• 03.02.2021
      17:45 Uhr
      Perfekte Partner 3sat
       

      Die Dokumentation "Perfekte Partner" zeigt die volle Bandbreite von tierischen Kooperationen rund um den Globus - vom trockenen Süden Afrikas über die bitterkalte Arktis bis zur unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt der Galapagosinseln. Die Dokumentation zeigt auch, mit welchen Tricks Buckelwale im Team Heringsschwärme zusammentreiben, oder die atemberaubende Jagd von Wölfen. Im Rudel jagen sie die viel größeren Bisons - nur in der Gruppe haben sie eine Chance.

      Mittwoch, 03.02.21
      17:45 - 18:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Die Dokumentation "Perfekte Partner" zeigt die volle Bandbreite von tierischen Kooperationen rund um den Globus - vom trockenen Süden Afrikas über die bitterkalte Arktis bis zur unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt der Galapagosinseln. Die Dokumentation zeigt auch, mit welchen Tricks Buckelwale im Team Heringsschwärme zusammentreiben, oder die atemberaubende Jagd von Wölfen. Im Rudel jagen sie die viel größeren Bisons - nur in der Gruppe haben sie eine Chance.

       

      Was macht ein Tier, wenn das Fell juckt, es sich aber nicht kratzen kann? Oder wenn es hungrig ist, mit dem Schnabel aber nicht ans Fressen kommt? Die Tiere suchen sich einen Partner.

      Die Dokumentation "Perfekte Partner" zeigt die volle Bandbreite von tierischen Kooperationen rund um den Globus - vom trockenen Süden Afrikas über die bitterkalte Arktis bis zur unvergleichlichen Tier- und Pflanzenwelt der Galapagosinseln.

      Ganz gleich ist es, ob die Partner der Tiere von derselben oder einer anderen Art sind. Entscheidend ist, dass die Zusammenarbeit bei der Kooperation Früchte trägt. Nilpferde lassen sich beispielsweise von Fischen putzen, und Raben verbünden sich mit Vielfraßen.

      Selbst gigantische Paarhufer wie die afrikanischen Flusspferde sind genau genommen nicht in der Lage, auf tierische Partner zu verzichten. Ihre Haut ist anfällig für lästige Parasiten. Und weil sie keine Möglichkeit haben, sich selbst den Rücken zu kratzen, sind sie gezwungen, eine außergewöhnliche Partnerschaft einzugehen: mit Barben. Ganze Schwärme dieser kleinen Fische folgen den Flusspferden auf Schritt und Tritt. Sobald die Paarhufer ruhen, machen sich die emsigen Barben daran, Zecken und andere unerwünschte Schmarotzer direkt von der Haut der Flusspferde abzuknabbern.

      Während die Barben an der Arbeit sind, scheinen die teils aggressiven Flusspferde in eine friedliche Trance zu fallen. Sogar das Maul der Kolosse dürfen die kleinen Fische säubern. Dank der Fressgewohnheiten der Flusspferde finden die Fische zwischen den Zähnen der mächtigen Paarhufer Nahrungsreste, die von der Vegetation an Land stammen. So gelangen sie also an Nahrung, an die sie ohne ihre ungleichen Partner nicht kommen könnten.

      Apropos Nahrung: Wenn ein Rabe in den eisigen Wäldern der Arktis einen toten Elch findet, ist er ohne Partner machtlos. Raben können mit ihrem Schnabel kein Eis brechen. Daher kommen sie allein nicht an in Eis eingeschlossenes Aas. Der Rabe braucht Hilfe. Mitten in dieser bitterkalten Umgebung lässt der hochintelligente Vogel daher seinen Ruf ertönen und lockt damit seinen Partner herbei: den Vielfraß. Der Rabe leitet nun das heißhungrige Raubtier aus der Familie der Marder zum Elchkadaver. Für die Beißwerkzeuge des Vielfraßes ist der steif gefrorene Körper kein Problem. Er schlägt die Zähne in das tote Tier. Damit legt er die weichere Mitte des Kadavers frei. Einen Moment noch muss der Rabe warten - so lange, bis sein Partner selbst satt ist. Doch dann wird er für seine Geduld belohnt.

      Film von Sally Thomson und Roger Webb aus der ORF-Reihe "Universum"

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