• 25.05.2018
      23:30 Uhr
      Zwei irre Spaßvögel Spielfilm Frankreich 1983 (Les compères) | BR Fernsehen
       

      Der 16-jährige Tristan haut von zu Hause ab. Um ihn zurückzuholen, greift die verzweifelte Mutter zu einer List: Sie kramt zwei ihrer verflossenen Liebhaber hervor und erzählt jedem, er sei Tristans Vater. Ohne voneinander zu wissen, machen sich der leicht depressive Ex-Lehrer Francois und der grobschlächtige Journalist Jean auf die Suche nach dem Ausreißer. Dabei laufen sie sich zwangsläufig über den Weg und müssen gemeinsam manch handfeste Auseinandersetzung bestehen.

      Freitag, 25.05.18
      23:30 - 00:55 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      VPS 23:35

      Der 16-jährige Tristan haut von zu Hause ab. Um ihn zurückzuholen, greift die verzweifelte Mutter zu einer List: Sie kramt zwei ihrer verflossenen Liebhaber hervor und erzählt jedem, er sei Tristans Vater. Ohne voneinander zu wissen, machen sich der leicht depressive Ex-Lehrer Francois und der grobschlächtige Journalist Jean auf die Suche nach dem Ausreißer. Dabei laufen sie sich zwangsläufig über den Weg und müssen gemeinsam manch handfeste Auseinandersetzung bestehen.

       

      Stab und Besetzung

      François Pignon Pierre Richard
      Jean Lucas Gérard Depardieu
      Christine Martin Anny Duperey
      Paul Martin Michel Aumont
      Tristan Martin Stéphane Bierry
      Monsieur Raffart Maurice Barrier
      Madame Raffart Charlotte Maury-Sentier
      Regie Francis Veber

      Seit zwei Wochen ist der 16-jährige Tristan (Stéphane Bierry) aus Paris verschwunden - gemeinsam mit seiner etwas älteren Freundin Michèle (Florence Moreau). Seine Mutter Christine (Anny Duperey) erfährt zwar von Michèles Vater (Maurice Barrier), dass sich die beiden in Nizza aufhalten, doch an einer Suche ist er nicht interessiert. Die verzweifelte Mutter kommt deshalb auf eine verrückte Idee: Sie erzählt ihrem einstigen Liebhaber Jean Lucas (Gérard Depardieu), dass er einen Sohn habe und bittet ihn, bei der Suche zu helfen. Jean lehnt ab, da er als Journalist gerade an einem spektakulären Fall von Casino-Kriminalität recherchiert. Christine gibt nicht auf und ruft bei Francois (Pierre Richard) an, einer anderen Jugendliebe. Der immer leicht depressive Ex-Lehrer will sich gerade das Leben nehmen, doch die Nachricht, er habe einen Sohn, weckt seine Lebensgeister. Begeistert begibt er sich nach Nizza, um Tristan zu suchen.

      Dort ist im Zuge seiner Recherchen auch Jean eingetroffen, der sich nun doch um "seinen" Sohn kümmern will. Beide suchen nacheinander Michèles genervten Vater auf. Als sie sich wenig später begegnen, wundern sie sich, dass sie beide auf der Suche nach ihrem unbekannten Sohn sind, um festzustellen, dass es sich um denselben Jungen handelt. Schließlich landen sie gemeinsam in der Kneipe "Rocker's", wo sie tatsächlich Tristan und Michèle finden. Das Mädchen liebt inzwischen einen anderen, die Rocker wollen Tristan loswerden. Als Tristan erfährt, dass einer von beiden sein Vater sein soll und es inzwischen beide sein wollen, beginnt eine Odyssee der drei, von handfesten Prügeleien begleitet.

      Dumm nur, dass ihnen zwei Handlanger (Philippe Khorsand, Jean-Jacques Scheffer) des Casino-Bosses Rossi auf den Fersen sind und Jeannot (Roland Blanche), ein Informant für Jeans Recherchen, auftaucht. Unglücklicherweise gerät er an Francois, der ihn für einen seelenverwandten Depressiven hält. Deshalb wirft Francois auch das Rossi belastende Material kurzerhand in eine Mülltonne, um es dann vereint mit Tristan und Jean fieberhaft zu suchen. Das Väter-Problem löst Tristan, der sich als heller Kopf erweist, auf eine ganz clevere Weise.

      CLASSIX - FILMKLASSIKER IM BR

      Eine Actionkomödie mit französischem Charme, die ihren Witz und ihre Unterhaltsamkeit neben einem guten Drehbuch vor allem dem Komikerpaar Pierre Richard und Gérard Depardieu verdankt. Die Frankfurter Rundschau lobte: "Aus den Reibungen und Kontrasten der Figuren, aus ihrer eifersüchtigen Spitzfindigkeit, aus der spielerischen Brechung ihres Typs … schlagen immer neue Funken". Ein Filmspaß, der auch in der DDR sehr populär war.

      In der Rolle der Mutter Christine ist Anny Duperey zu sehen. Die französische Schauspielerin wurde von Jean-Luc Godard entdeckt und startet 1966 unter seiner Regie ihre Filmkarriere in "Zwei oder drei Dinge, die ich von ihr weiß". An der Seite von Pierre Richard, Brigitte Bardot und Claude Jade spielt sie anfangs in Unterhaltungsfilmen, später wird sie vorwiegend für rätselhafte Rollen besetzt. Auch als Autorin einfühlsamer Romane und Erzählungen hat sie Erfolg und wird 2012 von der französischen Regierung in den Rang eines Ritters der französischen Ehrenlegion erhoben.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Freitag, 25.05.18
      23:30 - 00:55 Uhr (85 Min.)
      85 Min.
      VPS 23:35

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.12.2019