• 14.12.2019
      13:15 Uhr
      quer ... durch die Woche mit Christoph Süß | 3sat
       

      Themen:

      • Medikamentenmangel in Bayern
      • Empörung über grüne Hausnummern
      • Das Raunen um das GroKo-Aus
      • Würzburger Granit: Der Jammer um das Luxus-Trottoir
      • Abholzen statt Aufforsten: Täglich grüßt das Murmeltier

      Samstag, 14.12.19
      13:15 - 14:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen:

      • Medikamentenmangel in Bayern
      • Empörung über grüne Hausnummern
      • Das Raunen um das GroKo-Aus
      • Würzburger Granit: Der Jammer um das Luxus-Trottoir
      • Abholzen statt Aufforsten: Täglich grüßt das Murmeltier

       
      • Wenn das Lager leer ist - Medikamentenmangel in Bayern

      Wenn man bei uns krank ist, geht man zum Arzt oder Apotheker und bekommt das Medikament, das man braucht. Von wegen: Viele Medikamente sind nicht lieferbar. Einer der Gründe: In Deutschland wird zwar geforscht, hergestellt werden die Medikamente aber fast ausschließlich anderswo. Warum existiert nicht einmal eine Notversorgung mit Medikamenten? Das fragt sich gerade eine Familie aus dem Bayerischen Wald – ihr Kind ist an Epilepsie erkrankt, das dringend notwendige Medikament ist voraussichtlich bis Mai nicht lieferbar.

      • Öko-Muffel am Pranger? Empörung über grüne Hausnummern

      Richtig nachhaltig leben ist gar nicht so einfach: Wie hält man es mit Auto fahren, Flugreisen, Fleischkonsum? Im niederbayerischen Vilshofen wird jetzt eine Idee umgesetzt, die anderswo schon erfolgreich ist: Wer nachhaltig lebt, also z.B. eine Solaranlage auf dem Dach hat, kein Auto besitzt und beim Einkauf auf Bio achtet, soll das auch zeigen dürfen. Aber wie man das zeigen darf, ist umstritten: Ab 1. Januar will die Stadt für nachhaltig lebende Bürger grüne Hausnummernschilder einführen. Steht dann öffentlich am Pranger, wer noch eine herkömmliche Nummer hat? Nachhaltig ist in Vilshofen jetzt vor allem die Empörung.

      • Kein Ende in Sicht: Das Raunen um das GroKo-Aus

      Stell Dir vor, es ist GroKo-Ende und keiner geht hin. Was den Briten der endlose Brexit, ist den Deutschen das unablässig nahende Ende der Großen Koalition. Oft schon stand die Koalition angeblich vor dem Aus. Aber sie regiert immer weiter und manche finden: Gar nicht mal so schlecht. Doch selbst von den eigenen Protagonisten werden die Ergebnisse der GroKo eher kleingeredet. quer wünscht sich zu Weihnachten: Bitte erst wieder das GroKo-Aus ankündigen, wenn es wirklich so weit ist. Und bis dahin: Regieren statt lamentieren!

      • Abholzen statt Aufforsten: Täglich grüßt das Murmeltier

      In den Gemeinden Starnberg, Neuburg am Inn und in Weiden soll aktuell Bannwald gerodet werden. Für ein neues Gewerbegebiet oder, im Fall Neuburg, für die Erweiterung einer örtlichen Firma. quer fragt: Hatte nicht sogar Ministerpräsident Söder angekündigt, dass das Abholzen von immer mehr Bäumen gestoppt und stattdessen in Bayern viele neue Bäume gepflanzt werden sollen? Bei der Umsetzung zeigt sich: Die Beharrungskräfte von kommunaler Hoheit und Gewerbesteuereinnahmen sind stark. Und so wird umgehauen wie eh und je - täglich grüßt das Murmeltier.

      • Würzburger Granit: Der Jammer um das Luxus-Trottoir

      Bester Tittlinger Feinkorn-Naturstein aus dem Bayerischen Wald. Den hat sich die Stadt Würzburg geleistet für ihre Fußgängerzone. Auf dem exquisiten, sehr hellen Pflaster sieht man schnell Flecken. Weggeworfene Zigarettenkippen und Kaugummis hinterlassen hässliche Spuren. Das stört viele Bürger ungemein. Sie wollen ein sauberes Pflaster! Auch wenn die Reinigung aufwändig ist. Der Stadt ist die Pflaster-Reinhaltung zu teuer. Die Frage ist jetzt: Wieviel Schmutz verträgt eine Stadt auf ihrem Trottoir?

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