• 05.01.2018
      02:30 Uhr
      Happy Porno? Das Ende der Scham | 3sat
       

      Der Wandel des Erotik- und Pornobusiness in den letzten Jahrzehnten ist gewaltig und hat einen großen Einfluss auf die moderne Gesellschaft. Wie hat sich die Wahrnehmung verändert? Die Dokumentation nimmt mit auf eine Zeitreise durch die Welt der Pornografie. Unter anderem spricht Autor Alain Godet mit Schauspielerin Ingrid Steeger über die Produktion von Sexfilmen in den 1970er Jahren und besucht einen Hardcore-Filmer von heute. Waren es zu Ingrid Steegers Zeiten noch verschämt versteckte Kinobesuche, führen heute schon ein paar Fingerstriche auf dem Handy zu einschlägigen Hardcore-Videos.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 05.01.18
      02:30 - 03:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

      Der Wandel des Erotik- und Pornobusiness in den letzten Jahrzehnten ist gewaltig und hat einen großen Einfluss auf die moderne Gesellschaft. Wie hat sich die Wahrnehmung verändert? Die Dokumentation nimmt mit auf eine Zeitreise durch die Welt der Pornografie. Unter anderem spricht Autor Alain Godet mit Schauspielerin Ingrid Steeger über die Produktion von Sexfilmen in den 1970er Jahren und besucht einen Hardcore-Filmer von heute. Waren es zu Ingrid Steegers Zeiten noch verschämt versteckte Kinobesuche, führen heute schon ein paar Fingerstriche auf dem Handy zu einschlägigen Hardcore-Videos.

       

      Der Wandel des Erotik- und Pornobusiness in den letzten Jahrzehnten ist gewaltig und hat einen großen Einfluss auf die moderne Gesellschaft. Wie hat sich die Wahrnehmung verändert? Die Dokumentation nimmt mit auf eine Zeitreise durch die Welt der Pornografie. Unter anderem erzählt die Schauspielerin Ingrid Steeger über die Produktion von Sexfilmen in den 1970er Jahren. Waren es zu Ingrid Steegers Zeiten noch verschämt versteckte Kinobesuche, führen heute schon ein paar Fingerstriche auf dem Handy zu einschlägigen Hardcore-Videos.

      Dokfilmautor Alain Godet zeichnet die tiefgreifenden Veränderungen nach, spricht sowohl mit Urgesteinen des Erotikbusiness' wie auch mit jungen Amateurproduzenten, die im Netz eine weitgehend zensurfreie Plattform finden. War früher alles harmloser? Oder ist heute das Ende der Scham zu erleben?

      In den 1970er-Jahren florierten die Sexkinos. Gezeigt wurden Softerotikstreifen in Cinemascope. Mit E. C. Dietrich saß in Zürich der bedeutendste Produzent Europas der sogenannten "Blankbusen"-Filme. Sein Star war Ingrid Steeger. Alain Godet spricht mit Ingrid Steeger über ihre Arbeit im Erotikbusiness der damaligen Zeit. Sie erzählt davon, wie schwer es ihr gefallen ist, Sexfilme zu drehen. Ihr Leben lang blieb sie fremdbestimmt, oder wie es ihr Ex-Ehemann und "Klimbim"-Regisseur Michael Pfleghaar ausdrückte: "Dein Busen gehört mir!".

      Nach Produktionen wie "Die Blonde mit dem süßen Po" kamen bald schon Pornofilme, die nichts mehr ausließen. In Zürich mussten diese Filme allerdings erst am damaligen Zürcher Staatsanwalt Marcel Bertschi vorbei. Doch bald erhielt das Sexkino tödliche Konkurrenz: Die VHS kam auf den Markt, dann die DVD, und schließlich wurde das Internet erfunden: eine billige und nahezu zensurfreie Plattform für unzählige Amateurproduzenten, die ihre Hardcore-Videos ins Netz stellen. Was bedeutet das für die heutige Gesellschaft? Ist es für Jugendliche ein "Muss", im verführerischen Pornolook à la Miley Cyrus herumzulaufen oder mit erotischen Selfies in den sozialen Medien präsent zu sein?

      Ein Film von Alain Godet

      Wird geladen...
      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 05.01.18
      02:30 - 03:20 Uhr (50 Min.)
      50 Min.
      Stereo HD-TV

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 27.02.2021