• 11.05.2021
      23:00 Uhr
      Die unheimliche Stille 3sat
       

      Gift, zubetonierte Landschaften und agrarindustrielle Monokulturen - durch menschliche Eingriffe in Lebensräume sind viele Tierarten vom Aussterben bedroht. Der Filmemacher Robert Gordon und Kameramann Gustl Gschwantner waren unterwegs, um Bilder von allem einzufangen, was bei uns noch kreucht und fleucht.

      Dienstag, 11.05.21
      23:00 - 23:50 Uhr (50 Min.)
      50 Min.

      Gift, zubetonierte Landschaften und agrarindustrielle Monokulturen - durch menschliche Eingriffe in Lebensräume sind viele Tierarten vom Aussterben bedroht. Der Filmemacher Robert Gordon und Kameramann Gustl Gschwantner waren unterwegs, um Bilder von allem einzufangen, was bei uns noch kreucht und fleucht.

       

      Gift, zubetonierte Landschaften und agrarindustrielle Monokulturen - durch menschliche Eingriffe in Lebensräume sind viele Tierarten vom Aussterben bedroht. Doch man kann auch etwas tun.

      Bauer Walter Watzl etwa hat 35 Hektar Land gepachtet, um seltenen Vögeln und Schmetterlingen einen Lebensraum zu schenken. Harald Illsinger, ein Gärtner aus Wien, sucht austrocknende Lacken nach Kaulquappen ab. Dann siedelt er die Tierchen in sicheres Wasser um.

      Manchmal lassen sich auch große Bauprojekte so klug planen, dass sie einen neuen Lebensraum für bedrohte Arten abgeben, wie ein Damm an der Donau zeigt. Weil längst alles vom Menschen geformt worden ist, müssen auch solche Lebensräume künstlich geschaffen und erhalten werden, sagt der Biologe Martin Kyek. Was nämlich die Landwirtschaft für Insekten, Vögel und Amphibien übriglässt, reicht nicht für Artenvielfalt.

      Und alles hängt zusammen: Wenn der Entomologe Johannes Gepp Schmetterlinge und andere Insekten auf Rote Listen schreiben muss, dann beobachtet der Ornithologe Norbert Teufelbauer den Rückgang früher häufiger Vogelarten in ihren Beständen. Der Heptologe Martin Kyek wiederum kann seine eigenen Statistiken über das Verschwinden des Grasfrosches kaum fassen. Es geht längst nicht mehr ums Verschwinden von Raritäten, sondern auch um den Verlust der Arten, die häufig waren.

      Der Filmemacher Robert Gordon und Kameramann Gustl Gschwantner waren unterwegs, um Bilder von allem einzufangen, was bei uns noch kreucht und fleucht.

      Film von Robert Gordon

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 16.09.2021