• 21.04.2018
      07:00 Uhr
      Anna und die wilden Tiere Wo weidet der Wisent? | Das Erste
       

      Anna kann es kaum glauben: In unseren Wäldern leben riesige Tiere - und fast niemand weiß davon: Es handelt sich um Wisente, wilde Rinder. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto, doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch. Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch vor 6.000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner, denn der Mensch nahm ihnen mehr und mehr Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Dann jedoch wurde aus einigen Tieren in Zoos und Zuchten wieder eine stattliche Anzahl der Riesenrinder gezogen.

      Samstag, 21.04.18
      07:00 - 07:25 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Anna kann es kaum glauben: In unseren Wäldern leben riesige Tiere - und fast niemand weiß davon: Es handelt sich um Wisente, wilde Rinder. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto, doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch. Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch vor 6.000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner, denn der Mensch nahm ihnen mehr und mehr Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Dann jedoch wurde aus einigen Tieren in Zoos und Zuchten wieder eine stattliche Anzahl der Riesenrinder gezogen.

       

      Anna kann es kaum glauben: In unseren Wäldern leben riesige Tiere - und fast niemand weiß davon: Es handelt sich um Wisente, wilde Rinder. Jedes Tier ist so schwer wie ein Auto, doch trotz einer Tonne Körpergewicht rennt der Wisent schneller als der schnellste Mensch.

      Muss man sich jetzt fürchten, in den Wald zu gehen? Ganz und gar nicht: Die Riesen verstecken sich, sind menschenscheu und fallen eigentlich gar nicht auf. Sie fressen den ganzen Tag, und wenn sie das mal nicht tun, käuen sie wieder, sie sind eben Wiederkäuer. Ihre amerikanischen Verwandten, die Bisons, sehen den Wisenten sehr ähnlich, sind aber noch größer. Sie leben vorwiegend in Steppen und werden deshalb auch "Steppenwisent" genannt.

      Früher gab es in ganz Europa Wisente. Doch vor 6.000 Jahren wurde ihre Zahl immer kleiner, denn der Mensch nahm ihnen mehr und mehr Lebensraum. In Deutschland starben sie Anfang des 20. Jahrhunderts aus. Dann jedoch wurde aus einigen Tieren in Zoos und Zuchten wieder eine stattliche Anzahl der Riesenrinder gezogen, die heute auch in Deutschland an manchen Stellen wieder wild leben.

      Tierreporterin Anna macht sich auf die Suche und wird in der Döbritzer Heide fündig. Hier hat der verstorbene Tierfilmer Heinz Sielmann das Areal eines ehemaligen Truppenübungsplatzes gekauft, um den Wisenten eine neue Heimat zu schaffen - mit Erfolg. Ranger Peter Nietsche nimmt Anna mit in eine Wisent-Zucht. Sie darf dabei sein, wenn Kälbchen „gechipt“ werden, also mittels Mikrochip unter der Haut einen Namen bekommen. Mit einem Scanner kann man den Chip elektronisch lesen und somit das Kälbchen wiedererkennen. Die meisten Tiere haben auch einen Sender mit dem man sie wiederfinden kann. So überwacht Peter die Tiere und weiß, ob es ihnen gut geht.

      Besonders bewegend wird es für die Tierreporterin, als einige Wisente ausgewildert werden. Sie öffnet ihnen das Tor zur Freiheit, wo sie ungestört vom Menschen leben dürfen - in einem riesigen Gebiet mitten in Deutschland!

      Tierdoku Deutschland 2014

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      Samstag, 21.04.18
      07:00 - 07:25 Uhr (25 Min.)
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