• 21.01.2019
      11:10 Uhr
      Länder-Menschen-Abenteuer Seen auf dem Dach der Welt - Der Markakol in Kasachstan | BR Fernsehen
       

      Anders als die meisten Gebirgsseen ist der Markakol im Altaigebirge im Osten Kasachstans kein Endsee. Das Wasser der etwa hundert Flüsse und Bäche, die in ihn hineinfließen, fließt auch wieder ab. Einer dieser Abflüsse ist der Keldschir. Er fließt weiter über den Saissansee in den Irtysch, der seinerseits in den Ob und dann ins Nordpolarmeer mündet. Die zahlreichen Flüsse machen den Markakol zum fischreichsten Bergsee Asiens. Millionen Lachse kommen zum Laichen hierher. Aber auch unzählige andere Fischarten bevölkern ihn.

      Montag, 21.01.19
      11:10 - 11:55 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Anders als die meisten Gebirgsseen ist der Markakol im Altaigebirge im Osten Kasachstans kein Endsee. Das Wasser der etwa hundert Flüsse und Bäche, die in ihn hineinfließen, fließt auch wieder ab. Einer dieser Abflüsse ist der Keldschir. Er fließt weiter über den Saissansee in den Irtysch, der seinerseits in den Ob und dann ins Nordpolarmeer mündet. Die zahlreichen Flüsse machen den Markakol zum fischreichsten Bergsee Asiens. Millionen Lachse kommen zum Laichen hierher. Aber auch unzählige andere Fischarten bevölkern ihn.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Stephan Kühnrich

      Anders als die meisten Gebirgsseen ist der Markakol im Altaigebirge im Osten Kasachstans kein Endsee. Das Wasser der etwa hundert Flüsse und Bäche, die in ihn hineinfließen, fließt auch wieder ab. Einer dieser Abflüsse ist der Keldschir. Er fließt weiter über den Saissansee in den Irtysch, der seinerseits in den Ob und dann ins Nordpolarmeer mündet. Die zahlreichen Flüsse machen den Markakol zum fischreichsten Bergsee Asiens. Millionen Lachse kommen zum Laichen hierher. Aber auch unzählige andere Fischarten bevölkern ihn. Mindestens ebenso spektakulär wie der See selbst sind die Landschaften an seinen Ufern mit ihren üppigen Taigawäldern. In der Region leben Marale (sibirische Riesenhirsche), Steinböcke, Schwarzstörche und zahlreiche Greifvögel.

      Doch so schön der Markakol ist, so abgelegen ist er auch. Die 500 Kilometer lange Anreise aus Öskemen, der nächsten größeren Stadt, ist ein echtes Abenteuer. Endlose Steppen, die Wüste Akkum an der chinesischen Grenze und die Berge des Südaltai bilden wahre Herausforderungen. Weniger als 200 Kilometer der Strecke sind asphaltiert. Der Rest besteht aus Feldwegen, die nur mit geländegängigen Fahrzeugen passierbar sind. So gibt es nur zwei kleine Dörfer am See. Die wenigen Einwohner leben von der Landwirtschaft und vom Fischfang.

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      Montag, 21.01.19
      11:10 - 11:55 Uhr (45 Min.)
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