• 08.09.2016
      20:15 Uhr
      Das Erdzeitalter des Menschen Film von Julien Goetz und Ismael Khelifa | 3sat
       

      Ein Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse. Die Wissenschaftsdokumentation zeigt, wie wir die Erde verändern und dass wir es dennoch in der Hand haben, unser Handeln zu ändern. Führende Geologen kommen Ende August 2016 in Südafrika zum 35. Internationalen Geologischen Kongress zusammen, um das Anthropozän offiziell auszurufen. Wenn wir nicht länger leugnen, dass unser Handeln Einfluss auf zukünftiges Leben auf diesem Planeten hat, können wir uns endlich mit den Auswirkungen beschäftigen.

      Donnerstag, 08.09.16
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo HD-TV

      Ein Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse. Die Wissenschaftsdokumentation zeigt, wie wir die Erde verändern und dass wir es dennoch in der Hand haben, unser Handeln zu ändern. Führende Geologen kommen Ende August 2016 in Südafrika zum 35. Internationalen Geologischen Kongress zusammen, um das Anthropozän offiziell auszurufen. Wenn wir nicht länger leugnen, dass unser Handeln Einfluss auf zukünftiges Leben auf diesem Planeten hat, können wir uns endlich mit den Auswirkungen beschäftigen.

       

      Ein Erdzeitalter geht zu Ende: das Holozän. An seine Stelle tritt etwas ganz Neues: das Anthropozän. Ein Zeitalter, in dem der Mensch die Erde stärker verändert als alle natürlichen Prozesse. Die Wissenschaftsdokumentation "Das Erdzeitalter des Menschen" zeigt, wie wir die Erde verändern und dass wir es dennoch in der Hand haben, unser Handeln zu ändern.

      Die von Menschenhand gemachte Emission von Treibhausgasen, die Übersäuerung der Ozeane, die Ausbeutung von Ressourcen sowie die Versiegelung von Flächen verändern das Aussehen der Erde für immer. Geologen mit dem Fachgebiet der Stratigraphie - Schichtenkunde - beobachten, dass die Kombination von Artensterben, weltweiter Artenwanderung und der verbreiteten Verdrängung natürlicher Vegetation durch landwirtschaftliche Monokulturen ein auch in der Zukunft unmissverständliches Merkmal unserer Zeit darstellt. Eine von der Internationalen Stratigraphischen Kommission (ICS) eingesetzte Expertengruppe hat sich die klimatischen, biologischen und geochemischen Fußabdrücke des Menschen in Sediment- und Eis-Bohrkernen angesehen. Darin lässt sich das Anthropozän, das irgendwann Mitte des 20. Jahrhunderts begonnen hat, eindeutig unterscheiden von vorangegangenen Erdzeitaltern. Und die geologischen Spuren des Menschen werden noch in Jahrmillionen zu finden sein.

      Die führenden Geologen kommen Ende August 2016 in Südafrika zum 35. Internationalen Geologischen Kongress (IGC) zusammen, um das Anthropozän offiziell auszurufen. Wenn wir nicht länger leugnen, dass unser Handeln Einfluss auf zukünftiges Leben auf diesem Planeten hat, können wir uns endlich mit den Auswirkungen beschäftigen. Schon früher mussten sich menschliche Gesellschaften mit Klimawandel auseinandersetzen. Den hatten sie zwar nicht selbst verursacht, aber dennoch mussten sie darauf reagieren, sich anpassen oder untergehen. Wie sind die Mayas oder die Wikinger mit den sich verändernden Bedingungen umgegangen, und was können wir heute daraus lernen?

      In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet eine Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen unter anderem über gesellschaftliche und ethisch-moralische Aspekte des Themas.

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