• 05.03.2012
      21:30 Uhr
      Geld & Leben - Das Wirtschaftsmagazin Die "Energiewende" in Bayern - Moderation: Karin Kekulé | BR Fernsehen
       

      Am 11. März jährt sich die Katastrophe von Fukushima. Das hatte auch für Deutschland politische Folgen: Wir wollen aus der Atomenergie aussteigen. Aber wie schauen die Alternativen aus?

      Montag, 05.03.12
      21:30 - 22:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Am 11. März jährt sich die Katastrophe von Fukushima. Das hatte auch für Deutschland politische Folgen: Wir wollen aus der Atomenergie aussteigen. Aber wie schauen die Alternativen aus?

       
      • Strompreis rauf - der Umwelt zuliebe

      Zwei Beispiele: eine Geringverdienerfamilie, die mit jedem Cent rechnet - entsprechend kritisch wird es, wenn die Strompreise steigen. In Starnberg sitzt ein Berater, der mit seiner Solaranlage tut, was die deutsche Energiepolitik will: er hat investiert, speist ein und kassiert dafür langfristig Subventionen. Von den Kürzungen wird er als Altfall nicht betroffen sein. Ihm ist bewusst, dass er von anderen Stromkunden indirekt bezuschusst wird. Doch bei ihm geht die Rechnung auf.

      • Wie gut sind Verbraucherportale als Kostendrücker?

      Geld & Leben macht einen Selbstversuch als kostenbewusster Kunde - damit gehört man zu einer Minderheit, denn nur 17% der Bundesbürger werden wechselaktiv. Warum eigentlich? Und: rechtfertigt der Aufwand den Ertrag?

      • Standortproblem Energiekosten - lieber ins Ausland?

      Die Firma Zollner versorgt als großer Elektronikspezialist den Standort Oberpfalz aus Überzeugung. Doch die Kalkulation der Energiekosten legt den Gang nach Rumänien nahe. Neben den Kosten ist auch die Versorgungssicherheit ein Problem, besonders für die Industrie und besonders in Bayern, wo wiederum besonders viele Abnehmer auf besonders viel Strom angewiesen sind.

      • Dämmen zwischen Wahn und Wirkung

      Nachdem der Subventionsgesetzgeber der Dämmstoffbranche eine Langfristperspektive geschaffen hat, wird das Thema aggressiv von allen Seiten an Eigentümer und Mieter herangetragen. Vergessen oder unerforscht sind allerdings die Riesenprobleme und Fragezeichen bei dem Thema. Denn wer sich auf Rieseninvestitionen einläßt, hat mehr zu befürchten, als er denkt.

      • Subventionsirrsinn: Beispiel Elektromobilität

      Alle reden vom Elektroauto, aber die Probleme stecken in der Technik und den Kosten. Während findige Ingenieure Batterien und Reichweite zu verbessern trachten, bleibt das Kardinalproblem "Umweltfreundlichkeit" vergleichsweise unbeachtet. Zu Unrecht, wie das Ökoinstitut Freiburg und unsere Recherchen zeigen werden. Denn entscheidend ist: welche Kraftwerke springen tatsächlich an, wenn die E-Autos ans Netz gehen und für zusätzliche Nachfrage sorgen.

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