• 25.08.2012
      20:15 Uhr
      Der Turm Staatsschauspiel Dresden September 2010 | 3sat
       

      Die Arztfamilie Hoffmann lebt vor der Wende im Dresdner Villenviertel "Weißer Hirsch". Ihr Leben ist gekennzeichnet von den kleinen und großen Problemen des DDR-Alltags. Der Familienvater Richard Hoffmann ist angesehener Chirurg, seine Frau Krankenschwester. Man kann niemandem trauen und das angestrebte Medizinstudium von Sohn Christian ist nur durch politisch korrektes Verhalten möglich. Die Familie will sich mit dieser frustrierenden Lebenssituation nicht abfinden, überlegt sogar, in den Westen zu gehen, arrangiert sich dann aber doch mit dem Leben in der DDR.

      Samstag, 25.08.12
      20:15 - 22:45 Uhr (150 Min.)
      150 Min.
      Stereo

      Die Arztfamilie Hoffmann lebt vor der Wende im Dresdner Villenviertel "Weißer Hirsch". Ihr Leben ist gekennzeichnet von den kleinen und großen Problemen des DDR-Alltags. Der Familienvater Richard Hoffmann ist angesehener Chirurg, seine Frau Krankenschwester. Man kann niemandem trauen und das angestrebte Medizinstudium von Sohn Christian ist nur durch politisch korrektes Verhalten möglich. Die Familie will sich mit dieser frustrierenden Lebenssituation nicht abfinden, überlegt sogar, in den Westen zu gehen, arrangiert sich dann aber doch mit dem Leben in der DDR.

       

      Stab und Besetzung

      Barbara Rohde Anna-Katharina Muck
      Meno Rohde Benjamin Höppner
      Christian Hoffmann Benjamin Pauquet
      Barsano Bernd Lange
      Ulrich Rohde Bernd Lange
      Judith Schevola Christine Hoppe
      René Kaminski Eike Weinreich
      Anne Hoffmann Hannelore Koch
      Ludwig von Arbogast Hanns-Jörn Weber
      Gertrud von Arbogast Helga Werner
      Robert Hoffmann Henner Momann
      Richard Hoffmann Holger Hübner
      Josta Ina Piontek
      Manfred Weininger Lars Jung

      Die Übertragung des preisgekrönten und kontrovers diskutierten Romans "Der Turm" (2008) von Uwe Tellkamp auf die Theaterbühne überzeugte auch manche Skeptiker, die den Stoff für unspielbar hielten. Aus dem preisgekrönten Tausend-Seiten-Roman filterten Jens Groß und Armin Petras in ihrer Bühnenfassung bewegende und stimmige Dialoge sowie menschliche Dramen heraus. Sie bewahrten Tellkamps weitgefächertes Figurenpanorama und zeigen, mit welchen individuellen Strategien die verschiedenen Charaktere des Bildungsbürgertums in den letzten Jahren der DDR lebten und sich einrichteten. Regisseur Wolfgang Engel verzichtete auf jede äußerliche Rekonstruktion von DDR-Realität und setzte stattdessen auf eine Theaterästhetik, die ganz der Sprache vertraut. Olaf Altmann entwarf dazu ein funktionales Bühnenbild: Es wirkt wie ein Plattenbau im Rohbau, der in drei Stockwerke mit jeweils drei Balkonen aufgeteilt ist und genügend Spielfläche bietet. Was anfangs augenzwinkernd, zuweilen komisch, ja heiter beginnt, verdichtet sich mit zunehmender Dauer zu einer Collage aus Momentaufnahmen, die es schafft, die Endzeit der DDR wieder auferstehen zu lassen. 3sat zeigt eine Aufzeichnung des Stücks "Der Turm" am Staatstheater Dresden 2010.

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      Samstag, 25.08.12
      20:15 - 22:45 Uhr (150 Min.)
      150 Min.
      Stereo

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