• 19.02.2010
      22:45 Uhr
      Lost in Beijing - Alles ist möglich Spielfilm Republik China 2007 | 3sat
       

      Nachdem die hübsche Masseurin Liu Ping Guo von ihrem Chef vergewaltigt worden ist, beschließt ihr Mann, den reichen Geschäftsmann zu erpressen.

      Freitag, 19.02.10
      22:45 - 00:35 Uhr (110 Min.)
      110 Min.
      Stereo

      Nachdem die hübsche Masseurin Liu Ping Guo von ihrem Chef vergewaltigt worden ist, beschließt ihr Mann, den reichen Geschäftsmann zu erpressen.

       

      Stab und Besetzung

      Lin Dong Tony Leung
      Liu Ping Guo Fan Bing Bing
      An Kun Tong Da Wei
      Wang Mai Elaine Jin
      Xiao Mei Zheng Mei Hui Zhi
      Regie Li Yu

      Die hübsche Liu Ping Guo und ihr Mann An Kun sind vom Land in die Hauptstadt gezogen. An Kun arbeitet als Fensterputzer, Liu Ping Guo als Masseurin im "Gold Basin Foot Massage Palace". Bei einer Feier mit Kolleginnen trinkt Liu Ping Guo zu viel, was ihr Chef Lin Dong ausnutzt und sie vergewaltigt. Ausgerechnet in diesen Minuten arbeitet ihr Mann An Kun vor den Fenstern des Massagesalons. Seine Eifersucht und Wut auf Lin Dong wird verdrängt von dem Vorhaben, den Vergewaltiger seiner Frau zu erpressen. Außerdem geht er aus Rache mit dessen Frau ins Bett. Als Liu Ping Guo schwanger wird, macht ihr Mann einen fatalen Deal: Lin Dong soll das Kind nehmen, die Frauen werden nicht gefragt. Als Liu Ping Guo nach der Geburt mit ihrem Kind als Tagesmutter im Haushalt von Lin Dong und seiner Frau arbeitet, eskalieren die Ereignisse. Liu Ping Guo spürt, dass sie ihr Schicksal endlich selbst in die Hand nehmen muss.

      Die rasante ökonomische Entwicklung in China lockt alljährlich Tausende verarmter Bauern in die boomende Region um die Hauptstadt Peking, so wie die beiden Protagonisten von "Lost in Beijing - Alles ist möglich". Die 1974 geborene Regisseurin Li Yu verdichtete die gesellschaftlichen Veränderungen in China zu einem authentischen Drama. Li Yu studierte chinesische Literatur und begann mit 22 Jahren, Dokumentarfilme zu drehen. Ihr Spielfilmdebüt "Fish and Elephant" erzählte als erster chinesischer Film von der Liebe zwischen zwei Frauen. Die Filmemacher zeigten "Lost in Beijing - Alles ist möglich" bei der Festivalpremiere in Berlin gegen den Willen der chinesischen Zensurbehörde ungekürzt. Nachdem der Film einen Monat lang in China zensiert gezeigt werden konnte, wurde er Anfang 2008 endgültig verboten. Darüber hinaus wurden Produzent Fang Li und sein Studio zwei Jahre lang von chinesischen Filmprojekten ausgeschlossen. Mit "Lost in Beijing - Alles ist möglich" endet die 3sat-Reihe "Berlinale kontrovers".

      Wird geladen...
      Freitag, 19.02.10
      22:45 - 00:35 Uhr (110 Min.)
      110 Min.
      Stereo

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.06.2021