• 04.03.2021
      21:00 Uhr
      scobel - Frauen ohne Macht 3sat
       

      Frauen und Männer sind laut Grundgesetz gleichberechtigt. Doch für Frauen sieht die Realität anders aus: Altersarmut, sexistische Gewalt, weniger Lohn und Einfluss in Gesellschaft und Politik. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen über Feminismus und Antifeminismus, über alte und neue Frauenbilder, über den Anstieg von Gewalt gegen Frauen und versucht Wege aufzuzeigen, wie doch noch eine Gleichberechtigung von Mann und Frau im Sinne des Grundgesetzes erreicht werden kann.

      Donnerstag, 04.03.21
      21:00 - 22:00 Uhr (60 Min.)
      60 Min.
      Stereo

      Frauen und Männer sind laut Grundgesetz gleichberechtigt. Doch für Frauen sieht die Realität anders aus: Altersarmut, sexistische Gewalt, weniger Lohn und Einfluss in Gesellschaft und Politik. Gert Scobel diskutiert mit seinen Gästen über Feminismus und Antifeminismus, über alte und neue Frauenbilder, über den Anstieg von Gewalt gegen Frauen und versucht Wege aufzuzeigen, wie doch noch eine Gleichberechtigung von Mann und Frau im Sinne des Grundgesetzes erreicht werden kann.

       

      Frauen und Männer sind laut Grundgesetz gleichberechtigt. Doch für Frauen sieht die Realität anders aus: Altersarmut, sexistische Gewalt, weniger Lohn und Einfluss in Gesellschaft und Politik.

      Frauen müssen immer noch kämpfen für Gleichberechtigung. Die Genderforschung wird offen attackiert, die freiwillige Quote für mehr Frauen in Führungspositionen funktioniert nicht. Stagniert die Emanzipation? Wie gefährlich ist der weltweit zunehmende Antifeminismus?

      Im Jahr 1918 haben deutsche Frauen das Wahlrecht erstritten. Seit 1958 dürfen sie ein eigenes Konto eröffnen. Der Weg zur Gleichberechtigung, zum Zugang zu Bildung, Politik und Autonomie war für Frauen ein zäher Kampf, der immer noch andauert. Frauen werden für gleiche Arbeit schlechter bezahlt, sie pausieren im Job, um Kinder großzuziehen oder Angehörige zu pflegen. Die Folge: Altersarmut. Und - der Corona-Lockdown hat einmal mehr gezeigt, dass Frauen schneller wieder in alte Rollenmuster zurückgedrängt werden, als ihnen lieb ist.

      2017 breitete sich die #MeToo-Debatte weltweit aus. Überall machten Frauen Sexismus, sexualisierte Gewalt und Frauenfeindlichkeit öffentlich. Die Debatte betraf die Machtverhältnisse in den Medien, in Kultureinrichtungen und in der Politik. Parallel ließ sich ein neuer Antifeminismus beobachten. Der Kampf gegen den "Genderwahn" wird heute von ganz unterschiedlichen Kräften geführt. Vor allem Konservative und Rechte setzen der angestrebten Gleichberechtigung von Mann und Frau biologistische Theorien und die Rückkehr zu alten Rollenmustern entgegen. Parteien der neuen Rechten verstehen Familienpolitik als Bevölkerungspolitik. Frauen sollen explizit mehr Nachwuchs produzieren.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 10.05.2021