• 10.03.2019
      17:30 Uhr
      Wie selbstbestimmt darf ich sterben? Echtes Leben | Das Erste
       

      Wenn es so weit ist, soll es sanft und schmerzlos gehen. Zu Hause und im Kreise der Liebsten. Einen solchen Tod wünschen sich die meisten von uns - wenn es so weit ist. Es gibt jedoch Menschen, bei denen sich der Tod lange vorher ankündigt - aber nicht eintritt - und das Weiterleben zur Qual wird. Krebspatienten, die austherapiert sind, oder Menschen mit Multipler Sklerose, die sich nicht mehr bewegen können. Die ständig auf andere angewiesen sind und keinen Sinn darin sehen weiterzuleben. Die Freiheit zu entscheiden, wann und wie sie sterben wollen, haben sie nicht. Denn Sterbehilfe wird in Deutschland sehr restriktiv gehandhabt.

      Sonntag, 10.03.19
      17:30 - 18:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Wenn es so weit ist, soll es sanft und schmerzlos gehen. Zu Hause und im Kreise der Liebsten. Einen solchen Tod wünschen sich die meisten von uns - wenn es so weit ist. Es gibt jedoch Menschen, bei denen sich der Tod lange vorher ankündigt - aber nicht eintritt - und das Weiterleben zur Qual wird. Krebspatienten, die austherapiert sind, oder Menschen mit Multipler Sklerose, die sich nicht mehr bewegen können. Die ständig auf andere angewiesen sind und keinen Sinn darin sehen weiterzuleben. Die Freiheit zu entscheiden, wann und wie sie sterben wollen, haben sie nicht. Denn Sterbehilfe wird in Deutschland sehr restriktiv gehandhabt.

       

      Wenn es so weit ist, soll es sanft und schmerzlos gehen. Zuhause und im Kreise der Liebsten. Einen solchen Tod wünschen sich die meisten von uns - wenn es so weit ist.

      Es gibt jedoch Menschen, bei denen sich der Tod lange vorher ankündigt - aber nicht eintritt - und das Weiterleben zur Qual wird. Krebspatienten, die austherapiert sind, oder Menschen mit Multipler Sklerose, die sich nicht mehr bewegen können. Die ständig auf andere angewiesen sind und keinen Sinn darin sehen weiterzuleben. Die Freiheit zu entscheiden, wann und wie sie sterben wollen, haben sie nicht. Denn Sterbehilfe wird in Deutschland sehr restriktiv gehandhabt. Selbst das vom Verwaltungsgericht ergangene Urteil vom März 2017, wonach es Schwerstkranken in Ausnahmefällen möglich sein muss, todbringende Medikamente zu erhalten, wird vom Bundesgesundheitsminister in der Praxis unmöglich gemacht. Während der Staat also seinen Bürgern ein selbstbestimmtes Leben garantiert, verwehrt er es ihnen, dieses selbstbestimmt zu beenden.

      Doch gehört zu einem selbstbestimmten Leben nicht auch das Recht auf einen selbstbestimmten Tod? Darf der Staat seine Bürger zum Leben verpflichten? Und wer darf darüber entscheiden, wann das Leben nicht mehr würdevoll ist? Der Betroffene selbst? Seine Angehörigen? Die Ärzte? Welche extreme Situation rechtfertigt den Todeswunsch? Oder geht es weniger um den Todeswunsch als vielmehr um die Gewissheit, über das eigene Ende selbst bestimmen zu können?

      In der Reihe „Echtes Leben“ macht sich Philipp Engel auf die Suche nach Antworten und fragt Patienten, Palliativmediziner und Bürger. Wie wird dieses Thema von den Menschen diskutiert und gesehen? Welche Ängste haben die Menschen? Welche Ängste kann uns die moderne Palliativmedizin nehmen? Welche Hoffnungen verbinden sich mit der aktiven „Sterbehilfe“, und welche ethischen Gefahren lauern hinter einer zu liberalen Regelung?

      Ein Film von Philipp Engel

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      Sonntag, 10.03.19
      17:30 - 18:00 Uhr (30 Min.)
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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 23.03.2019