• 25.04.2021
      19:20 Uhr
      Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten | Das Erste
       

      Themen:

      • Italien: Impfen auf den Urlaubsinseln
      • USA: 100 Tage Joe Biden - eine Bilanz
      • Russland: Von der Polizei zur Opposition
      • China: Auslieferer am Limit
      • Japan: Mit 70 fängt das Leben neu an
      • Ukraine: Tschernobyl - strahlendes Erbe
      • Tschernobyl: Der Super-Gau - eine Chronologie

      Sonntag, 25.04.21
      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
      40 Min.

      Themen:

      • Italien: Impfen auf den Urlaubsinseln
      • USA: 100 Tage Joe Biden - eine Bilanz
      • Russland: Von der Polizei zur Opposition
      • China: Auslieferer am Limit
      • Japan: Mit 70 fängt das Leben neu an
      • Ukraine: Tschernobyl - strahlendes Erbe
      • Tschernobyl: Der Super-Gau - eine Chronologie

       
      • Italien: Impfen auf den Urlaubsinseln

      Capri, Sardinien und weitere Inseln in Italien machen Tempo beim Impfen: Vor der Tourismussaison soll die gesamte Bevölkerung geimpft werden -- bevorzugt. Sie seien Aushängeschilder für den Tourismus, argumentiert die Regional-Regierung. Auf den Inseln wittert man das Sommergeschäft nach Ausfällen in den vergangenen Monaten. Urlaubsorte auf dem Festland sehen sich benachteiligt. Von einer Sonderbehandlung der Inselbevölkerung will man dort nichts wissen.

      • USA: 100 Tage Joe Biden - eine Bilanz

      Knapp 100 Tage ist Joe Biden nun Präsident der USA. Sein Fokus in den ersten Wochen: die Bekämpfung der Corona-Pandemie durch ein massives Hochfahren des Impftempos und ein großangelegtes Corona-Hilfspaket in Höhe von 1,9 Billionen Dollar. Wie blicken die Menschen im Land auf Bidens erste 100 Tage im Amt? Sind die, die ihn gewählt haben, zufrieden? Und was denken diejenigen, die Donald Trump wollten? Konnte Biden sie mit irgendetwas überzeugen? Denn auch dafür war Joe Biden angetreten: die politischen Lager zu versöhnen und das Land zu einen. Kerstin Klein hat sich in Palm Springs auf die Suche nach Antworten begeben.

      • Russland: Von der Polizei zur Opposition

      Sergej, 27, war bis vor kurzem Polizist in einer Provinzstadt. Mit seinem Jurastudium hatte er gute Karrierechancen. Doch an dem Tag hingeschmissen, als Kreml-Kritiker Nawalny zurückkam und am Flughafen festgenommen wurde, hat er seinen Job hingeschmissen. Er wollte Polizist sein, um gegen Verbrechen und Ungerechtigkeit zu kämpfen, und weil er den Staat immer als gut und auf Seiten der Leute gesehen hat, sagt er. Aber der Umgang mit Nawalny sei das Gegenteil, und deswegen könne er nicht mehr Polizist sein. Jetzt geht er auf die Straße, demonstriert in seiner Heimatstadt und steht zum ersten Mal seinen ehemaligen Polizei-Kollegen gegenüber.

      • China: Auslieferer am Limit

      Wang springt von seinem Roller und rennt ins Bürogebäude. Er muss so schnell wie möglich sein Essenpaket ausliefern - sonst bekommt er Abzüge beim Lohn, im schlimmsten Fall darf er drei Tage nicht arbeiten. Ein Algorithmus weist ihm Routen und Stationen zu. Alles im Laufschritt. Wang ist auf das Geld angewiesen. 50 Lieferungen am Tag bringen ihm gerade mal umgerechnet 50 Euro. Der Familienvater muss sich ein 10qm Zimmer mit einem anderen Wanderarbeiter teilen. Alles Geld schickt er zu seiner Frau und den drei Kindern. Wang ist einer von sieben Millionen Essensauslieferern in China. Mit Corona ist ihre Zahl gewachsen, der Börsenkurs gestiegen. Doch die Arbeitsbedingungen haben sich verschlechtert. Wer aber aufbegehrt, sich organisiert, die wenigen, die es versucht haben, landeten im Knast.

      • Japan: Mit 70 fängt das Leben neu an

      Toyoki Yamada steht im dritten Frühling. Früher hat er Fisch filetiert, jetzt schneidet er Bäume. Ein rüstiger Vertreter der Generation Silber. "Die Arbeit ist gut für mich. Sie gefällt mir und hält mich fit. Außerdem kann ich mir was dazu verdienen", erzählt der Gärtner. In der Präfektur Kochi ist jeder Dritte älter als 65. Doch zur Ruhe setzen, für viele Japanerinnen und Japaner ein Greuel. Für Toyoki geht es mit 70 wieder aufwärts: Als Alleinunternehmer schneidet er Bäume, für 20 Euro die Stunde. Und er bringt seinen Praktikanten, die schon mal 80 Jahre oder älter sind, den richtigen, sauberen Schnitt in luftiger Höhe bei.

      • Ukraine: Tschernobyl - strahlendes Erbe

      Vor 35 Jahren erschütterte die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Strahlenwolken trieben über Europa. Milch, Pilze und andere Lebensmittel waren radioaktiv verseucht. Plötzlich wurde klar, wie gefährlich Atomkraft sein kann.
      Heute ist Tschernobyl fast vergessen - und nach wie vor eine Gefahr.
      Ein Team des Weltspiegels war mit Sondergenehmigung unterwegs in der Sperrzone rund um die Atomruine und befragte Wissenschaftler, die die Belastung von Boden, Blättern und Baumrinden untersuchen und auch heute noch hohe Strahlenwerte feststellen. Viele Menschen in den Dörfern am Rande

      der Sperrzone machen sich Sorgen. Vor allem nach den häufigen Waldbränden kommt es immer wieder zu erhöhter Strahlenbelastung.

      • Tschernobyl: Der Super-Gau - eine Chronologie

      Die Reaktorkatastrophe im Atomkraftwerk von Tschernobyl am 26. April 1986 gilt bis heute als folgenschwerster Unfall der Technikgeschichte. Nach der Explosion verteilte der Wind radioaktive Emissionen über ganz Europa. Eine Chronologie.

      Das in Deutschland wohl beliebteste Auslandsmagazin bringt packende Reportagen, die dem Zuschauer nicht zuletzt bei der Orientierung über die aktuellen Ereignisse auf dem Globus helfen sollen.

      Der "Weltspiegel" bringt Klarheit in eine komplexe Welt, zeigt, was die Welt politisch in Atem hält, wie andere Länder ihre Probleme anpacken und die Menschen dort ihr Leben meistern. Unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten sind vor Ort, überraschen mit ungewöhnlichen und bildstarken Geschichten, die Hoffnung machen, geben aber auch denen eine Stimme, die unterdrückt werden. Der "Weltspiegel" steht für Toleranz und Vielfalt.

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      19:20 - 20:00 Uhr (40 Min.)
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