• 14.11.2013
      16:15 Uhr
      Bayerntour Roding in der Oberpfalz | BR Fernsehen
       

      Themen:

      • Gesungene Stadtführung: Mit "Bäff" durch Roding
      • Der schnelle Stolz der Stadt: Unterwegs im Roding Roadster
      • Frauenpower am Herd und hinterm Tresen: d´Weiberwirtschaft
      • Volksmusik mal anders: d`Raith Schwestern aus Roding
      • Schwere Jungs aus der Oberpfalz: Gewichtheberhochburg Roding
      • Totentanz und Kirchenbrunnen: der "Oberpfälzer Pfaffenwinkel"
      • Lebensader Regen: Roding und sein Fluss

      Moderation: Carolin Reiber

      Donnerstag, 14.11.13
      16:15 - 17:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      VPS 15:14
      Neu im Programm
      Stereo

      Themen:

      • Gesungene Stadtführung: Mit "Bäff" durch Roding
      • Der schnelle Stolz der Stadt: Unterwegs im Roding Roadster
      • Frauenpower am Herd und hinterm Tresen: d´Weiberwirtschaft
      • Volksmusik mal anders: d`Raith Schwestern aus Roding
      • Schwere Jungs aus der Oberpfalz: Gewichtheberhochburg Roding
      • Totentanz und Kirchenbrunnen: der "Oberpfälzer Pfaffenwinkel"
      • Lebensader Regen: Roding und sein Fluss

      Moderation: Carolin Reiber

       
      • Gesungene Stadtführung: Mit "Bäff" durch Roding

      Ihn kennt ein jeder in Roding: Josef Piendl, besser bekannt unter seinem Spitznamen "Bäff". Jahrelang war er als Hochzeitslader aktiv und heute ist er vor allem als humorvoller G`stanzlsänger unterwegs. Wer also könnte einen unterhaltsameren Stadtführer abgeben? Immer mit einem lustigen bis gscherten Vers auf den Lippen zeigt uns der "Bäff" stolz seine Heimat und die hat viele Facetten: Der Tante-Emma-Laden, in dem die Zeit stehen geblieben scheint, das Hightech Unternehmen Mühlbauer, Weltmarktführer für Sicherheitschips in Pässen und Kreditkarten, die Missionsdominikanerinnen im Kloster Strahlfeld und natürlich die Bundeswehrsoldaten in der Arnulf-Kaserne. All das steht für die Stadt am Regen - oder wie es der "Bäff" in aller Bescheidenheit formuliert für: "Roding, einer der schönsten Flecken der Welt".

      • Der schnelle Stolz der Stadt: Unterwegs im Roding Roadster

      320 PS stark, 285 km/h schnell und knapp 1000 Kilo leicht - das sind die Maße des berühmtesten Sohnes der Stadt. Nicht in Zuffenhausen, nicht in Maranello und auch nicht in Ingolstadt, sondern mitten in der Oberpfalz wird derzeit am Sportwagen der Zukunft gebastelt und geschraubt: dem Roding Roadster. Im Frühjahr 2007 faßten Robert Maier und einige Studienfreunde den Plan, ihren eigenen Autotraum zu bauen. Beim Namen stand dann ihre Heimatstadt Pate. Die Entwickler setzten dabei konsequent auf Carbon, denn das ist stabil und leicht zugleich, wird vor allem in der Formel 1 eingesetzt und gilt in der Autobranche als Werkstoff der Zukunft. Nach fünf Jahren Entwicklungsphase ist ihre PS-starke Vision nun Realität. Die ersten handgefertigten Flitzer können bald ausgeliefert werden.

      • Frauenpower am Herd und hinterm Tresen: d´Weiberwirtschaft

      Als Monika Stangls Mann sie vor fast 12 Jahren fragte, ob sie sich vorstellen könnte, Wirtin zu werden, hat sie nur eine Viertelstunde überlegt und dann sofort zugepackt. Aus einem alten baufälligen Wirtshaus im Rodinger Ortsteil Kalsing wurde so " Weiberwirtschaft" und dort dürfen jetzt an vier Tagen die Woche auch Männer genießen, was ihnen "die Weiber" so auftischen. Denn neben Wirtin Monika packen auch die drei Stangl-Töchter und die - natürlich weiblichen - Bedienungen mit an. Obwohl die Chefin eine echte Selfmade-Frau ist, die noch nie eine Hauswirtschafts- oder Kochschule von innen gesehen hat, ist "d´Weiberwirtschaft" eine kulinarische Erfolgsgeschichte. Doch wegen des Geldes ist dieses Wirtshaus nun wirklich nicht entstanden. Hier geht es um den Spaß an der Freud und vor allem um die Dorfgemeinschaft.

      • Volksmusik mal anders: d`Raith Schwestern aus Roding

      Volksmusik mit frechen Texten, gesungen von zwei Frauen in Lederhosen und Schnürstiefeln, das ist nicht jedermanns Geschmack. Dementsprechend misstrauisch beäugt wurden sie zu Beginn ihrer Karriere: die "Raith-Schwestern" aus Roding. Doch heute haben Tanja und Susi Raith mehrere CDs herausgebracht und füllen mit ihren Programmen Hallen in ganz Bayern. Begonnen hat diese Erfolgsgeschichte in einem Einfamilienhaus im Ortsteil Oberdorf, bei Mutter Monika. Die hat ihren Töchtern nicht nur musikalisches Talent, sondern auch eine gehörige Portion Selbstbewusstsein mitgegeben und somit den Grundstein für ein erfolgreiches musikalisches Familienunternehmen gelegt. Denn Tanjas Mann Andi steht ebenfalls auf der Bühne und auch der zwölfjährige Sohn Bastian singt mit - bei der Familie Raith geht Volksmusik eben durch die Generationen.

      • Schwere Jungs aus der Oberpfalz: Gewichtheberhochburg Roding

      Was macht ein echtes Oberpfälzer Mannsbild aus? Der Dialekt, na klar, aber sonst vor allem eins: Kraft. Und die haben sie im Übermaß, die Jungs vom Turnbund 03 in Roding. Denn sie sind die erfolgreichsten Gewichtheber in Bayern. Die Anfänge vor 40 Jahren waren bescheiden. Mit selbstgebauten Hanteln trainierten sie damals ihre Muskeln. Doch die Schinderei hat sich gelohnt. Denn mittlerweile haben sich die Rodinger buchstäblich unter die besten Mannschaften Deutschlands gestemmt und ihre Heimat in der Welt des Sports bekannt gemacht. Roding, ein kleiner Ort mit vielen starken Männern, und das ganz ohne Zaubertrank.

      • Totentanz und Kirchenbrunnen: der "Oberpfälzer Pfaffenwinkel"

      In Roding und Umgebung gibt es so viele Kirchen und Kapellen, dass Kenner in aller Bescheidenheit vom "Oberpfälzer Pfaffenwinkel" sprechen. Im Gegensatz zu seinem Pendant um die Wieskirche, glänzt der Glaube hier nicht im blattgoldverziertem Ambiente. Es sind die kleinen Schätze im Verborgenen - wie die Wehrkapelle von Obertrübenbach oder die kleine Annakapelle in Roding mit dem "Totentanz-Fresko" aus dem 17. Jahrhundert. Anders als die üblichen kirchlichen Darstellungen vom Sensenmann holt er sich hier, ohne Unterschied des Standes, in einer Art Polonaise seine "Opfer ", ob Papst, Ratsherr oder Dienstmagd. Die Wallfahrtskirche Heilbrünnl wartet mit einer anderen Besonderheit auf: erbaut auf einer Quelle sprudelt heute noch mitten im Gotteshaus das Wasser in ein Becken. "Leider sprudelt das Geld für die nötigen Restaurierungen nicht so", sagt Pfarrer Holger Kruschina. Darum organisiert er mit Hilfe ehemaliger Regensburger Domspatzen regelmäßig Benefiz- Konzerte - von Gregorianik bis Gospel. Damit der "Oberpfälzer Pfaffenwinkel" erhalten bleibt.

      • Lebensader Regen: Roding und sein Fluss

      Der Regen, mit rund 170 Kilometern der längste Fluss der Oberpfalz, ist nicht nur bei Anglern und Fischern sehr beliebt. Unter Bootswanderern gilt er schon lange als ein Geheimtipp. Denn, wer den Lärm und Alltagsstress hinter sich lässt, dem bieten sich auf dem Wasser schnell idyllische Ausblicke: einsame Landschaften ziehen am Ufer vorbei, herbstlich anmutende Wälder laden zum Träumen ein, vorsichtig spitzt der Kirchturm der Wallfahrtskirche Heilbrünnl zwischen den Baumwipfeln hervor und die Burg Regenpeilstein bildet eine eindrucksvolle Kulisse für alle Paddler. Doch der Regen ist nicht nur für seinen Freizeitwert berühmt, sondern hat auch eine historische Bedeutung für Roding. An seinen Ufern sind heute noch Mühlen zu sehen, wie zum Beispiel die Kunstmühle und das alte Sägewerk Zierer im Ortsteil Wiesing. Denn nach wie vor ist die Holzverarbeitung und Papierherstellung am Regen ein wichtiger Wirtschaftszweig

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      Donnerstag, 14.11.13
      16:15 - 17:00 Uhr (45 Min.)
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