• 20.04.2017
      11:15 Uhr
      Länder-Menschen-Abenteuer El Hierro - Die Insel am Ende der Welt | BR Fernsehen
       

      "Vor Kolumbus war westlich der Kanareninsel El Hierro das Ende der Welt, die man bis dahin für eine Scheibe hielt", sagt Maite, die Archäologin von El Hierro. Sie schwärmt von ihrem Eiland. Für sie ist es ein Paradies und dort zu leben ein Privileg. Kaum jemand kennt El Hierro, obwohl Teneriffa nur etwa drei Schiffs- oder eine halbe Flugstunde entfernt ist. Dort gibt es keinen Massentourismus, keinen Lärm, keine Kriminalität, keinen Nepp, keinen Stau, keine Betonburgen und Biermeilen. El Hierro hat, wonach sich immer mehr Menschen sehnen: atemberaubende Natur - die Insel ist UNESCO-Biosphärenreservat - und charmante Unterkünfte.

      Donnerstag, 20.04.17
      11:15 - 12:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      "Vor Kolumbus war westlich der Kanareninsel El Hierro das Ende der Welt, die man bis dahin für eine Scheibe hielt", sagt Maite, die Archäologin von El Hierro. Sie schwärmt von ihrem Eiland. Für sie ist es ein Paradies und dort zu leben ein Privileg. Kaum jemand kennt El Hierro, obwohl Teneriffa nur etwa drei Schiffs- oder eine halbe Flugstunde entfernt ist. Dort gibt es keinen Massentourismus, keinen Lärm, keine Kriminalität, keinen Nepp, keinen Stau, keine Betonburgen und Biermeilen. El Hierro hat, wonach sich immer mehr Menschen sehnen: atemberaubende Natur - die Insel ist UNESCO-Biosphärenreservat - und charmante Unterkünfte.

       

      "Vor Kolumbus war westlich der Kanareninsel El Hierro das Ende der Welt, die man bis dahin für eine Scheibe hielt", sagt Maite, die Archäologin von El Hierro. Sie schwärmt von ihrem Eiland. Für sie ist es ein Paradies und dort zu leben ein Privileg. Kaum jemand kennt El Hierro, obwohl Teneriffa nur etwa drei Schiffs- oder eine halbe Flugstunde entfernt ist. Dort gibt es keinen Massentourismus, keinen Lärm, keine Kriminalität, keinen Nepp, keinen Stau, keine Betonburgen und Biermeilen. El Hierro hat, wonach sich immer mehr Menschen sehnen: atemberaubende Natur - die Insel ist UNESCO-Biosphärenreservat - und charmante Unterkünfte. Das Straßen- und Wanderwegenetz ist hervorragend und die Insulaner sind nett. Die Herrenos freuen sich über Gäste und bieten ihnen eine gute Küche mit viel Fisch, frischem Gemüse, exotischen Früchten, inseleigenem Käse und Käsekuchen sowie Rum aus Südamerika und guten Wein von den eigenen vulkanischen Hanglagen. Die Insulaner denken sozial und ökologisch, lieben und schützen ihre Natur und pflegen ihre Kultur und Tradition. Die etwa 10.000 Herrenos setzen seit Jahrzehnten auf sanften Tourismus und ökologisches Wirtschaften in Fischerei und Landbau. Für Menschen, die Natur und Ruhe suchen, und für Wanderer und Taucher ist diese Insel, die 1.500 Meter in die Passatwolken aufsteigt und 2.000 Meter zum Meeresgrund abfällt, ein echtes Paradies. Aus dem weiten Atlantik kommen Wale, Mantas, Delfine, Thunfische und Schildkröten dicht vor die von uralten Lavaströmen und Vulkankratern geprägte Inselküste. Steile Felswände sind das Reich der Kolkraben und einer Rieseneidechsenart, die es nur auf El Hierro gibt. Auf den Hochebenen grasen die Rinder des Ökobauern Paco in einer sattgrünen, von Natursteinmauern durchzogenen Landschaft, die an Irland erinnert. Auf El Hierro ist es nie heiß und nie kalt. Hier ist immer irgendwie Frühling. Das Filmteam begleitet Maite, die Archäologin, zum Heiligen Baum und den Versammlungsplätzen der geheimnisvollen Bimbaches, der Ureinwohner, die vor 2.000 Jahren aus Afrika kamen, erlebt bei Ananas- und Gemüsebauern den alltäglichen Kampf um eine ökologische Landwirtschaft, folgt Tauchern zu den Walen und Mantas in die blaue Tiefe vor der Insel. Und auch das macht die kleine Insel El Hierro einzigartig: Ein Wind-Wasser-Kraftwerk versorgt seit dem Sommer 2014 die gesamte Insel mit sauberer Energie und macht sie so vom Rest der Welt unabhängig.

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      Donnerstag, 20.04.17
      11:15 - 12:00 Uhr (45 Min.)
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