• 17.11.2019
      06:10 Uhr
      makro: Weltwirtschaft in Gefahr Moderation: Eva Schmidt | 3sat
       

      Der Handelsstreit der USA mit China bleibt ungelöst. Auch hierzulande stehen Wohlstand und Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der neue Protektionismus beschwört eine globale Rezession herauf. China produziert - die USA konsumieren. Diese Arbeitsteilung will US-Präsident Trump mit aller Macht aufkündigen. Peking sieht sich dadurch gezwungen, seine Wirtschaft schneller umzubauen - von der Werkbank der Welt hin zum Technologieführer der Welt. Noch nie wurden so viele Waren aus China in die USA eingeführt. Waren es früher vor allem billiges Spielzeug und Textilien, steht heute Elektronik ganz oben auf der Einkaufsliste der Amerikaner.

      Sonntag, 17.11.19
      06:10 - 06:45 Uhr (35 Min.)
      35 Min.
      VPS 06:15
      Stereo HD-TV

      Der Handelsstreit der USA mit China bleibt ungelöst. Auch hierzulande stehen Wohlstand und Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der neue Protektionismus beschwört eine globale Rezession herauf. China produziert - die USA konsumieren. Diese Arbeitsteilung will US-Präsident Trump mit aller Macht aufkündigen. Peking sieht sich dadurch gezwungen, seine Wirtschaft schneller umzubauen - von der Werkbank der Welt hin zum Technologieführer der Welt. Noch nie wurden so viele Waren aus China in die USA eingeführt. Waren es früher vor allem billiges Spielzeug und Textilien, steht heute Elektronik ganz oben auf der Einkaufsliste der Amerikaner.

       

      Der Handelsstreit der USA mit China bleibt ungelöst. Auch hierzulande stehen Wohlstand und Arbeitsplätze auf dem Spiel. Der neue Protektionismus beschwört eine globale Rezession herauf.

      China produziert - die USA konsumieren. Diese Arbeitsteilung will US-Präsident Trump mit aller Macht aufkündigen. Peking sieht sich dadurch gezwungen, seine Wirtschaft schneller umzubauen - von der Werkbank der Welt hin zum Technologieführer der Welt.

      Noch nie wurden so viele Waren aus China in die USA eingeführt. Waren es früher vor allem billiges Spielzeug und Textilien, steht heute Elektronik ganz oben auf der Einkaufsliste der Amerikaner. Handys im Wert von 72 Milliarden und Computer für 47 Milliarden US-Dollar importierten die USA im Jahr 2018 aus China, so viel wert wie die gesamten Importe Chinas aus den USA. Sojabohnen, die China wegen der US-Strafzölle nicht mehr abnimmt, fallen dagegen kaum ins Gewicht.

      Das 3sat-Wirtschaftsmagazin "makro" fragt: Wie groß ist die Abhängigkeit der Welt und Deutschlands vom veränderten Wirtschaftskurs der USA und Chinas? Deutschland hat als Exportnation wie kaum ein anderes Land jahrzehntelang vom Freihandel und der Globalisierung profitiert. Fast jeder vierte Arbeitsplatz hängt heute von der Weltwirtschaft ab. Die einfache globale Rechnung, man müsse nur Waren, Arbeit und Kapital frei fließen lassen, dann entstehe überall auf der Welt ein breiter Wohlstand, ist nicht aufgegangen. Viele glauben nicht mehr an den Segen der Globalisierung. Darunter auch immer mehr Menschen in den reichen Industrieländern - aus der Angst heraus, arbeitslos und abgehängt zu werden.

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