• 13.11.2018
      12:10 Uhr
      Wo kein Gras mehr wächst Reportage von Robert Gordon | 3sat
       

      Drei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um 20 000 Quadratmeter mehr. Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte. Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich.

      Dienstag, 13.11.18
      12:10 - 13:00 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Drei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um 20 000 Quadratmeter mehr. Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte. Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich.

       

      Drei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um 20 000 Quadratmeter mehr.

      Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte.

      Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich. Schwere Maschinen machen die Äcker wasserundurchlässig, und Pestizide wie Kunstdünger schädigen das Bodenleben. Das alles ist bekannt, aber alle Warnungen von Experten sind bisher weitgehend ungehört geblieben. Ein Landwirt hat die Situation mit einem bitteren Witz beschrieben: "Es kommt Wind auf, wir sollten Segel setzen", sagt der Wikinger-Kapitän. "Keine Zeit, wir müssen rudern", entgegnet die Mannschaft.

      "Schauen Sie sich diese Erde an, was das für eine feine Erde ist! So etwas kann man doch nicht zubetonieren!", sagt Gerti Achleitner, eine der letzten Gemüsegärtnerinnen vom Donaufeld. Die Arbeit von Generationen steckt im Boden, auf dem alles fast wie von alleine wächst. "Ohne künstlichen Dünger", versichert Frau Achleitner. Aber gegen das große Geld der Immobilienfirmen hat der gute Boden keine Chance. In Wien nicht und auch auf dem Land nicht, wo nach wie vor ein Supermarkt nach dem anderen auf der grünen Wiese entsteht.

      Robert Gordon war bei begeisterten Gärtnerinnen, Bauern und Bodenkundlern, die von einer faszinierenden Welt unter unseren Füßen zu berichten wissen. Und er hat sich von Experten erklären lassen, woran es liegt, dass der Boden in Österreich - so wie die Umstände momentan sind - nicht zu retten sein wird.

      Drei Milliarden Quadratmeter an landwirtschaftlich nutzbaren Flächen hat Österreich in den vergangenen 50 Jahren verloren, und täglich werden es um 20 000 Quadratmeter mehr.

      Was mit dem Boden passiert, fällt auf uns alle zurück. Betonierte Flächen können kein Wasser aufnehmen, es führt zu Überschwemmungen einerseits und zu Trockenheit andererseits. Dazu kommt der Klimawandel, dem ein kluger Umgang mit dem Boden entgegenwirken könnte.

      Stattdessen schädigt auch die industrielle Landwirtschaft die Böden oft zusätzlich. Schwere Maschinen machen die Äcker wasserundurchlässig, und Pestizide wie Kunstdünger schädigen das Bodenleben. Das alles ist bekannt, aber alle Warnungen von Experten sind bisher weitgehend ungehört geblieben. Ein Landwirt hat die Situation mit einem bitteren Witz beschrieben: "Es kommt Wind auf, wir sollten Segel setzen", sagt der Wikinger-Kapitän. "Keine Zeit, wir müssen rudern", entgegnet die Mannschaft.

      "Schauen Sie sich diese Erde an, was das für eine feine Erde ist! So etwas kann man doch nicht zubetonieren!", sagt Gerti Achleitner, eine der letzten Gemüsegärtnerinnen vom Donaufeld. Die Arbeit von Generationen steckt im Boden, auf dem alles fast wie von alleine wächst. "Ohne künstlichen Dünger", versichert Frau Achleitner. Aber gegen das große Geld der Immobilienfirmen hat der gute Boden keine Chance. In Wien nicht und auch auf dem Land nicht, wo nach wie vor ein Supermarkt nach dem anderen auf der grünen Wiese entsteht.

      Robert Gordon war bei begeisterten Gärtnerinnen, Bauern und Bodenkundlern, die von einer faszinierenden Welt unter unseren Füßen zu berichten wissen. Und er hat sich von Experten erklären lassen, woran es liegt, dass der Boden in Österreich - so wie die Umstände momentan sind - nicht zu retten sein wird.

      Reportage von Robert Gordon; (aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

      Reportage

      Erstsendung 02.11.2017

      Reportage von Robert Gordon; (aus der ORF-Reihe "Am Schauplatz")

      Reportage

      Erstsendung 02.11.2017

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