• 28.03.2019
      00:30 Uhr
      Das Meer am Morgen Fernsehfilm Deutschland 2011 - Zum 80. Geburtstag von Volker Schlöndorff | BR Fernsehen
       

      Frankreich, 1941: Der 17-jährige Guy Môquet ist in der Bretagne in einem Straflager interniert, als in Nantes ein deutscher Offizier erschossen wird. Zur Vergeltung ordnet Hitler die Exekution von 150 französischen Geiseln an. Im Pariser Hauptquartier der deutschen Besatzer versuchen General von Stülpnagel und Ernst Jünger, die drakonischen Hinrichtungen zu begrenzen. Wegen seiner Jugend hofft Guy verschont zu bleiben.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 28.03.19
      00:30 - 02:00 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Frankreich, 1941: Der 17-jährige Guy Môquet ist in der Bretagne in einem Straflager interniert, als in Nantes ein deutscher Offizier erschossen wird. Zur Vergeltung ordnet Hitler die Exekution von 150 französischen Geiseln an. Im Pariser Hauptquartier der deutschen Besatzer versuchen General von Stülpnagel und Ernst Jünger, die drakonischen Hinrichtungen zu begrenzen. Wegen seiner Jugend hofft Guy verschont zu bleiben.

       

      Stab und Besetzung

      Ernst Jünger Ulrich Matthes
      Timbaut Marc Barbé
      Guy Môquet Léo Paul Salmain
      Regie Volker Schlöndorff
      Autor Volker Schlöndorff

      Diese authentische Geschichte erzählt, wie es zu dem frühen Tod eines 17-jährigen Jungen, Guy Môquet, kam, der in Frankreich das Gegenstück zu Sophie Scholl ist. Eine Métro-Station ist in Paris nach ihm benannt, sein Abschiedsbrief wird auf Anweisung Sarkozys alljährlich an seinem Todestag in allen Schulen verlesen.

      Ein Jahr lang leben die deutschen Truppen "wie Gott in Frankreich" - bis im Oktober 1941 ein Offizier in Nantes auf offener Straße erschossen wird. Hitler verlangt, sofort 150 Franzosen zu erschießen. In der Kommandantur in Paris wird ein Schriftsteller, Oberst Ernst Jünger, mit der Sache befasst. In einem Lager in der Bretagne befinden sich Gefangene, die etwas gegen die Besatzer unternommen haben, wie z. B. der 17-jährige Guy Môquet, der in einem Pariser Kino Flugblätter vom Rang geworfen hat. Er wird einer von denen sein, die der Landrat als Geiseln aussuchen muss.

      Am Atlantikwall wird ein Soldat, der junge Heinrich Böll, zur Schießübung mit scharfer Munition verdonnert. Der Film schildert auf diesen drei Ebenen - der Kommandantur, dem Lager und dem Bunker an der Küste - die wenigen Stunden zwischen dem Schuss auf den deutschen Offizier und der Hinrichtung der Geiseln. Ein Drama, bei dem jeder Beteiligte eine Marionette zu sein scheint, die an den Fäden einer unerbittlichen Maschine hängt, und etwas Schreckliches ausführt als sei es ein einfacher Verwaltungsakt.

      Es sind aber Menschen, die sich gegenüber stehen, die Geiseln, die sich weigern eine Augenbinde zu tragen, die Schützen, die ihnen ins Angesicht sehen, die Beamten und Offiziere, die ihrem Gewissen nicht entkommen.

      ZUM 80. GEBURTSTAG VON VOLKER SCHLÖNDORFF

      Die Handlung basiert auf zeitgeschichtlichen Dokumenten und ist inspiriert von Pierre-Louis Basse, einer Novelle von Heinrich Böll sowie den Schriften von Ernst Jünger.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 28.03.19
      00:30 - 02:00 Uhr (90 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 21.09.2019