• 15.11.2015
      13:35 Uhr
      Kaisermanöver Spielfilm Österreich 1954 | BR Fernsehen
       

      Im Wien der Kaiserzeit sorgt das Buch eines anonymen Autors für großen Wirbel: Unter dem Titel "Kaisermanöver" macht sich der Verfasser darin über die veralteten Traditionen und verkrusteten Rituale der österreichischen Armeeführung lustig. Niemand ahnt, dass ausgerechnet der galante Hauptmann Eichfeld der Urheber dieser Zeilen ist. Dabei soll es auch bleiben, denn Eichfeld möchte die Tochter eines konservativen Generals heiraten. Dann aber findet ausgerechnet sein Nebenbuhler, der linientreue Major von Jurinic, die Wahrheit heraus.

      Sonntag, 15.11.15
      13:35 - 15:15 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

      Im Wien der Kaiserzeit sorgt das Buch eines anonymen Autors für großen Wirbel: Unter dem Titel "Kaisermanöver" macht sich der Verfasser darin über die veralteten Traditionen und verkrusteten Rituale der österreichischen Armeeführung lustig. Niemand ahnt, dass ausgerechnet der galante Hauptmann Eichfeld der Urheber dieser Zeilen ist. Dabei soll es auch bleiben, denn Eichfeld möchte die Tochter eines konservativen Generals heiraten. Dann aber findet ausgerechnet sein Nebenbuhler, der linientreue Major von Jurinic, die Wahrheit heraus.

       

      Stab und Besetzung

      Hauptmann Eichfeld Rudolf Prack
      Valerie von Trattenbach Winnie Markus
      Wirt Radler Hans Moser
      Zugsführer Franz Radler Walter Müller
      Steffi, Valeries Zofe Hannelore Bollmann
      Hauptmann Török Gunther Philipp
      Wondrasch, Eichfelds Offiziersbursche Josef Meinrad
      Major Mirko Graf Jurinic Eric Frey
      Regie Franz Antel
      Musik Hans Lang
      Kamera Georg Bruckbauer
      Drehbuch Jutta Bornemann, Karl Leiter, Gunther Philipp

      Wien, zur Zeit der k.u.k.-Monarchie. Die ganze Stadt amüsiert sich über ein Buch mit dem Titel "Kaisermanöver", dessen unbekannter Verfasser sich mit satirischer Häme über die Zustände in der kaiserlichen Armee lustig macht. Während die einfachen Soldaten ihre helle Freude an den spöttischen Beschreibungen ihrer Vorgesetzten haben, ist die konservative Armeeführung über das Werk entsetzt. Vor allem der strenge General von Trattenbach (Harry Hardt) würde den Autor des Werkes nur zu gerne überführen. Er ahnt nicht, dass es sich bei dem Verfasser ausgerechnet um den respektablen Hauptmann Eichfeld (Rudolf Prack) handelt, der von Trattenbachs Tochter Valerie (Winnie Markus) seit geraumer Zeit den Hof macht. Der General sähe es sowieso lieber, wenn Valerie den wohlhabenden Major von Jurinic (Erik Frey) zum Mann nehmen würde.

      Während eines heimlichen Treffens zwischen Eichfeld und Valerie kommt es zu einer Verwechslung mit amourösen Folgen: Valeries Zofe Steffi (Hannelore Bollmann), die sich zur Tarnung ihrer Herrin als Valerie verkleidet hatte, gerät bei ihrem Ausritt in Lebensgefahr und wird von dem einfachen Armee-Zugsführer Franz Radler (Walter Müller) gerettet. Ohne den Schwindel aufzuklären, lässt Steffi sich von dem sympathischen Franz zum Essen ins Gasthaus seines Vaters (Hans Moser) ausführen. Natürlich funkt es gewaltig zwischen den beiden, und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Steffis Maskerade auffliegt. Unterdessen findet der eifersüchtige Major von Jurinic heraus, wer der Verfasser des "Kaisermanövers" ist. Sofort gibt er diese Information an Trattenbach weiter. Eichfeld, der nun endgültig in Ungnade gefallen ist, fordert von seinem Kontrahenten Satisfaktion. Valerie versucht mit allen Mitteln, dieses Duell zu verhindern, denn sie weiß, dass Jurinic als bester Schütze des gesamten Regiments gilt.

      Unterhaltungs-Spezialist Franz Antel hat mit "Kaisermanöver" einen romantischen Kostümfilm in Starbesetzung inszeniert. Die gestrenge k.u.k.-Armee bildet dabei das Umfeld für eine heiter-wehmütige Geschichte, in der gleich zwei Liebespaare nach allerlei Wirrungen am Ende zueinanderfinden: Die Publikumslieblinge Rudolf Prack und Winnie Markus geben dabei das herrschaftliche Paar, Walter Müller und Hannelore Bollmann bilden das kleinbürgerliche, aber nicht minder anrührende Gegenstück. In weiteren Rollen spielen Hans Moser und Erik Frey.

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      Sonntag, 15.11.15
      13:35 - 15:15 Uhr (100 Min.)
      100 Min.
      Stereo

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