• 29.10.2013
      14:15 Uhr
      laVita Buenos dias, Boandlkramer: Der Tod als Freund | BR Fernsehen
       

      Der Tod ist ein Tabu. Die meisten Menschen versuchen, den Gedanken an die eigene Sterblichkeit zu verdrängen. Der Tod macht uns Angst. Vorbei sind die Zeiten, als der Tod ein Teil des Lebens war. Als verstorbene Angehörige tagelang in Sterbezimmern aufgebahrt, als Geschichten und Witze über den Tod erzählt wurden. Bestimmte Bräuche und Riten halfen den Menschen, besser mit dem Tod umzugehen, ihm den Schrecken zu nehmen.

      Dienstag, 29.10.13
      14:15 - 15:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Tod ist ein Tabu. Die meisten Menschen versuchen, den Gedanken an die eigene Sterblichkeit zu verdrängen. Der Tod macht uns Angst. Vorbei sind die Zeiten, als der Tod ein Teil des Lebens war. Als verstorbene Angehörige tagelang in Sterbezimmern aufgebahrt, als Geschichten und Witze über den Tod erzählt wurden. Bestimmte Bräuche und Riten halfen den Menschen, besser mit dem Tod umzugehen, ihm den Schrecken zu nehmen.

       

      "laVita"-Moderatorin Janina Nottensteiner spricht nicht nur mit dem jungen Heimatforscher Adrian Roßner aus dem Fichtelgebirge über vergessenes Brauchtum rund um den Tod. Sie trifft auch auf Bayerns beliebtesten Boandlkramer-Darsteller, den Schauspieler Maximilian Brückner: Er gibt seit Jahren den lustig-liebenswerten Gegenpart zum "Brandner Kasper", den man eher bemitleiden als fürchten möchte.

      Der Tod als willkommener Gast - in Mexiko ist das möglich. Die Menschen dort fürchten sich nicht vor ihm, im Gegenteil: Sie haben sich den Tod zum Freund gemacht. In vielen Dörfern wird der Tod mehr gefeiert als die Geburt; Beerdigungen sind fröhliche, farbenfrohe Feste. Besonders bedingungslos zelebrieren die Anhänger der "Santa Muerte" den Tod: Sie errichten Kirchen und Altäre zu Ehren der "Santa Muerte" und bringen ihr Geschenke.
      "laVita" taucht ein in diese Bewegung und macht sich parallel in Bayern auf Spurensuche: Denn auch hierzulande gibt es inzwischen wieder Bemühungen, dem Tod seine steril-traurige Anonymität zu nehmen ...

      • In Mexiko: Der Tod ist bunt

      Der Tod als willkommener Gast: in Mexiko ist das möglich. Die Menschen dort fürchten sich nicht vor ihm, im Gegenteil: sie haben sich den Tod zum Freund gemacht. Schon die Kinder lernen mit den "Calaveritas", Todesgedichten, über den Tod zu lachen. In vielen Dörfern wird der Tod mehr gefeiert als die Geburt. Beerdigungen sind fröhliche, farbenfrohe Feste.

      • Alte Todesmythen: Von Erdmännlein und Totenlichtlein

      Vorbei sind die Zeiten, als der Tod ein Teil des Lebens war. Als verstorbene Angehörige tagelang in Sterbezimmern aufgebahrt, als Geschichten und auch Witze über den Tod erzählt wurden. Zwar war die Grenze zum Aberglauben fließend, aber bestimmte Bräuche und Riten halfen Menschen in Bayern, besser mit dem Tod umzugehen, ihm den Schrecken zu nehmen.

      Das Magazin zeigt bayerisches Leben in all seinen Facetten - bunt, bewegend und immer authentisch. Mit dem laVita-Bus fahren Janina Nottensteiner und Tobias Ranzinger abwechselnd in verschiedene Orte und Regionen, um sich ein Bild von dem zu machen, was die Menschen dort bewegt.

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      Dienstag, 29.10.13
      14:15 - 15:00 Uhr (45 Min.)
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