• 25.02.2012
      01:20 Uhr
      Kommissar Isaksen - Das 13. Sternbild (1/2) Spielfilm Norwegen 2005 (Slangebæreren I) | Das Erste
       

      Der fesselnde und psychologisch nuancierte Krimi-Zweiteiler basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der norwegischen Autorin Unni Lindell: Cato Isaksen von der Mordkommission Oslo rätselt angesichts einer mysteriösen Mordserie.

      Nacht von Freitag auf Samstag, 25.02.12
      01:20 - 02:45 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Der fesselnde und psychologisch nuancierte Krimi-Zweiteiler basiert auf dem gleichnamigen Bestseller der norwegischen Autorin Unni Lindell: Cato Isaksen von der Mordkommission Oslo rätselt angesichts einer mysteriösen Mordserie.

       

      Stab und Besetzung

      Cato Isaksen Reidar Sørensen
      Bente Isaksen Marit Adeleide Andreassen
      Sigrid Velde Tiril Pharo
      Roger Høibakk Kyrre Haugen Sydness
      Randi Johansen Jannike Kruse
      Asle Tengs Trond Brænne
      Ellen Grue Gjertrud Jynge
      Ingeborg Myklebust Marika Enstad
      Preben Ulrichsen Sondre Krogtoft Larsen
      Gard Isaksen Henrik Kielland
      Vetle Isaksen Sondre Vegheim
      Sonja Pettersen Anna Dworak
      Aina Viken Ingunn Beate Øyen
      Cheryl Therkelsen Nina Andresen Borud
      Kim Khan Mehran Iqbal
      Bergljot Behrens Elsa Lystad
      Regie Martin Asphaug
      Drehbuch Jonas Cornell, Lars Bill Lundholm
      Kamera John Christian Rosenlund
      Musik Knut Reiersrud

      Ein vermeintlicher Routinefall gibt Kommissar Cato Isaksen (Reidar Sørensen) von der Mordkommission Oslo Rätsel auf. Spielende Kinder entdecken durch den Briefkastenschlitz die Leiche des erstochenen Werbefachmanns Therkelsen, der seit zwei Tagen tot in seiner Wohnung liegt.

      Auf Drängen seiner ungeduldigen Chefin Ingeborg Myklebust (Marika Enstad) sucht Isaksen nach Gemeinsamkeiten mit dem Fall eines zwei Monate zuvor erstochenen pakistanischen Einwanderers und wird tatsächlich fündig: Unter den Leichen befand sich jeweils ein Zettel mit verschiedenen Zeilen eines Kinderliedes. Als kurz darauf der Kriegsveteran Simon Andersen (Per Lilleby) ermordet wird und wieder ein entsprechendes Papier auftaucht, muss Isaksen mit einem Serientäter rechnen.

      Unklar ist nur der Zusammenhang zwischen den Opfern, die aus unterschiedlichen Kulturkreisen und sozialen Schichten stammen: Der sittenstrenge Pakistani Khan bewegte sich nahezu ausschließlich im Umfeld seiner migrierten Landsleute. Der Art Director Therkelsen misshandelte seine Gattin Cheryl (Nina Andresen Borud), bis diese ins Frauenhaus floh.
      Und der ergraute Schürzenjäger Simon Andersen betrog seine Frau (Tone Ringen) mit Kellnerinnen aus der Bingohalle.

      Vertrackt wie dieser Fall ist auch Isaksens Privat- und Gefühlsleben. Vor zwei Jahren trennte der Kommissar sich von seiner Frau Bente (Marit Adeleide Andreassen), die inzwischen mit der Erziehung der beiden Söhne (Henrik Kielland, Sondre Vegheim) überfordert ist. Sie leidet unter der Trennung von ihrem Mann, der mit der erheblich jüngeren Lehrerin Sigrid (Tiril Pharo) ein weiteres Kind hat - doch auch in dieser Beziehung kriselt es bereits.

      Unni Lindell, die vielseitige Autorin, 1957 in Oslo geboren, hat auch hierzulande längst eine Stammleserschaft. Während die meisten Genre-Autorinnen sich der "männlichen Schreibweise" mehr oder weniger anpassen, verfasst Unni Lindell Frauenkrimis im besten Sinn. Ihr Kommissar muss sich mit den unterschiedlichsten Bedürfnissen von Frauen auseinandersetzen und sich ernsthaft mit der Pflege von Kleinkindern befassen. Doch durch diese Doppelbelastung findet er zufällig den Schlüssel zu diesem Fall.

      Der 2. Teil folgt um 2.50 Uhr.

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