• 10.01.2018
      19:00 Uhr
      STATIONEN Durch dick und dünn - Was beste Freunde für uns bedeuten | BR Fernsehen
       

      Mit wem kann man bis tief in die Nacht über alles reden? Bei wem sich ausweinen? Mit wem lachen, shoppen, feiern? Der beste Freund oder die beste Freundin sind unbezahlbar. Die Basis sind Vertrauen und Sympathie, eine Beziehung auf Augenhöhe. Inwiefern unterscheiden sich Männer - und Frauen-Freundschaften? Und wie können Menschen, die völlig gegensätzlich sind, trotzdem Freunde sein?
      Benedikt Schregle porträtiert ungewöhnliche Freundschaften und sucht Orte auf, an denen man neue Freunde finden kann.

      Moderation: Benedikt Schregle

      Mittwoch, 10.01.18
      19:00 - 19:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Mit wem kann man bis tief in die Nacht über alles reden? Bei wem sich ausweinen? Mit wem lachen, shoppen, feiern? Der beste Freund oder die beste Freundin sind unbezahlbar. Die Basis sind Vertrauen und Sympathie, eine Beziehung auf Augenhöhe. Inwiefern unterscheiden sich Männer - und Frauen-Freundschaften? Und wie können Menschen, die völlig gegensätzlich sind, trotzdem Freunde sein?
      Benedikt Schregle porträtiert ungewöhnliche Freundschaften und sucht Orte auf, an denen man neue Freunde finden kann.

      Moderation: Benedikt Schregle

       

      Stab und Besetzung

      Redaktion Elisabeth Möst

      Es ist schön einen Freund zu haben, mit dem man lachen, etwas erleben und die Sorgen und Ängste teilen kann. Aber was, wenn man keine Freunde hat? Wo kann man neue Freunde finden - vor allem im Alter?

      Schule, Uni, Job - hier knüpfen wir die meisten Kontakte. Deshalb verwundert es nicht, dass Menschen mit etwa fünfundzwanzig Jahren den größten Freundeskreis haben - so eine Studie. Mit steigendem Alter sinkt die Zahl der Freunde dann kontinuierlich. Berufsleben und Familie machen es oft schwer, viele Freundschaften zu pflegen. Umzug, Jobwechsel und Rente tun ihr Übriges, dass der Freundeskreis immer kleiner wird, vielleicht sogar ganz verschwindet. In der "Jacobs Studie 2014" gaben ein Drittel der über 50-jährigen Befragten an, keine richtig guten Freunde zu haben. Da überrascht es nicht, dass rund ein Drittel der Generation 60+ das Gefühl von Einsamkeit zumindest zeitweise kennt.

      Doch wie kann man diesem Gefühl von Einsamkeit im Alter begegnen? Wo findet man neue Freunde, wenn einem nicht mehr Pausenhof, Uni-Kantine oder das Büro zur Verfügung stehen?

      In München gibt es ein Jugendzentrum für die "Kinder von Gestern" - also den Senioren von heute. Als der Sänger Abi Ofarim den gemeinnützigen Verein gründete, war es sein Ziel, Senioren das zu bieten, was es für Jugendliche schon lange gibt: Einen Ort, an dem man gemeinsam Zeit verbringen kann, miteinander Karten spielt, Musik hört, malt oder tanzt. Hier sind schon viele langjährige Freundschaften entstanden. Auch Volkshochschulen, Alpenvereine und Verbände wie Caritas und Arbeiterwohlfahrt bieten in vielen anderen bayerischen Städten spezielle Angebote für ältere Menschen.

      Doch es gibt auch private Initiativen, die der Einsamkeit im Alter entgegenwirken wollen und ein engagiertes Miteinander fördern, so wie die "Chiemgau Freunde". Die eigene Scheidung zeigte Berndt Schramm, wie einsam man plötzlich sein kann, deshalb nahm er es in die eigenen Hände, eine "Solidargemeinschaft mit Herz" zu gründen. Die Idee ist einfach: Sich gegenseitig das Leben erleichtern, füreinander da sein und miteinander Zeit verbringen. So gehen die Chiemgau-Freunde miteinander Wandern oder auf Reisen, kochen zusammen oder besuchen gemeinsam Konzerte und Ausstellungen. Dreißig feste Mitglieder hat der Verein mittlerweile und rund hundert Interessierte, die immer wieder zu Veranstaltungen kommen.

      Weitere Themen der Sendung:

      • Polit-Freunde - Claudia Roth und Günther Beckstein. Von Richard Rüb
      • Ziemlich beste Freunde - Gözde und Daniel. Von Michael Wandt
      • Alte Mädelsfreundschaft - Frau Jäger und Frau Wolfseher. Von Linda Hofmeier
      • Virtuelle Freundschaft - Lisa in Japan. Von Christiane Miethge und Nils Otte

      "Religion ist im weitesten und tiefsten Sinne das, was uns unbedingt angeht." Nach diesem Grundsatz von Paul Tillich werden in der Sendung Fragen nach dem Glauben und dem Leben gestellt. Der Name ist dabei Programm: Die Stationen des Kirchenjahrs oder die Feste anderer Religionen, Stationen des Lebens oder Stationen einer persönlichen Entwicklung - in der Sendung wird nachgefragt, zurück- und nach vorn geblickt.

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      Mittwoch, 10.01.18
      19:00 - 19:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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