• 01.02.2021
      04:50 Uhr
      Weltspiegel Auslandskorrespondenten berichten | Das Erste
       

      Themen:

      • Spanien: Mallorca - Armut auf der Sonneninsel
      • Frankreich: Vom Sturm vertrieben
      • Panama: Tropenholz gegen Klimawandel
      • USA: Zweite Chance für die Umwelt
      • Iran: Fischen wie die Männer

      Nacht von Sonntag auf Montag, 01.02.21
      04:50 - 05:30 Uhr (40 Min.)
      40 Min.

      Themen:

      • Spanien: Mallorca - Armut auf der Sonneninsel
      • Frankreich: Vom Sturm vertrieben
      • Panama: Tropenholz gegen Klimawandel
      • USA: Zweite Chance für die Umwelt
      • Iran: Fischen wie die Männer

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Isabel Schayani
      • Spanien: Mallorca - Armut auf der Sonneninsel

      Die soziale Not auf der Urlaubsinsel steigt rasant. Aufgrund der verschärften Corona-Maßnahmen geht nix mehr: Cafés, Restaurants, Bars, Fitnesscenter, alles geschlossen; Maskenpflicht überall im öffentlichen Raum, dazu ein Schweigegebot in Bus und Bahn. Die Nachfrage nach Hilfsleistungen war nie so groß. Längst sind nicht nur Obdachlose und Rentner vom Lockdown hart getroffen. Auch Familien der Mittelschicht wissen nicht mehr, wie es weitergehen soll. Tausende Gastwirte protestieren, Diebstähle nehmen zu, ebenso wie Haus-und Wohnungsbesetzungen. Die Infektionszahlen steigen seit Mitte Dezember, eine Besserung ist nicht in Sicht.

      • Frankreich: Vom Sturm vertrieben

      Menschen mussten ihre Häuser und Wohnungen verlassen, Zuflucht suchen bei Verwandten. Andere sind von der Außenwelt quasi abgeschnitten. Viele Dörfer sind teilweise schwer zerstört. Die Schäden, die Herbststurm "Alex" in Frankreich verursacht hat, sind noch immer nicht beseitigt. Besonders betroffen ist der Ort Tende im Departement "Alpes-Maritimes" mit 2000 Einwohnern. Die gesamte Infrastruktur ist zerstört, keine Züge, keine intakte Straße, Brücken sind eingestürzt. Unermüdlich organisiert der Bürgermeister, gemeinsam mit seinem Sohn, Hilfe. Wie werden die Menschen versorgt, warum dauert es so lange, die Schäden zu beseitigen?

      • Panama: Tropenholz gegen Klimawandel

      Ganze Wälder sollen neu entstehen: Andreas Eke, Hamburger Unternehmer, der in Panama lebt und arbeitet, investiert in ein Projekt, das dem Klimawandel entgegenwirkt, das Jobs schafft und Nachhaltigkeit verspricht. Zwei Drittel der Wälder Panamas sind bereits abgeholzt. Oft von Landwirten, wider deren besseres Wissen, denn vom Anschauen der Bäume können sie nicht leben, sagen sie. Das sehen auch der Hamburger Unternehmer und seine Partnerin aus Panama so: Wald muss sich finanziell lohnen, um zu entstehen und zu bestehen. Dann kann er sehr wohl die Menschen ernähren.

      • USA: Zweite Chance für die Umwelt

      Amerikas Umweltschützer atmen auf. US-Präsident Biden hat als eine seiner ersten Amtshandlungen den Wiedereintritt der Vereinigten Staaten ins Pariser Klimaabkommen beschlossen. Doch viele Umweltsünden der vergangenen Jahre lassen sich nicht so schnell rückgängig machen. Das zeigt sich in Florida, wo seltene Meeresschildkröten durch Bauboom, Wasserverschmutzung und Auswirkungen des Klimawandels in ihrer Existenz bedroht sind. Um die Meeresschildkröten zu retten, haben Umweltschützer eine Klage gegen die US-Regierung unter Trump eingereicht. In Florida gibt es dagegen auch Bürger, die Trumps Politik schon jetzt hinterher trauern.

      • Iran: Fischen wie die Männer

      Sie liebt ihre kleine Insel Hengam mitten im Persischen Golf. Seit ihrer Kindheit fährt die 35-jährige Azam zum Fischen raus, früher mit dem Großvater, heute mit ihrer Mutter. Eine offizielle Lizenz bekommt sie aber nicht von den Behörden, auch für Sprit muss sie doppelt so viel zahlen wie die Männer, die bekommen Subventionen. Frauen werden generell benachteiligt.
      Weil die Fischerei auf lange Sicht vermutlich nicht zum Leben reicht, hat Azam ein Restaurant mit Gästehaus eröffnet, wo sie auch ihren frischen Fisch serviert. Als eine der ersten bringt sie den Tourismus voran. Vor allem junge Menschen besuchen die Insel, etwas freier fühle es sich hier an, weit weg vom Festland.

      Der "Weltspiegel" bringt Klarheit in eine komplexe Welt, zeigt, was die Welt politisch in Atem hält, wie andere Länder ihre Probleme anpacken und die Menschen dort ihr Leben meistern. Unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten sind vor Ort, überraschen mit ungewöhnlichen und bildstarken Geschichten, die Hoffnung machen, geben aber auch denen eine Stimme, die unterdrückt werden. Der "Weltspiegel" steht für Toleranz und Vielfalt.

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      Nacht von Sonntag auf Montag, 01.02.21
      04:50 - 05:30 Uhr (40 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 07.05.2021