen im Ruhestand - Zeit, den Wein zu beschneiden, Zeit, sich auf dem Marché au Gras, dem Fettmarkt, mit der besten Gänsestopfleber einzudecken, Zeit für Gäste und Gastmähler. Reist man dann von der bukolischen Gascogne in die nahe, pulsierende Millionenstadt Toulouse, Zentrum des französischen Südwestens, ist das wie eine Art Zeitreise.

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