• 22.09.2019
      23:50 Uhr
      Gleißendes Glück Spielfilm Deutschland 2016 | Das Erste Mediathek
       

      Mit der Hausfrau Helene Brindel, die ihren Glauben verloren hat, an Schlaflosigkeit leidet und von ihrem gewalttätigen Ehemann geschlagen wird, und dem renommierten Psychologieprofessor Eduard E. Gluck, hinter dessen korrekter Fassade eine Obsession für Gewaltpornografie brodelt, begegnen sich zwei gebrochene Menschen.

      Aber gerade in ihren Schwächen und Unzulänglichkeiten finden sich die beiden wieder. Bald entsteht eine positive Abhängigkeit zwischen ihnen. Doch können sich Helene und Eduard gegenseitig genug Kraft geben, sich endgültig von ihren inneren Zwängen und äußeren Martyrien zu befreien?

      Sonntag, 22.09.19
      23:50 - 01:28 Uhr (98 Min.)
      98 Min.

      Mit der Hausfrau Helene Brindel, die ihren Glauben verloren hat, an Schlaflosigkeit leidet und von ihrem gewalttätigen Ehemann geschlagen wird, und dem renommierten Psychologieprofessor Eduard E. Gluck, hinter dessen korrekter Fassade eine Obsession für Gewaltpornografie brodelt, begegnen sich zwei gebrochene Menschen.

      Aber gerade in ihren Schwächen und Unzulänglichkeiten finden sich die beiden wieder. Bald entsteht eine positive Abhängigkeit zwischen ihnen. Doch können sich Helene und Eduard gegenseitig genug Kraft geben, sich endgültig von ihren inneren Zwängen und äußeren Martyrien zu befreien?

       

      Wann hatten Sie das letzte Mal einen Moment gleißenden Glücks? Für Helene Brindel war das, als sie morgens als Kind in der Schlafecke auf dem Dachboden ihres Großvaters aufwachte und der Geruch von frischgebackenen Pfannkuchen durchs Haus zog.

      Inzwischen ist Helene mit einem Mann verheiratet, der sie schlägt. Sie fühlt sich von Gott verlassen und leidet unter Schlaflosigkeit. Sie sucht Hilfe bei dem renommierten Psychologieprofessor Eduard E. Gluck, der mit seinen Untersuchungen zeigen will, dass jeder eine Chance auf seinen ganz persönlichen Großvater-Dachboden im eigenen Gehirn hat. Einen Fleck im Inneren, wo man sich wohlfühlt.

      Helene ist von dem Professor fasziniert. Sie fährt nach Hamburg, um ihn nach einem seiner Seminare persönlich zu treffen.

      Nach kurzem Zögern will Eduard der offensichtlich unglücklichen Helene helfen. Die beiden verbringen den Abend zusammen. Wobei die Darbietung von modernem finnischen Ausdruckstanz, die Eduard normalerweise beim Nachdenken hilft, Helene eher zum Lachen bringt. Später gibt sie ihm einen flüchtigen Abschiedskuss. Für sie ist es ein Lebewohl. Aber schon am nächsten Tag lädt er sie überraschend zum Mittagessen ein. Immer wieder verbringen die beiden in den folgenden Tagen Zeit miteinander.

      Doch in der Nacht vor Helenes Abreise offenbart der Professor ihr seine eigenen inneren Dämonen. Er leidet unter einer regelrechten Obsession für Gewaltpornografie.

      Zunächst schockiert Eduards Geständnis die konservative Helene. Sie reist ohne weiteren Kontakt ab. Nachdem er ihr jedoch mehrmals geschrieben hat, stimmt sie einem erneuten Treffen zu. Von diesem Moment an wird Helene zur Muse für den Psychologen, sein eigenes Gehirn umzuprogrammieren, um seine Abhängigkeit zu überwinden. Doch als Helenes aggressiver Ehemann Eduards Briefe bei seiner Frau entdeckt, eskaliert die Situation.

      Sven Taddickens Film „Gleißendes Glück“ basiert auf dem gleichnamigen Roman der schottischen Autorin A.L. Kennedy aus dem Jahr 2000. Der Film ist Liebesgeschichte und modernes Märchen zugleich. Er erzählt von der ewigen Suche nach Glückseligkeit und nicht zuletzt von der heilsamen Kraft der Liebe. Der Regisseur und Drehbuchautor Sven Taddicken wurde bereits während seines Regiestudiums an der Filmakademie Baden-Württemberg für mehrere seiner Kurzfilme ausgezeichnet. „Gleißendes Glück“ ist sein vierter abendfüllender Spielfilm. Die Hauptdarsteller Martina Gedeck als Helene Brindel und Ulrich Tukur als Eduard E. Gluck geben dem Film mit ihrem Spiel eine fesselnde Intensität.

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      23:50 - 01:28 Uhr (98 Min.)
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