• 30.10.2013
      22:45 Uhr
      defacto Moderation: Robert Hübner | hr-fernsehen
       

      Themen:

      • Verunsicherung in Limburg - Kommt der Bischof etwa doch zurück?
      • Unikliniken in Not - Patienten in Gefahr
      • Jetzt reicht's: Krankenkasse erstattet keine Kosten für Medikamente
      • Arzneimittelengpass - Warum Patienten ihre Medikamente nicht bekommen
      • Bahnärger in der Wetterau

      Mittwoch, 30.10.13
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Verunsicherung in Limburg - Kommt der Bischof etwa doch zurück?
      • Unikliniken in Not - Patienten in Gefahr
      • Jetzt reicht's: Krankenkasse erstattet keine Kosten für Medikamente
      • Arzneimittelengpass - Warum Patienten ihre Medikamente nicht bekommen
      • Bahnärger in der Wetterau

       
      • Verunsicherung in Limburg - Kommt der Bischof etwa doch zurück?

      Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst soll sich nicht mehr in seinem Bistum sehen lassen. Bis auf weiteres zumindest. Roma locuta, causa finita: Rom hat gesprochen, die Sache ist beendet. Also wird jetzt alles gut in Limburg? Keineswegs.

      • Unikliniken in Not - Patienten in Gefahr

      Universitätskliniken in Deutschland sind für die Behandlung schwerer Krankheiten und Spitzenmedizin bekannt. Doch dieser Ruf steht auf dem Spiel. Immer mehr Unikliniken geraten in finanzielle Not. Von den 33 deutschen Unikliniken machen dieses Jahr vermutlich 16 Verluste. Zusammen kommen sie auf ein erwartetes Minus von über 120 Millionen Euro, errechnet der Verband der Universitätsklinika Deutschlands. Wie kommt das?
      In Unikliniken kommen meist Patienten mit schweren und komplizierten Krankheiten. Sie sind betreuungsintensiv und häufig braucht es neueste Forschungsergebnisse. Dafür sind die Uniklinken da. Mehr Geld bekommen die Kliniken deshalb aber nicht. So sieht es das System der Krankenkassen vor. Das ist schwierig für Ärzte, aber auch für Patienten. Ein Situationsbericht aus den deutschen Unikliniken.

      • Jetzt reicht's: Krankenkasse erstattet keine Kosten für Medikamente

      Apotheker Hubert Walke aus Gladenbach hat ein großes Problem mit der AOK. Die Krankenkasse will ihm nämlich nicht das Geld für Medikamente zurückerstatten, die er einem Patienten bereits ausgehändigt hat. Es geht um eine Summe von 5200 Euro(!), die Herrn Walke jetzt fehlen. Die AOK will ihm das Medikament nicht bezahlen, weil der behandelnde Arzt, der das Rezept für seinen Patienten ausgestellt hat, ein Ausrufezeichen auf dem Rezept vergessen hat!
      Das signalisiert nämlich, dass es sich um ein Sonderrezept handelt. Mit dem Sonderrezept darf nämlich die doppelte Menge Medikamente verschrieben werden. Ohne das Ausrufezeichen nur die einfache Menge. Beschwerden von Apotheker Walke nützen nichts. Auch ein Brief des behandelnden Arztes bleibt ohne Ergebnis.

      • Arzneimittelengpass - Warum Patienten ihre Medikamente nicht bekommen

      Thomas Pildner aus Bad Homburg wurde die Schilddrüse entfernt. Als er sich im August die für ihn lebenswichtigen Tabletten mit dem Schilddrüsenhormon in der Apotheke besorgen wollte, konnte er es nicht fassen: Das Medikament gab es nicht. Lieferengpass hieß es zur Begründung. Auch die anderen Apotheken, die er ansteuerte, hatten die Tabletten in seiner Dosierstärke nicht.
      Offenbar kein Einzelfall. Ob bei Blutdrucksenkern, Krebsmitteln oder Antibiotika - immer öfters können Pharma-Firmen nicht in ausreichenden Mengen liefern, obwohl sie per Gesetz dazu verpflichtet sind. Aber um die Herstellungskosten zu senken, lassen immer mehr Pharmaunternehmen im Ausland - etwa in Indien oder Mexiko produzieren. Doch der lange Lieferweg birgt Risiken.

      • Bahnärger in der Wetterau

      Am Bahnhof Schöneck Kilianstädten klafft eine 57 Zentimeter breite Spalte zwischen Zug und Bahnsteig. Eine gefährliche Falle für Fahrgäste. Ein paar Verletzungen gab es bereits: ein gebrochener Arm, Schürfwunden und mehrere kleine Stürze.
      Doch wie kam es dazu, dass Fahrgäste beim Ein- und Aussteigen diesen nicht ungefährlichen Spalt überwinden müssen? Die modernen Doppelstockwagen, die auf der Strecke fuhren und teilweise noch fahren, wurden häufiger auch abends und am Wochenende eingesetzt. Gezogen von lauten alten Dieselloks. Das war den Anwohnern zu laut und der Bahn zu teuer, denn die Züge waren wenig ausgelastet. Also hat man bei der neuen Ausschreibung 2010 auf weniger Lärm und preiswerte Alternativen Wert gelegt.
      Das Ergebnis: der "Desiro" ist zwar leiser, aber dafür nicht ins Gleis. Er ist zu schmal. Und so klafft die Lücke am Bahnhof Kilianstädten. Damit es nicht zu weiteren Unfällen kommt, hat die Bahn zur Überwindung der Lücke Servicepersonal in zwei Schichten eingesetzt: Je fünf Leute helfen den Fahrgästen beim Ein- und Aussteigen.

      Wird geladen...
      Mittwoch, 30.10.13
      22:45 - 23:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.06.2021