• 13.02.2020
      11:10 Uhr
      Länder-Menschen-Abenteuer Die gefährlichsten Schulwege der Welt - Himalaya | BR Fernsehen
       

      Im indischen Himalaya macht sich der zehnjährige Motup mit seinen Freunden und erwachsenen Begleitern auf den Weg zurück ins Internat. Es geht 100 Kilometer über Eis, reißendes Wasser und steile Schluchten. Mindestens vier Tage sind die Kinder unterwegs. Dabei lassen die Strapazen kaum zu, einen Blick auf die Schönheiten der Natur zu werfen.

      Donnerstag, 13.02.20
      11:10 - 11:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Im indischen Himalaya macht sich der zehnjährige Motup mit seinen Freunden und erwachsenen Begleitern auf den Weg zurück ins Internat. Es geht 100 Kilometer über Eis, reißendes Wasser und steile Schluchten. Mindestens vier Tage sind die Kinder unterwegs. Dabei lassen die Strapazen kaum zu, einen Blick auf die Schönheiten der Natur zu werfen.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Leonhard Steinbichler

      Das Dorf Zangla in 4.000 Meter Höhe im indischen Himalaya: Hier wohnt der 10-jährige Motup mit seinen Eltern. Völlig abgeschieden leben dort 650 Menschen. Wer nicht im Dorf bleiben will, muss auf eine der Schulen in der großen Stadt. Motup hatte zwei Monate Winterferien und bereitet sich eine Woche vor Halbjahresbeginn mit seinem Vater auf die Reise nach Leh vor, in das Internat, das er und seine Freunde besuchen. Sein Schulweg ist ein Fußmarsch, der mindestens vier Tage dauern wird. Die Route führt 100 Kilometer über einen zumeist zugefrorenen Fluss, der sich unterwegs plötzlich auch in einen reißenden Strom verwandeln kann. Es ist der wohl längste Schulweg der Welt.
      Der Fluss Chadar ist wild, naturbelassen, kaum zugänglich und ohne Befestigungen. Er gilt selbst unter den erfahrenen Einwohnern als besonders tückisch und unberechenbar: Mal ist das Eis dick und sicher wie eine Schlittschuhbahn, ein paar Meter weiter droht man im reißenden Fluss einzubrechen. Plötzlich auftauchendes Hochwasser kann Schüler und Väter zu gefährlichen Umwegen durch die Gebirgsschlucht zwingen. Nie wissen sie, ob die Reise zur Schule vier, fünf oder sechs Tage dauert. Angst und Tränen sind die ständigen Begleiter des kleinen Motup. Viermal im Jahr gehen er und seine Schulfreunde die 100 Kilometer ins Internat - zweimal hin, zweimal zurück.

      Für "Die gefährlichsten Schulwege der Welt" taucht das Filmteam ein in verschiedene Kulturen der Welt, die in noch völlig ursprünglichen und von der Zivilisation beinahe unentdeckten Landschaften leben. Es begleitet Schulkinder beginnend in ihrem Lebensumfeld über den Schulweg bis in die unterschiedlichen Schulen. Die Kinder klettern, balancieren, leiden: alles für das eine Ziel - ein besseres Leben.

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      Donnerstag, 13.02.20
      11:10 - 11:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

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