• 24.10.2019
      05:00 Uhr
      Plusminus Moderation: Jörg Boecker | Das Erste
       

      Themen u.a.:

      • Skandal um Antibaby-Pille: Wie Opfer um Entschädigung kämpfen
      • Geldanlage Ackerland: Warum Investoren im Osten LPG-Nachfolger aufkaufen
      • Abkassieren auf See: Wie Kreuzfahrtunternehmen mit Bordhospitälern verdienen

      Donnerstag, 24.10.19
      05:00 - 05:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen u.a.:

      • Skandal um Antibaby-Pille: Wie Opfer um Entschädigung kämpfen
      • Geldanlage Ackerland: Warum Investoren im Osten LPG-Nachfolger aufkaufen
      • Abkassieren auf See: Wie Kreuzfahrtunternehmen mit Bordhospitälern verdienen

       
      • Skandal um Antibaby-Pille: Wie Opfer um Entschädigung kämpfen

      Yasmin, Yasminelle und Yaz: Unter diesen Namen vertreibt das Unternehmen Bayer HealthCare seit Jahren eine Antibabypille. Im Vergleich zu anderen älteren Verhütungsmitteln haben diese Pillen mit dem Wirkstoff Drospirenon jedoch ein erhöhtes Thrombose-Risiko, vor dem Bayer trotz vorliegender Studien nicht warnte. Stattdessen wurden die Pillen anfangs sogar noch als Lifestyle-Produkt gepriesen, denn sie würden nicht nur verhüten, sondern auch gut auf Seele und Figur wirken. Weltweit sollen Tausende Frauen durch die Pillen Lungenembolien und Schlaganfälle erlitten haben. Während Bayer an betroffene Frauen in den USA mehr als zwei Milliarden Euro Entschädigung zahlte, gingen Opfer in Deutschland bislang leer aus.

      • Geldanlage Ackerland: Warum Investoren im Osten LPG-Nachfolger aufkaufen

      Seit Jahren explodieren die Preise für Ackerflächen. Immer mehr branchenfremde Großunternehmen sehen den Kauf von Firmenanteilen von Agrarbetrieben als lukrative Geldanlage. So kommen sie indirekt in den Besitz von Ackerfläche und von Agrarsubventionen. Besonders im Osten lohnt sich der Kauf. Hier sind die Unternehmen besonders groß, reich an Ackerfläche und oft in der Hand ehemaliger LPG-Vorsitzender. Diese bauten ihre Unternehmen nach der Wiedervereinigung mit manchmal fragwürdigen Methoden zu Agrargroßbetrieben um - und wollen diese jetzt durch den Verkauf an Investoren versilbern.

      • Abkassieren auf See: Wie Kreuzfahrtunternehmen mit Bordhospitälern verdienen

      Rund 2,3 Millionen Bundesbürger haben sich letztes Jahr eine Kreuzfahrt gegönnt. Auf den schwimmenden Hotels ist an alles gedacht. Bei Krankheiten oder kleineren Wehwehchen helfen Ärzte und Bordhospitäler. Ein Pflaster kann hier allerdings schon mal 90 Euro kosten, eine EKG-Untersuchung stolze 2.600 Euro - ein Vielfaches von dem, was eine Behandlung an Land kosten würde. Offenbar ist das ein gutes Nebengeschäft für die Kreuzfahrtanbieter. "Plusminus" hat mit Betroffenen und Insidern gesprochen.

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