• 08.09.2013
      11:30 Uhr
      In 60 Tagen durch China (2/2) Vom Quellgebiet des Yangtse nach Peking | hr-fernsehen
       

      Die Sonne glitzert, fast blendet der Schnee. Kameramann Ulrich Wrede und Autor Jürgen Hafemann sind in der Tibetischen Hochebene zu einem Tee eingeladen. Die Nomadenfamilie, in deren Unterkunft sie sitzen, zeigt stolz ihre Hütehunde. Sie züchten die Do Khyi - was so viel wie "Anbindehund" heißt. Die Nomaden benutzen die Vierbeiner nicht nur als Wachhunde, sondern auch als Lastenträger auf den schmalen Bergpfaden. Reiche Chinesen zahlen inzwischen mehrere Hunderttausend Euro für die begehrten Tiere.

      Sonntag, 08.09.13
      11:30 - 12:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Die Sonne glitzert, fast blendet der Schnee. Kameramann Ulrich Wrede und Autor Jürgen Hafemann sind in der Tibetischen Hochebene zu einem Tee eingeladen. Die Nomadenfamilie, in deren Unterkunft sie sitzen, zeigt stolz ihre Hütehunde. Sie züchten die Do Khyi - was so viel wie "Anbindehund" heißt. Die Nomaden benutzen die Vierbeiner nicht nur als Wachhunde, sondern auch als Lastenträger auf den schmalen Bergpfaden. Reiche Chinesen zahlen inzwischen mehrere Hunderttausend Euro für die begehrten Tiere.

       

      Das Kamerateam hatte sich von den Berliner Touristen verabschieden müssen, weil es keine Einreise ins Autonome Gebiet Tibet bekam und ist nun allein im Hochland unterwegs. Immer wieder passiert das Team heilige Orte und Klöster, uralte, neue und wieder errichtete Anlagen. Tibet ist der Mittelpunkt des tibetianischen Buddhismus. Es gibt eine Vielfalt an Buddhas, Schutzgöttern und Heiligen, wie es die Mönche unterwegs nachdrücklich erklären. Schließlich Bilder aus dem Gebiet des verheerenden Erdbebens vom 15. April 2010: Verschüttete Pisten, zerstörte Brücken, ausradierte Siedlungen und oft gefährlicher Steinschlag, der die Weiterfahrt behindert. In Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan, treffen die Berliner Touristen wieder mit dem Filmteam zusammen. Die Stadt hat sich zum bedeutendsten Wirtschaftszentrum im Westen Chinas entwickelt - und sie ist bekannt für Aufführungen der Sichuan Oper. Derbe Geschichten im lokalen Dialekt werden erzählt - und einzigartig sind die Masken, die blitzschnell gewechselt werden können. In Peking beeindrucken der bekannte Tienanmen-Platz und die Große Mauer. Mehrere Stunden dauert es am letzten Tag, durch die riesige Industriehalle des Künstlerviertels im Nordosten der Stadt zu schlendern - heiterer Schlusspunkt einer unvergesslichen Reise für vier Berliner Touristen und ein Kamerateam.

      Film von Jürgen Hafemann und Ulrich Wrede

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      Sonntag, 08.09.13
      11:30 - 12:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

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