• 14.10.2019
      13:30 Uhr
      Traumhäuser wiederbesucht Eine Wohnskulptur und ein Haus wie ein Schmetterling | BR Fernsehen
       

      Ein Stück bayerischer Architekturgeschichte dokumentiert Michael Appel in seinem Film.
      Zwei Allgäuer Traumhäuser, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: das eine streng geometrisch mit spitzen und stumpfen Winkeln, vielen Einschnitten in den Baukörper und einer dominanten Diagonalen, die den Innenraum gliedert; das andere weich, rund, dynamisch mit fließend ineinander übergehenden Wohnbereichen und einem Grundriss mit vier Flügeln, der an einen Schmetterling erinnert.

      Montag, 14.10.19
      13:30 - 14:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Ein Stück bayerischer Architekturgeschichte dokumentiert Michael Appel in seinem Film.
      Zwei Allgäuer Traumhäuser, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: das eine streng geometrisch mit spitzen und stumpfen Winkeln, vielen Einschnitten in den Baukörper und einer dominanten Diagonalen, die den Innenraum gliedert; das andere weich, rund, dynamisch mit fließend ineinander übergehenden Wohnbereichen und einem Grundriss mit vier Flügeln, der an einen Schmetterling erinnert.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Michael Appel

      Zwei Allgäuer Traumhäuser, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: das eine streng geometrisch mit spitzen und stumpfen Winkeln, vielen Einschnitten in den Baukörper und einer dominanten Diagonalen, die den Innenraum gliedert; das andere weich, rund, dynamisch mit fließend ineinander übergehenden Wohnbereichen und einem Grundriss mit vier Flügeln, der an einen Schmetterling erinnert.
      Die klar strukturierte "Wohnskulptur" steht in Börwang bei Kempten auf einem schmalen Grundstück mitten in einem Neubaugebiet. Das "Haus wie ein Schmetterling" befindet sich in der freien Landschaft inmitten hügeliger Bergwiesen vor einer prächtigen Alpenkulisse. Beide Architektenteams, Becker Architekten aus Kempten für die Wohnskulptur und Kehrbaum Architekten aus Augsburg für das Schmetterlingshaus, haben ihre Konzepte in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Bauherren entwickelt. Beide Häuser sind maßgeschneidert auf die individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen der Bauherren vom perfekten Wohnen. Und natürlich reagieren beide Häuser auf die jeweilige Umgebung: Der Schmetterling öffnet sich mit großen gebogenen Glasfronten frei in die weite Landschaft, die Wohnskulptur schafft durch geschickt platzierte Einschnitte in den Baukörper geschützte Freiräume und grenzt sich gegen die dichte Nachbarbebauung ab.
      Auch zehn Jahre nach ihrer Fertigstellung sind beide Häuser immer noch architektonische Avantgarde. Die innovativen, gewagten Konzepte haben in dieser radikalen Form bisher nur wenige Nachahmer gefunden. Sind sie ihrer Zeit einfach immer noch voraus - oder etwa zu eigenwillig, um Standards zu setzen? Haben sich die Entwürfe für die betroffenen Bauherren bewährt, und wie bauen die beteiligten Architekten heute?

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