• 16.11.2018
      23:20 Uhr
      Tatort: Nie wieder frei sein Fernsehfilm Deutschland 2010 - ARD-Themenwoche „Gerechtigkeit“ | Das Erste
       

      Leitmayr und Batic haben den Mörder gefasst. Die Ordnung kann wieder hergestellt werden. Das Gericht muss nur noch Recht sprechen. Alle sind überzeugt - der Mörder und Vergewaltiger sitzt auf der Anklagebank. Der Rest ist eigentlich nur noch Formsache. Dann aber bricht ein Freispruch über die Opfer und deren Familien herein. Das Martyrium für die Angehörigen steigert sich noch einmal unermesslich: Was ist Recht? Was ist gerecht? Ist Recht gerecht?

      Freitag, 16.11.18
      23:20 - 00:50 Uhr (90 Min.)
      90 Min.
      VPS 23:30
      Geänderte Sendezeit!

      Leitmayr und Batic haben den Mörder gefasst. Die Ordnung kann wieder hergestellt werden. Das Gericht muss nur noch Recht sprechen. Alle sind überzeugt - der Mörder und Vergewaltiger sitzt auf der Anklagebank. Der Rest ist eigentlich nur noch Formsache. Dann aber bricht ein Freispruch über die Opfer und deren Familien herein. Das Martyrium für die Angehörigen steigert sich noch einmal unermesslich: Was ist Recht? Was ist gerecht? Ist Recht gerecht?

       

      Stab und Besetzung

      Ivo Batic Miroslav Nemec
      Franz Leitmayr Udo Wachtveitl
      Melanie Bauer Anna Maria Sturm
      Regina Zimmer Lisa Wagner
      Markus Rapp Shenja Lacher
      Vater Rapp Tilo Prückner
      Vater Bauer Rainer Bock
      Peter Sammauer Stephan Zinner
      Mutter Bauer Ulrike Arnold
      Sandra Krüger Antje Widdra
      Staatsanwältin Böhm Katharina Müller-Elmau
      Regie Christian Zübert
      Musik Sebastian Pille
      Autor Dinah Marte Golch
      Kamera Philipp Kirsamer

      Dieser Fall fängt für Leitmayr und Batic dort an, wo jeder andere aufhört: Die Kommissare haben den Mörder gefasst. Die Ordnung kann wiederhergestellt werden. Das Gericht muss nur noch Recht sprechen. Alle sind überzeugt, der Mörder und Vergewaltiger sitzt auf der Anklagebank. Der Rest ist eigentlich nur noch Formsache. Dann aber wird der Angeklagte freigesprochen. Dieses Urteil bricht über die Opfer und deren Familien herein. Das Martyrium für die Angehörigen steigert sich noch einmal unermesslich: Was ist Recht? Was ist gerecht? Ist Recht gerecht?

      Motorengeräusche eines Lieferwagens durchdringen die Stille in der Nacht. Der Wagen hält, eine schemenhafte Gestalt entsorgt den leblosen Körper einer jungen Frau. Wenige Monate später: Der unscheinbare Markus Rapp steht wegen Mordes an Bettina Krüger sowie Vergewaltigung in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Die junge Melanie Bauer, sein jüngstes Opfer, hat überlebt und sitzt als Nebenklägerin, zusammen mit Bettinas Schwester Sandra Krüger, im Gerichtssaal. Die Münchner Hauptkommissare Franz Leitmayr und Ivo Batic machen ihre Aussagen. Sie haben Beweise gesammelt, Indizien zusammengetragen und Markus Rapp nach einer spektakulären Aktion in einem Bordell dingfest gemacht.

      Der Druck für Melanie Bauer durch die kühlen Fragen der Verteidigerin Regina Zimmer wird riesengroß. Sie versagt, als Zimmer sie auffordert, die Stimmidentifizierung des Täters zu wiederholen. Die Rechtsanwältin führt ihren ersten Prozess als Pflichtverteidigerin. Mit ihrer Taktik stellt sie auch die erfahrenen Münchner Kommissare des Öfteren kalt. Nach jedem Prozesstag füllt sich der Gerichtssaal mit immer mehr Neugierigen. Doch mit dem, was dann kommt, hat keiner der Beteiligten gerechnet: Der Angeklagte Rapp wird freigesprochen und auf freien Fuß gesetzt.

      Melanie Bauer ist mit ihrer Kraft am Ende. Die Beziehung zu ihrem Verlobten Peter Sammauer ist zerbrochen. Familie Bauer hat den Glauben an Recht und Gerechtigkeit verloren. Rapp kann bei seinem Vater unterkommen, er triumphiert vor den Augen der ohnmächtigen Polizei. Schon in derselben Nacht taucht Rapp bei Melanie auf. Wütende Nachbarn versuchen, dem Mörder mit allen Mitteln das Leben zur Hölle zu machen. Franz Leitmayr und Ivo Batic stehen wieder am Anfang einer Ermittlungskette, die Markus Rapp endgültig festsetzen soll.

      Gibt es eine Chance für das Opfer Melanie Bauer, nach all dem Leid wieder Frieden zu finden?

      Der BR-Tatort "Nie wieder frei sein“ hat bei der Erstausstrahlung am 19. Dezember 2010 mit einer Einschaltquote von 9,63 Millionen Zuschauern hoch zufriedene Fans in der „Tatort“-Gemeinde gewonnen. Begeisterte Kritiken, nicht nur in der Presse, loben die Drehbuchautorin Dinah Marte Golch, den Regisseur Christian Zübert und den Produzenten Michael Polle (Hofmann & Voges) sowie das ganze Team für einen „ungewöhnlich spannenden und dabei höchst glaubhaften Tatort“ (AZ), der Batic und Leitmayr vor die Frage nach Recht und Gerechtigkeit stellt. Verantwortlich zeichnen sich Bettina Reitz und die jüngst verstorbene BR-Redakteurin Silvia Koller. Neben zahlreichen Filmen im Ersten wurde auch „Nie wieder frei sein“ mit dem Grimme Preis 2011 in der Kategorie Fiktion ausgezeichnet.

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      ARD-Themenwoche 2018 „Gerechtigkeit“

      Gerechtigkeit und Chancengleichheit in unserer Gesellschaft - darum geht es in der ARD-Themenwoche vom 11. bis 17. November 2018. "Gerechtigkeit ist ein Thema, das alle angeht", so NDR-Intendant Lutz Marmor, dessen Sender in diesem Jahr federführend für die Themenwoche ist. Volker Herres, Programmdirektor des Ersten, erklärt: "Eine Gesellschaft hält nur zusammen, wenn jeder sich in seiner Würde gerecht behandelt fühlt."
      Alle Fernseh- und Radioprogramme sowie die Online-Angebote der ARD beschäftigen sich vielfältig mit dem Thema und laden zur Diskussion ein. Die Genres reichen von dokumentarisch bis fiktional, von informativ und investigativ bis unterhaltsam und spielerisch. Die ARD-Themenwoche gibt es seit 2006 – ihr Ziel ist es, gesellschaftlich relevante Fragen breit und vielfältig aufzunehmen, viele Menschen damit zu erreichen und nachhaltig eine öffentliche, sachliche Diskussion anzustoßen.

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