• 24.05.2018
      11:10 Uhr
      Länder - Menschen - Abenteuer Abenteuer Panamericana - Von El Salvador bis Panama | BR Fernsehen
       

      In der dritten Folge der Reihe staunt das NDR-Team in El Salvador über die fantastischen Wellen des Pazifiks und besucht eine traditionell bewirtschaftete Estancia in Honduras. Normalerweise führt die Carretera Panamericana durch 15 Länder. Doch in Nicaragua wird der Filmcrew die Einreise verweigert. In Costa Rica liegt ein wohl einmaliges Baumhausdorf namens Bellavista. Anschließend befährt das Team den berühmten Panamakanal.

      Donnerstag, 24.05.18
      11:10 - 11:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      In der dritten Folge der Reihe staunt das NDR-Team in El Salvador über die fantastischen Wellen des Pazifiks und besucht eine traditionell bewirtschaftete Estancia in Honduras. Normalerweise führt die Carretera Panamericana durch 15 Länder. Doch in Nicaragua wird der Filmcrew die Einreise verweigert. In Costa Rica liegt ein wohl einmaliges Baumhausdorf namens Bellavista. Anschließend befährt das Team den berühmten Panamakanal.

       

      In der dritten Folge der Reihe "Abenteuer Panamericana" ist das NDR Team in El Salvador, wo der Alltag nicht nur durch Gewalt geprägt ist. Dort gibt es wegen der fantastischen Wellen im Meer wahre Surferparadiese. Die Filmer treffen auf das Geschwisterpaar Juan Carlos und Joselyn, das sich ihren Lebensunterhalt mit Profisurfen verdient. Für den Vater der beiden wäre das undenkbar gewesen. Er hat noch ganz traditionell als Fischer gearbeitet, in seinem Beruf war die starke Brandung alles andere als nützlich.

      Die Fernsehcrew steuert Honduras an. Die Grenzübertritte gestalten sich jedes Mal als kleines Abenteuer. Die vielen Papiere, die vor allem für die Kamera- und Tonausrüstung vorgelegt werden müssen, werden stets äußerst sorgfältig geprüft, fast immer wird der gesamte Wagen ausgeräumt und von Hunden durchschnüffelt. In Honduras besucht das Team eine Estancia. Die Farm wird von der gesamten Familie in extremer Gluthitze noch mit Ochsenkarren wirtschaftet. Dankbar kehrt die Filmtruppe wieder zum kühlen Pazifik zurück, wo sie in den Mangrovenwäldern Einheimischen bei der Suche nach den "Austern des armen Mannes", nach Muscheln, zuschaut.

      Normalerweise führt die Carretera Panamericana durch 15 Länder. Doch in Nicaragua wird der Filmcrew die Einreise verweigert. Offenbar gibt es politische Gründe dafür, die aber im Unklaren bleiben. Das meiste Equipment und der Team-Wagen aus Deutschland werden mit dem Schiff außerhalb Nicaraguas weitertransportiert, die Filmcrew umgeht das Land per Flugzeug und landet in Costa Rica, wo es zunächst mit reduzierter Ausstattung weiter dreht.

      Ein Drittel der Landfläche dieses Staates steht unter Naturschutz. Hier gelingen großartige Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Landschaften, besonders im Monteverde Nebelwald. Dort entdecken die Fernsehleute auch den scheuen Quetzal, die auffallend grün und rot gefärbte Vogelart, den sie in Guatemala vergeblich vor die Kamera zu bringen versuchten. Die stark bedrohten Lederrückenschildkröten legen an einigen Stränden ihre Eier ab, die von jungen Rangern "behütet" werden. Isaac ist einer von ihnen. Er kann auch noch sehr gut singen und komponieren, was er im Film beweist.

      Auch wenn Costa Rica als "Musterstaat" gilt, werden dort noch Gebiete zur Abholzung von Regenwald freigegeben. Auf solch einem Areal hat sich ein Paar aus den USA angesiedelt. In den mächtigen Kronen der Bäume bauen Erica und Matt moderne und komfortable Baumhäuser, die sie verkaufen oder vermieten. Die Baumhäuser sind mit sicheren Stahlseilen verbunden, an denen man sich wie Tarzan von Baum zu Baum schwingen kann. Das Baumhausdorf namens Bellavista ist wohl einmalig auf der Welt.

      Nicht weit davon entfernt liegt Panama. Die Fernsehcrew inspiziert und befährt den berühmten Panamakanal, um zu sehen, ob es am Atlantik anders aussieht als am Pazifik. Ganz in der Nähe liegt die Welt des Indianervolkes Emberá. Es lebt noch wie früher im Darién Gap, einem Sumpfgebiet. Dort wird dem Panamericana Highway ein vorläufiges Ende gesetzt. Nach einem Umweg führt er dann doch noch meilenweit weiter bis an das wirkliche Ende im argentinischen Feuerland.

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