• 09.02.2020
      06:15 Uhr
      makro: Lateinamerika Wirtschaft in 3sat | 3sat
       

      2019 war ein schweres Jahr für viele Lateinamerikaner. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Viele Menschen fühlen sich abgehängt und sehen keine Perspektive für sich. Die Regierungen scheinen planlos, verspielen mit Klientelpolitik und Korruption den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Marktwirtschaftliche Konzepte scheinen ebenso diskreditiert wie sozialistische. Ausgleichende Wirtschaftsreformen wurden verschleppt. "makro" nimmt die Wirtschaften Lateinamerikas unter die Lupe, beleuchtet die Krisenursachen und stellt zukunftsweisende Projekte vor.

      Moderation: Eva Schmidt

      Sonntag, 09.02.20
      06:15 - 06:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      2019 war ein schweres Jahr für viele Lateinamerikaner. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Viele Menschen fühlen sich abgehängt und sehen keine Perspektive für sich. Die Regierungen scheinen planlos, verspielen mit Klientelpolitik und Korruption den letzten Rest an Glaubwürdigkeit. Marktwirtschaftliche Konzepte scheinen ebenso diskreditiert wie sozialistische. Ausgleichende Wirtschaftsreformen wurden verschleppt. "makro" nimmt die Wirtschaften Lateinamerikas unter die Lupe, beleuchtet die Krisenursachen und stellt zukunftsweisende Projekte vor.

      Moderation: Eva Schmidt

       

      Geschasste Präsidenten, soziale Unruhen, Polizeigewalt: in vielen Ländern Lateinamerikas wird darum gerungen, wie der Kontinent seine Wirtschaftskrise überwinden kann.

      Sinkende Rohstoffpreise, eine schwache Wirtschaft, Schulden und Hyperinflationen ließen große Bevölkerungsteile verarmen – und auf die Straßen gehen. Linke und rechte Regierungen scheiterten. Der Aufschwung Lateinamerikas nach der Jahrtausendwende ist vorbei.

      2019 war ein schweres Jahr für viele Lateinamerikaner. Gebeutelt von Krisen gingen Mittelschicht und Jugend auf die Straße. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Viele Menschen fühlen sich abgehängt und sehen keine Perspektive für sich. Die Regierungen scheinen planlos, verspielen mit Klientelpolitik und Korruption den letzten Rest an Glaubwürdigkeit.

      Noch um die Jahrtausendwende waren vielerorts sozialistische Regierungen am Ruder und verteilten die reichlich sprudelnden Einnahmen aus dem Rohstoffboom an sozial Schwache. Mit dem Ende des Rohstoff-Booms und leeren Staatskassen wendete sich das Blatt.

      Doch auch neoliberale Regierungen konnten den Niedergang nicht abwenden. Marktwirtschaftliche Konzepte scheinen ebenso diskreditiert wie sozialistische. Ausgleichende Wirtschaftsreformen wurden verschleppt.

      Doch genau die bräuchten Lateinamerikas Unternehmen, um planen und prosperieren zu können. Denn der Kontinent hätte mit seinem Rohstoffreichtum und seiner jungen, strebsamen Bevölkerung viel zu bieten.

      "makro" nimmt die Wirtschaften Lateinamerikas unter die Lupe, beleuchtet die Krisenursachen und stellt zukunftsweisende Projekte vor.

      Die weltweite Vernetzung der Wirtschaft prägt immer mehr den Alltag von Unternehmen, aber auch Konsumenten. "makro" zeigt jeden Freitag 30 Minuten spannende Wirtschaftsgeschichten. Wirtschaftliche Entwicklungen in Ländern oder Branchen stehen dabei ebenso auf der Themenliste wie Währungskrisen oder alternative Wirtschaftsformen.

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