• 15.10.2017
      19:15 Uhr
      Unter unserem Himmel Ein Landschaftsporträt des Ostufers des Neusiedler Sees | BR Fernsehen
       

      Der Neusiedler See ist der westlichste Steppensee Europas, er liegt zu einem kleinen Teil in Ungarn, zum Großteil im österreichischen Burgenland. Vom Seewinkel am Ostufer des Sees erzählt Filmautor Josef Schwellensattl. Von den Fischern, von den Schilfschneidern und von den herrlichen Steppenrindern, die in einer großen Herde am Ufer grasen.

      Sonntag, 15.10.17
      19:15 - 20:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Neusiedler See ist der westlichste Steppensee Europas, er liegt zu einem kleinen Teil in Ungarn, zum Großteil im österreichischen Burgenland. Vom Seewinkel am Ostufer des Sees erzählt Filmautor Josef Schwellensattl. Von den Fischern, von den Schilfschneidern und von den herrlichen Steppenrindern, die in einer großen Herde am Ufer grasen.

       

      Vom Seewinkel am Ostufer des Sees erzählt Filmautor Josef Schwellensattl. Von den Fischern, von den Schilfschneidern und von den herrlichen Steppenrindern, die in einer großen Herde am Ufer grasen. Ihr Fleisch ist sehr schmackhaft, besonders dann, wenn der Wirt des Apetloner Gasthauses Zum fröhlichen Arbeiter daraus ein Gulasch kocht. In Mönchhof hat ein Maurer den Weinberg seiner Familie gerodet, um ein ganzes Dorf hineinzustellen. Jeden Morgen sperrt Josef Haubenwallner das Tor zu seinem Dorf auf und lenkt sein Fahrrad bis an dessen Ende. In Wahrheit hat das Dorf noch kein Ende, denn Josef Haubenwallner baut täglich daran weiter, Haus um Haus. Ein jedes Handwerk, ein jedes Gewerbe und sogar Ämter, die es hier im Seewinkel gab, und die nach und nach aus der Zeit gefallen sind, finden sich dort. Der Seewinkel ist das Land der Paprika und der Paradeiser, und keiner kennt sich damit so gut aus wie Erich Stekovics. Seine Ernte, Hunderte Sorten von Tomaten und Paprika, verarbeitet er zu Delikatessen. Delikatessen wie Alois Krois sie in seinem Heurigen auftischt. Delikatessen von den Mangalitzaschweinen, die frei am Seeufer zwischen Wasser und Land heranwachsen, unter einer Sonne, die im Herbst oft verdunkelt wird von Tausenden und Abertausenden Staren. Die schlauen Vögel haben es auf die Trauben abgesehen, die jetzt reif an den Rebstöcken hängen. Aber die Winzer verscheuchen sie mit Schrotflinten und Schreckpistolen, mit Raketen und Gaskanonen. Die Gemeinden im Seewinkel haben sogar mehrere professionelle "Starenverscheucher" angestellt.

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