• 06.02.2010
      18:20 Uhr
      Karen in Action Speed auf dem Eis mit Kufen und Spikes | KiKA
       

      "Karen in Action" hält das, was sie verspricht - nämlich gaaaanz viel Action!! Reporterin Karen Markwardt ist ständig und überall auf der Suche nach actionreichen Geschichten aus den Bereichen Freizeit, Sport und Wissenschaft.

      Samstag, 06.02.10
      18:20 - 18:45 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Kinderprogramm Stereo

      "Karen in Action" hält das, was sie verspricht - nämlich gaaaanz viel Action!! Reporterin Karen Markwardt ist ständig und überall auf der Suche nach actionreichen Geschichten aus den Bereichen Freizeit, Sport und Wissenschaft.

       

      Motorradrennen auf Eis? Geht das denn? Klar geht das, "Karen in Action" zeigt heute wie. Motorradrennen auf einer Eispiste nennt man Eisspeedway. Erfunden wurde diese Sportart in Russland. Mit bis zu 130 km/h rasen die Fahrer um ein 400 Meter langes Oval. In den Kurven haben sie so eine enorme Schräglage, dass sie mit dem Ellbogen das Eis berühren. Etwa 350 Spikes auf Vorder- und Hinterrad geben den Maschinen dabei den nötigen Halt. Die knapp drei Zentimeter langen Stahlspitzen bohren sich tief ins Eis, so dass die Eisspeedway-Maschinen fast so schnell beschleunigen wie Formel 1- Rennwagen.In der Inzeller Arena zeigt Eisspeedway-Vizeweltmeister Günther Bauer Karen seine Maschine ganz genau. Am Interessantesten ist dabei, dass es keine Bremse gibt, aus Sicherheitsgründen. Denn bei vier Fahrern, die gleichzeitig in extremer Schräglage um die engen Kurven rasen, würde abruptes Bremsen das Unfallrisiko erhöhen.Motorradfahren auf dem Eis und ohne Bremse, das kommt Karen schon etwas merkwürdig vor, aber ausprobieren muss sie es natürlich trotzdem. Beim Fahren fällt ihr sehr schnell auf, dass das Fehlen der Bremse nicht der einzige Unterschied zum normalen Motorrad ist: die Schaltung ist nicht auf der linken, sondern auf der rechten Seite. Links gibt es überhaupt gar nichts, nicht mal eine Fußraste! Der Grund ist einfach: beim Eisspeedway wird ausschließlich links rum gefahren und da darf an der Maschine nichts im Weg sein.Wie man eine Eisspeedway-Maschine fürs Rennen vorbereitet und wie die Spikes in die Reifen kommen, erklärt Karen Stefan Pletschacher, ebenfalls Eisspeedway-Fahrer und Günther Bauers Konkurrent. Beim Rennen um die Deutsche Meisterschaft treten beide gegeneinander an. Klar ist Karen da mit dabei und hält die Daumen, für alle zwei natürlich.Um richtig Speed auf dem Eis zu kriegen, braucht man nicht unbedingt Maschinen. Das beweist Thomas Bauer Karen im Münchner Olympia- Eissportzentrum. Er trainiert hier Short Track, das heißt so viel wie Kurzbahn-Eisschnelllaufen. Auf der 111 Meter langen Bahn gibt es fast keine gerade Strecke, beim Short-Track läuft man quasi eine permanente Links-Kurve. Deshalb sind die Kufen auch leicht nach links gebogen. Unter Anleitung von Bundestrainer Markus Tröger versucht sich auch Karen auf den schnellen Kufen. Sie stellt sehr bald fest, dass Short Track mit normalem Schlittschuhlaufen nichts zu tun hat. Denn aus der Kurve fliegen kann man da nicht!

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      Samstag, 06.02.10
      18:20 - 18:45 Uhr (25 Min.)
      25 Min.
      Kinderprogramm Stereo

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