• 12.04.2021
      20:15 Uhr
      Wunder der Karibik - Die Trauminseln Film von Karen Bass | 3sat
       

      Die Karibik, für viele ein Urlaubs-Paradies: azurblaues Meer, bunte Korallenriffe, lange Palmenstrände. Doch nirgendwo sonst treten die geologischen Kräfte so mächtig in Erscheinung. Regelmäßig brechen Vulkane aus und suchen Hurrikans die tropischen Inseln heim. Dass die Tierwelt über und unter Wasser ebenso pulsierend ist wie die karibischen Rhythmen, zeigt die vierteilige Reihe "Wunder der Karibik". Den Auftakt machen "Die Trauminseln".

      Montag, 12.04.21
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die Karibik, für viele ein Urlaubs-Paradies: azurblaues Meer, bunte Korallenriffe, lange Palmenstrände. Doch nirgendwo sonst treten die geologischen Kräfte so mächtig in Erscheinung. Regelmäßig brechen Vulkane aus und suchen Hurrikans die tropischen Inseln heim. Dass die Tierwelt über und unter Wasser ebenso pulsierend ist wie die karibischen Rhythmen, zeigt die vierteilige Reihe "Wunder der Karibik". Den Auftakt machen "Die Trauminseln".

       

      Die Karibik, für viele ein Urlaubs-Paradies: azurblaues Meer, bunte Korallenriffe, lange Palmenstrände. Doch nirgendwo sonst treten die geologischen Kräfte so mächtig in Erscheinung.

      Regelmäßig brechen Vulkane aus und suchen Hurrikans die tropischen Inseln heim. Dass die Tierwelt über und unter Wasser ebenso pulsierend ist wie die karibischen Rhythmen, zeigt die vierteilige Reihe "Wunder der Karibik". Den Auftakt machen "Die Trauminseln".

      Zwischen der Inselwelt und den Küsten Mittelamerikas entfaltet sich die Natur auf unvergleichliche Weise. Ob in tropischen Regenwäldern, salzigen Lagunen, windgepeitschten Wüsten oder auf Vulkanen, die Karibik kann viele unbekannte Gestalten annehmen. Und jede der Inselgruppen ist dabei eine eigene, einzigartige Welt für sich.

      An den nördlichen Ausläufern des Karibischen Meeres erstrecken sich 700 flache Inseln bis weit hinaus in den Atlantik. Sie ragen aus einem weitläufigen Korallenplateau über das Wasser: die Bahamas. Ihren Namen verdanken die Bahamas der spanischen Bezeichnung für flaches Wasser: Baja Mar.

      Die seichten Sandbänke, zwischen denen Tümmler und Zügeldelfine nach Beute jagen, sind nur eine von vielen Landschaften der Karibik. Südöstlich der Bahamas ragt eine weitere Inselkette aus dem Meer: die Kleinen Antillen, die die östlichste Grenze des Karibischen Meeres markieren. Die Inseln der Kleinen Antillen sind äußerst unterschiedlich.

      Wie die Bahamas ist auch Barbuda für seine flachen Sandstrände berühmt. Doch manche Inseln haben statt der klassischen karibischen Traumstrände steil aufragende Vulkangipfel. Die Gipfel von St. Lucia sind schlummernde Vulkane. Die Krater von St. Vincent erheben sich mehr als einen Kilometer über den Meeresspiegel und durchstoßen damit die Baumgrenze. Und auf Dominica haben die Kräfte aus dem Erdinneren Fels zu dramatischen Uferklippen geformt. Unzählige Sodaseen und heiße Quellen zeugen hier vom vulkanischen Ursprung der ganzen Inselgruppe, deren jüngste Erhebung die Insel Montserrat ist. Die eruptiven Kräfte schufen diese einzigartige Landschaft geprägt von üppigen Dschungelwäldern, spektakulären Wasserfällen und einer reichen Tierwelt.

      Vulkanismus hat nicht nur die Natur der Inseln geformt, sondern auch die umliegenden Meere. Die Küste von Dominica fällt jäh zum Meeresboden ab, eine mehr als 1000 Meter hohe Steilwand unter Wasser. Solche Gegenden durchstreift der größte Jäger der Welt: der Pottwal. Seine bevorzugte Beute sind große Kalmare und andere Tintenfische, die ebenfalls in großer Tiefe leben.

      Die meisten Vulkaninseln der Karibik sind ziemlich klein. Kalkstein sorgte für massivere Plattformen im Meer. Kuba ist die größte aller Karibischen Inseln. Nirgendwo auf der Welt finden sich mehr Karsthöhlen als hier. Von allen Karibikinseln hat Kuba die höchste Zahl endemischer Tierarten aufzuweisen: Die Palette reicht vom weltweit kleinsten Kolibri bis hin zum Rautenkrokodil und dem scheuen Hutiaconga, einer nachtaktiven Baumratte.

      Von der geheimen Unterwelt in Kubas Kalkgestein über die mächtigen Vulkangipfel zu den flachen Häufchen aus Sand und Palmen: Es waren umwälzende erdgeschichtliche Ereignisse, die den Inseln der Karibik ihre vielfältige Gestalt verliehen. Aber die formenden Kräfte beschränken sich nicht nur auf die Geologie. Auch das Klima hat vielen Inseln eine ganz spezielle Eigenart verliehen.

      Am äußersten südlichen Rand der Karibik, knapp 100 Kilometer vor der Küste Südamerikas, liegen Aruba, Bonaire und Curacao, die ABC-Inseln. Wild bewucherte Vulkanhänge sucht man hier vergeblich, dassind die Wüsteninseln der Karibik, gesäumt von bunten Korallengärten. Korallenriffe sind ein gemeinsames Merkmal der Karibik.

      aus der ORF-Reihe "Universum"

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