• 16.10.2018
      23:15 Uhr
      nacht:sicht ADHS: Von Zapplern und Zweiflern | BR Fernsehen
       

      Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, ist eine in Deutschland immer häufiger diagnostizierte Krankheit. Aber es ist auch eine Diagnose, an der sich die Geister scheiden. Ist ADHS nun eine Krankheit oder doch nur ein Konstrukt der modernen Medizin?
      Von 2006 bis 2011 konnte man laut Arztreport der BARMER GEK 2013 einen Zuwachs diagnostizierter ADHS-Fälle bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren von 42 Prozent nachweisen - altersübergreifend sogar um 49 Prozent.

      Dienstag, 16.10.18
      23:15 - 23:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, ist eine in Deutschland immer häufiger diagnostizierte Krankheit. Aber es ist auch eine Diagnose, an der sich die Geister scheiden. Ist ADHS nun eine Krankheit oder doch nur ein Konstrukt der modernen Medizin?
      Von 2006 bis 2011 konnte man laut Arztreport der BARMER GEK 2013 einen Zuwachs diagnostizierter ADHS-Fälle bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren von 42 Prozent nachweisen - altersübergreifend sogar um 49 Prozent.

       

      Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, ist eine in Deutschland immer häufiger diagnostizierte Krankheit. Aber es ist auch eine Diagnose, an der sich die Geister scheiden. Ist ADHS nun eine Krankheit oder doch nur ein Konstrukt der modernen Medizin?

      Von 2006 bis 2011 konnte man laut Arztreport der BARMER GEK 2013 einen Zuwachs diagnostizierter ADHS-Fälle bei Kindern und Jugendlichen unter 19 Jahren von 42 Prozent nachweisen - altersübergreifend sogar um 49 Prozent.
      Besonders hoch sind die Diagnosezahlen zum Ende des Grundschulalters vor dem Übergang auf weiterführende Schulen, so die Report-Autoren Dr. Thomas Grobe und Prof. Dr. Friedrich Schwartz vom Institut Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung in Hannover. Doch woran liegt das? Spiegelt die Diagnose etwa die Erwartungshaltungen der Eltern wieder? Werden Erziehungsprobleme als ADHS diagnostiziert und mit Pillen und Psychopharmaka behandelt? Ist der Zappelphilipp in unserer auf Effizienz ausgerichteten Gesellschaft nicht mehr erwünscht und wird daher pathologisiert?

      Andreas Bönte spricht mit Prof. Dr. Marcel Romanos, Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie Würzburg, und Prof. Dr. Manfred Döpfner, leitender Diplom-Psychologe der Kinder- und Jugendpsychiatrie am Zentrum der Uniklinik Köln - zwei Koryphäen auf dem Gebiet Kinder- und Jugendpsychiatrie. Das Gespräch räumt mit gängigen Klischees auf und gibt handfeste Einblicke in das Krankheitsbild ADHS.

      Andreas Bönte begrüßt in "nacht:sicht" seine Gesprächsgäste bei Dunkelheit in einem Restaurant.

      Ein Abend. Ein Thema. Viele Sichtweisen. In der neuen Gesprächsreihe nacht:sicht lädt Andreas Bönte Experten aus Psychologie, Philosophie, Theologie und Kultur zu einem spannenden Austausch über die großen Fragen des Lebens ein. Im Herzen Münchens öffnet sich der Blick auf neue Sichtweisen, strittige Thesen, aber auch auf ungeahnte Gemeinsamkeiten.

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      Dienstag, 16.10.18
      23:15 - 23:45 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.01.2021