• 09.04.2020
      23:40 Uhr
      Geheimnisvolle Orte Der Flughafen Berlin-Tempelhof - Airport mit Geschichte | 3sat
       

      Im Juni 1948 rückte der Flughafen Tempelhof in den Fokus der Weltgeschichte. Fast ein Jahr lang versorgten die Westmächte die Millionenstadt Berlin aus der Luft. Rosinenbomber landeten im Minutentakt am Flughafen Tempelhof. Die Blockade der Sowjetunion scheiterte. Und "Tempelhof" wurde zum Mythos. Der Film erzählt die Geschichte eines monumentalen Ortes, er erkundet ihn, begibt sich in das sonst unzugängliche mehrgeschossige Reich unter der Erde.

      Donnerstag, 09.04.20
      23:40 - 00:25 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Im Juni 1948 rückte der Flughafen Tempelhof in den Fokus der Weltgeschichte. Fast ein Jahr lang versorgten die Westmächte die Millionenstadt Berlin aus der Luft. Rosinenbomber landeten im Minutentakt am Flughafen Tempelhof. Die Blockade der Sowjetunion scheiterte. Und "Tempelhof" wurde zum Mythos. Der Film erzählt die Geschichte eines monumentalen Ortes, er erkundet ihn, begibt sich in das sonst unzugängliche mehrgeschossige Reich unter der Erde.

       

      Im Juni 1948 rückte der Flughafen Tempelhof in den Fokus der Weltgeschichte. Fast ein Jahr lang versorgten die Westmächte die Millionenstadt Berlin aus der Luft.

      Rosinenbomber landeten im Minutentakt am Flughafen Tempelhof. Die Blockade der Sowjetunion scheiterte. Und "Tempelhof" wurde zum Mythos. Der Film erzählt aus dem Leben eines monumentalen Ortes und begibt sich in das sonst unzugängliche Reich unter der Erde.

      Mit beeindruckendem Archivmaterial sowie neu gedrehten dokumentarischen Aufnahmen wird im Film der Flughafen "lebendig". Die Interviewpartner erzählen von der wechselvollen Geschichte dieses Geländes.

      Der Flughafen Tempelhof war immer mehr als nur der Flugplatz der Hauptstadt. 1923 eröffnet, planten die Nazis, ihn zum Regierungsflughafen eines germanischen Weltreichs zu machen. Entstanden ist das seinerzeit größte Gebäude der Welt - ein monumentaler Bau. Schon damals waren weite Teile der Anlage der Öffentlichkeit verborgen und umgeben von Gerüchten über Tunnel und unzählige Tiefgeschosse. Im Krieg war Tempelhof Flugzeugfabrik und Ort von Zwangsarbeit.

      Als die Herrschaft der Nationalsozialisten endete, wurde das Areal mitten in Berlin Stützpunkt der US-Besatzungsmacht. Die neuen Herren waren lange damit beschäftigt, den Geheimnissen des labyrinthischen Gebäudes nachzuspüren.

      Auch nach dem Ende der Luftbrücke war der Flughafen eng mit der deutsch-deutschen Geschichte verbunden: Als die Amerikaner 1951 einen Teil des Areals für den zivilen Luftverkehr freigaben, war der Zentralflughafen Tempelhof die einzige von der DDR nicht kontrollierte Verbindung zum Bundesgebiet - für viele DDR-Flüchtlinge das Tor in die Freiheit. Für Prominente und Politiker hingegen wurde der Zentralflughafen Tempelhof das Tor nach Berlin: Ein Hauch von Glamour umwehte ihn, bis er in den 1970er-Jahren durch Tegel ersetzt wurde.

      Film von Ute Bönnen und Gerald Endres

      Erstsendung 4.6.2018

      Der Film erzählt die Geschichte eines monumentalen Ortes, er erkundet ihn, begibt sich in das sonst unzugängliche mehrgeschossige Reich unter der Erde. Mit noch nie gezeigtem Archivmaterial und neuen Aufnahmen wird der Flughafen „lebendig“. Die Interviewpartner erzählen von der wechselvollen Geschichte des Geländes.

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