• 13.01.2012
      11:45 Uhr
      nano Die Welt von morgen - Moderation: Stefan Schulze-Hausmann | 3sat
       

      Themen:

      • Haiti - zwei Jahre nach dem großen Erdbeben
      • Helfen in Haiti
      • PFT auf Äckern
      • Friedhofforschung
      • Mode aus Milch

      Freitag, 13.01.12
      11:45 - 12:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen:

      • Haiti - zwei Jahre nach dem großen Erdbeben
      • Helfen in Haiti
      • PFT auf Äckern
      • Friedhofforschung
      • Mode aus Milch

       

      Helfen in Haiti Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti im Januar 2010 bauen Peter Hesse und Pfarrer Roland Kühne in Haiti zusammen mit Berufsschülern ein Ausbildungszentrum für Lehrer. Die Maurerlehrlinge und der Pfarrer reisen mehrere Male nach Haiti um die Häuser aufzubauen. Davon profitieren sowohl die Menschen auf Haiti, als auch die jungen Deutschen, die das einmalige Erlebnis sehr zu schätzen wissen.

      PFT auf Äckern Heute, knapp sechs Jahre nach dem PFT-Skandal in Nordrhein-Westfalen, stehen die mutmaßlichen Drahtzieher nun vor Gericht. Und auch nach so vielen Jahren ist es immer noch nicht gelungen, die giftige Chemikalie, perfluorierte Tenside, dauer-haft aus den Flüssen zu entfernen. Die Alarmstimmung bleibt, denn über 15 Tonnen mit PFT verseuchter Klärschlamm-Dünger kamen damals in den Handel und vergifte-te Ackerflächen, Wiesen, Flüsse und Bäche. Viele davon blieben bisher unentdeckt.

      Friedhofforschung Was den Bestattern eines kleinen Friedhofs in Franken letztes Jahr passierte, klingt nach einem schlechten Horrorfilm: Nach über fünfundzwanzig Jahren wollten sie ein Grab neu ausheben. Doch statt wie üblich eine leeren Grube mit ein paar letzten Knochenresten fanden die Bestatter einen komplett erhaltenen Leichnam vor. Der grausige Fund ist kein Einzelfall. Wissenschaftler der Uni Kiel schätzen, dass auf et-wa einem Drittel aller deutschen Friedhöfe die Leichname nicht verwesen. Die toten Körper werden im Boden zu sogenannten Wachsleichen, die mitunter so gut erhalten sind, dass die Gesichtszüge noch erkennbar sind. Mit Versuchsgräbern und aufwen-digen Analysen auf Friedhöfen und im Labor gehen Bodenkundler dem Problem jetzt auf den Grund.

      Mode aus Milch Schon 1930 wurden aus Milcheiweiß, dem sogenannten Kasein, Textilfasern herge-stellt. Eine ressourcenaufwendige, fast in Vergessenheit geratene Methode: Unge-fähr 20.000 Liter Wasser waren damals nötig, um gerade mal ein Kilogramm Fasern zu produzieren. Die 28jährige Mikrobiologin Anke Domaske, die gleichzeitig auch Modedesignerin ist, hat das alte Verfahren optimiert und produziert jetzt Mode aus Milch - ganz ohne Chemie und mit einem Bruchteil der früheren Wassermenge.

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      Freitag, 13.01.12
      11:45 - 12:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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