• 14.03.2012
      04:10 Uhr
      W wie Wissen Grüne Energie - vor meiner Haustür? | Das Erste
       

      Themen:

      • Kampf gegen Windmühlen
      • Schwarmkraftwerke - Energiewende im Keller
      • Nachgerechnet: Was kostet der Umstieg?
      • Die Selbstversorgerkommune
      • Wie grün ist Biogas?

      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 14.03.12
      04:10 - 04:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Kampf gegen Windmühlen
      • Schwarmkraftwerke - Energiewende im Keller
      • Nachgerechnet: Was kostet der Umstieg?
      • Die Selbstversorgerkommune
      • Wie grün ist Biogas?

       

      Windenergie, Biomasse, Wasserkraft, Sonnenenergie - ein ganzes Bouquet an erneuerbaren Energien soll in Zukunft die Energieversorgung auch dezentral sicherstellen. Bis dahin ist es ein weiter Weg. Die Bundesregierung hat das Ziel, Deutschlands Stromversorgung bis 2020 zu mindestens 35 % durch erneuerbare Energie sicherzustellen. "W wie Wissen" geht der Frage nach, was dieses Ziel für den einzelnen Bürger bedeutet, wie er dazu beitragen kann, und wie er an den Kosten beteiligt wird.

      • Kampf gegen Windmühlen

      Die wichtigste Quelle der erneuerbaren Energien sind Windkraftanlagen. Doch kaum jemand will sie vor der eigenen Haustüre haben, denn sie prägen die Landschaft unübersehbar. Könnten Bürgerwindparks für mehr Akzeptanz sorgen?

      • Schwarmkraftwerke - Energiewende im Keller

      Viele kleine Kraftwerke statt weniger großer, das ist das Konzept eines Energieversorgers aus Hamburg. "Schwarmstrom" heißt die Vision - durch clevere Vernetzung soll dabei virtuell das größte Gaskraftwerk Deutschlands entstehen.
      Gute Erfahrungen mit der freiwilligen Energiewende im Keller macht ein Hamburger Ökostromanbieter. Sein Motto lautet "dezentrale Energiequellen", also viele kleine Kraftwerke anstelle von wenigen großen in entsprechender Entfernung. Er setzt auf Zuhause-Kraftwerke und hat bereits 400 gasbetriebene Mini-Blockheizkraftwerke überwiegend in Norddeutschland in Häusern installiert. Sie basieren auf einem Zwei-Liter-Erdgasmotor und funktionieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, wandeln also Gas in Wärme um, die das Haus heizt und Strom, der ins Netz eingespeist wird.

      • Nachgerechnet: Was kostet der Umstieg?

      Wollen wir das Klima schützen, müssen wir auf die Energie-Bremse treten. Was das kostet, haben Forscher am Beispiel einer deutschen Durchschnittsgemeinde berechnet: Hassloch in der Pfalz. Fazit: Für Privathaushalte wird es deutlich teurer!

      • Die Selbstversorgerkommune

      Über 200 Kommunen in Deutschland haben inzwischen in regenerative Energie investiert. Sie haben Windräder aufgestellt oder Biogasanlagen gebaut und versorgen sich auf diese Weise selbst mit der benötigten Energie.
      Doch nach wie vor wird der erzeugte Strom ins allgemeine Netz eingespeist. Die Kommune Treuenbrietzen-Feldheim wollte sich damit nicht abfinden und beschloss, sich von den großen Konzernen komplett unabhängig zu machen. Als erste und bislang einzige Kommune Deutschlands hat sie deshalb ein eigenes Stromnetz gebaut. Seit Oktober letzten Jahres versorgen sich die Bewohner nun eigenverantwortlich mit Strom und Wärme.

      • Wie grün ist Biogas?

      Biogas boomt in Deutschland. Zuletzt wurden jedes Jahr rund 1.000 neue Anlagen gebaut. Gut drei Prozent des Stroms, den wir verbrauchen, produzieren Biogasanlagen - genug, um fünf Millionen Haushalte zu versorgen. Doch das Wachstum verursacht ökologische Probleme. Kritiker beklagen, dass zu viel Mais angebaut wird, der schlecht für den Boden, Tiere und Gewässer ist. Forscher der Landwirtschaftlichen Lehranstalten im bayerischen Triesdorf suchen deshalb nach Alternativen zum Mais und experimentieren mit Energiepflanzen aus aller Welt.

      • Das kleine Kraftwerk im Keller

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      Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 14.03.12
      04:10 - 04:40 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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